In der bayerischen Hauptstadt München demonstrieren derzeit rund 34.000 Menschen gegen den G7-Gipfel, der am 7. und 8. Juni im Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen stattfinden wird. Dabei wird auch das Freihandelsabkommen TTIP thematisiert, welches die G7-Politiker vorantreiben wollen.

Von Marco Maier

Nach Polizeiangaben haben sich rund 34.000 Menschen in München zusammengefunden um gegen den G7-Gipfel auf Schloss Elmau und das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP zu protestieren. Auch die Einhaltung von Klimaschutzzielen und die Bekämpfung von Armut stehen auf der Agenda der Protestierenden. Die Veranstalter haben zu einem bunten und friedlichen Protestmarsch aufgerufen, der nun durch Münchens Straßen zieht.

RT France hat zwar einen Livestream via Youtube gestartet, dieser ist jedoch seltsamerweise ohne Proxy in Deutschland nicht aufrufbar ist. Auch dort wird ersichtlich, wie Tausende Menschen friedlich durch München spazieren und teilweise begleitet von Musik für eine bessere Welt eintreten. Dabei darf auch das Thema Fracking nicht fehlen, welches die Menschen bewegt. Doch so lange nicht Millionen von Menschen auf die Straßen gehen und sich für eine Politikänderung einsetzen, dürfte dies den Regierenden so ziemlich egal sein.

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7 thoughts on “München: 34.000 Menschen demonstrieren gegen den G7-Gipfel und TTIP”

  1. Demonstrieren ist ja schön und gut. Nur interessiert das keinen von den "oberen" . Theoretisch kann man auch zu Hause bleiben. Bringt beides das gleiche. TTIP/TTP und CETA kommt, da könnt ihr noch 10000 mal demonstrieren. Der Bürger hat nichts mehr zu melden.

  2. Ich bin leider auch zu der Ansicht gelangt, dass Demos / Petitionen / gut gemachte Videos / Protestwählen / Kommentieren unter Artikeln usw. usf. nichts mehr bringt. Das sind allesamt stumpfe Schwerter. Wenn nur ein Bruchteil der Menschen da oben mal konkret bei gewissen Politik- und Wirtschaftsfiguren vorstellig werden würde. Im Sinne von an der Haustüre klingeln… TTIP könnte noch gekippt werden.

  3. Ich glaube man braucht jetzt andere Plakate: wie z.b. " CDU, SPD, Linke, Grüne – Ihr haben unsere Stimmen nicht mehr!"  Das soll schon man wirken. 

  4. Der Souverän-das Volk- wird nicht mehr gefragt. All die Sächelchen, die gemacht werden, dienen nur einem Ziel: die Reichen noch Reicher zu machen, und zwangläufig, wird die Armut gemehrt. Diese "Zuhälterei", der Politik wird fortgeführt bis zum totalen Zusammenbruch. Immer weiter, diese Eigensüchtigen wählen, dann steht uns bald das Wasser bis zum Halse. "Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen die Löhne auf niedrigem Niveau verbleiben-, dafür Managergehälter und Diäten ständig erhöht werden". Da wird dann ein Schuh draus, der aber nur denen  passt, die über genügend kriminelle Energie verfügen. Wenn der Neoliberalismus, bisher die Armut vermehrt hat, was soll den dieser dämliche Spruch: "Wir brauchen stetiges Wachstum". "Deutschland geht es gut"-, aber wen hält Merkel eigentlich für Deutschland ? 

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