Selbst das wohlhabende Österreich kämpft mit einem gewaltigen Schuldenberg. Und dieser wird nicht kleiner. Nach dem Hypo-Desaster könnte nun auch der Griechenland-Bankrott sein Scherflein dazu beitragen.

Von Marco Maier

Wie die Daten der Statistik Austria aufzeigen, erreichte der Schuldenstand der Republik Ende des ersten Quartals 2015 mit 280,2 Milliarden Euro einen neuen Rekordwert. Dies entspricht einem Verschuldungsgrad von 84,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Gegenüber dem Vorquartal ist das ein Plus von 0,3 Prozentpunkten.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal wird die Dimension des Schuldenwachstums erst richtig deutlich: Um ganze 17,2 Milliarden Euro, bzw. 3,8 Prozent der Wirtschaftsleistung wuchs der Schuldenberg an. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hat auch die Hypo Alpe Adria.

Geht die Entwicklung so weiter, könnte die Alpenrepublik schon im nächsten Jahr die Marke von 300 Milliarden Euro knacken. Angesichts der finanziellen Turbulenzen rund um Griechenland könnten alleine dort schon bis zu 8 Milliarden Euro schlagend werden.

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5 thoughts on “Österreich: 280 Milliarden Euro Schulden”

  1. Das wird nie zurückgezahlt,. Die Elite hat dafür schon ein Rezept. Die gekauften Politiker verscherbeln unser Land um einen Euro an einen Konzern. Dann haben alle den selben beruf. Konzernangestellter.

  2. 1. Bei wem haben die Staaten eigentlich Schulden?

    2. Wem gehören diese Organisationen?

    3. Wozu wurde das Geld aufgenommen?

    4. Bei der sogenannten Rettung der Institute wurde da festgestellt, daß diese zufälligerweise den Selben gehören wie diejenigen von denen sie das Geld aufnahmen?

    5. Wer setzte die Rettungsschirmpolitiker eigentlich ein?

    6. Wer läd die Politiker eigentlich zu geheimen treffen auf Steuerzahlerkosten ein?

    7. Was besprechen Sie dort eigentlich mit den Geretteten?

    8. wenn ein Regenschirm vor Regen schützt, einen Sonnenschirm vor Sonne, ein fallschirm vor dem Fall, wovor schützt ein Rettungsschirm dann?

     

     

  3. Geht doch nichts über Wachstumszwang, finanziert mit Schulden und schafft – was wohl? Noch mehr Wachstumszwang. Die Eliten und Politik verdienen daran bestens, das system-verhaberte Fussvolk wird auch mit Kuchenstücken beworfen und übrig bleibt? RICHTIG! Noch mehr Schulden und Gesetze, die den Rest der Bürger zwingen diese Schulden für Andere zu begleichen.

    Falls dann das System-Spielgeld ausgeht, dann faseln die Casinobetreiber von europäischen Werten und Sicherheit nach innen und aussen – bewaffnen sich bis an die Zähne und fahren uns gegen die Wand.
    Merci vielmals – ihr ……… (Das Schimpfwort ist frei wählbar)

  4. Das wäre ja noch gar nicht so schlimm, was aber immer wieder verschwiegen wird sind die 400 Mrd Schulden Staatsnaher Konzerne in Österreich und von denen gibt es jede Menge, wo der Bürger auch noch dafür haftet und dann kommen noch diese dubiosen PPP (Privat Public Partnership) Finanzierungen im Infrastrukturbreich die nirgendwo als Schulden aufscheinen. Unterm Strch ist somit jeder erwerbstätige Östzerreicher mit sage und schreibe € 100.000,00 verschuldet oder anders ausgedrückt, dem Giral Geld / Geld aus dem nichts sei Dank.

  5. Wem gehören die Staaten?
    Sollte der Begriff „Volkswirtschaft“ nicht gegen „Spielwiese der Finanzelite“ersetzt werden?
    Wem gehören die Menschen solch einer Spielwiese der Finanzelite?
    Ist der Renditefaktor Mensch nicht eher Material, oder Rohstoff?
    Leben wir in einer Menschenfarm, oder gar in einem Humanlabor?
    Sind begeisterte Eugeniker die wahren Herrscher und Bosse „unserer“ Politkapos?

    Fragen über Fragen, welche sich derzeit immer mehr Menschen stellen.
    Die Antworten darauf erhalten wir, wenn wir damit beginnen, die gegenwärtigen Zustände mit der Realität abzugleichen und die Täuschung und Schönrederei der Massenmedien lernen zu durchschauen.

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