Die weltweiten kriegerischen Auseinandersetzungen führten im vergangenen Jahr zu Kosten von 14 Billionen Dollar. Geld, welches man deutlich sinnvoller hätte einsetzen können. Dabei starben rund 180.000 Menschen.

Von Marco Maier

14 Billionen Dollar sind eine enorme, beinahe unvorstellbare Summe, die sich ein Mensch kaum vorstellen kann: 14.000.000.000.000. Zum Beispiel könnte man damit in etwa 4 Jahren und 4 Monaten sämtliche Staatsschulden dieser Welt tilgen. In nur etwa 16 Jahren könnte die gesamte Welt schuldenfrei sein, wenn man dieses Geld in den Abbau von Schulden investieren würde.

Doch diese Summe wurde laut einem Bericht des Institute for Economics and Peace (IEP) im Jahr 2014 für kriegerische Auseinandersetzungen aufgewendet. Laut Global Peace Index sollen sich die globalen Ausgaben für kriegerische Aktivitäten auf rund 13 Prozent des Weltsozialprodukts belaufen. Das ist ein Haufen Geld für Mord, Zerstörung und Vertreibung. Geld, welches für sinnvolle Zwecke wie die Renaturierung zerstörter Landflächen, dem Aufbau von Infrastruktur in den ärmeren Weltgegenden und dergleichen verwendet hätte werden können.

Hinzu kommen die rund 180.000 Tote, die infolge kriegerischer Auseinandersetzungen im Jahr 2014 zu beklagen waren. Die meisten davon im Nahen Osten und in Nordafrika. Als gefährlichste Gegenden der Welt gelten demnach derzeit Syrien und der Irak, gefolgt vom Dauerkrisenherd Afghanistan. Aber auch der Sudan, Eritrea und Somalia leiden massiv unter den dort vorherrschenden Konflikten. Inzwischen sind wir so weit, dass wir mehr Flüchtlinge auf der Welt haben, als noch während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

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6 thoughts on “Wahnsinnig: 14 Billionen Dollar für den Krieg”

  1. Achtung! Ist es nicht so, dass „gewisse unterbelichtete“ Länder bezüglich der Mengenbezeichnung einen gewissen „Riss in der Schüssel“ haben. Man sollte sich diesbezüglich nicht täuschen lassen…bspw. hat eine Milliarde in den USA drei Nullen mehr als im Rest der Welt, wo dies dann eine Billion wäre…die USA neigen eben zu div. Übertreibungen und haben ihre eigene Mathematik.

    1. Georg, sicher meinst Du das Richtige. Eine Milliarde ist in den US-Ländern "a billion". Und zu Ihren Billionen Dollar-Schulden sagen sie "trillions" …   🙂 Nette Grüße

  2. Wenn man sich dann noch klar macht, dass die Oligarchen die hinter dem militärisch-industriellen Rüstungskomplex stehen mit diesen Kriegen und der damit verbundenen Nachrüstung richtig Kasse machen, dann kann einem nur noch speiübel werden.
    Was sind dies bloß für Kreaturen?
    Von Menschen kann man da nicht mehr sprechen. Abschaum!
    Da wird das Vermögen immens vermehrt indem Zivilisten (durch überwiegend US/Nato-Angriffskriege) hingemordet werden.

  3. Wenn man sich dann noch klar macht, dass die Oligarchen die hinter dem militärisch-industriellen Rüstungskomplex stehen mit diesen Kriegen und der damit verbundenen Nachrüstung richtig Kasse machen, dann kann einem nur noch speiübel werden. Was sind dies bloß für Kreaturen? Von Menschen kann man da nicht mehr sprechen. Abschaum!
    Da wird das Vermögen immens vermehrt indem Zivilisten (durch überwiegend US/Nato-Angriffskriege) hingemordet werden.

  4. So werden die letzten Ressourcen unserer durch den Bevölkerungszuwachs immer kleiner werdenden Biosphäre sinnlos oder schlimmer noch rein destruktiv verpulvert. Es ist ein Armutszeugnis für unsere Spezies, dies nicht zu erkennen und sich den Profiteuren nicht geschlossen zu widersetzen. Vielleicht ist es eine entwicklungsgeschichtlich angeborene Faszination der blanken Gewalt, die vermeintlich Führungsstärke suggeriert und die Masse in einen quasi hypnotischen Bann zieht.

  5. Den Neoliberalismus zu schützen, kostet mehr als er wert ist. Da wird für ein SChweinesystem was im Begriff ist die gesamte Menschheit zu vernichten auch noch unermessliches Geld ausgegeben. Um Millionäre u. Milliardäre zu schützen gibt man Billionen aus. Viel billiger wäre es man würde sich nicht in fremder Länder Politik einmischen und erst mal den Dreck vor der eigenen Haustür wegkehren. Der Nutzen steht zum Schaden in keinem Verhältnis. Aber die Wirtschaft wird ja auch durch die Waffenindustrie gefördert. Und um diesen Markt zu erhalten, gibt man mehr aus als dieser freie Scheiß-Markt überhaupt wert ist.

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