Medien schießen sich auf Andreas Gabalier ein

Vorweg, wir alle sind Menschen, egal welcher Herkunft und sexueller Ausrichtung. Das hebt auch Andreas Gabalier, unser Volks-Rock'n'Roller, hervor. Was ihm aber zu weit geht ist, dass eine Minderheit der Gesellschaft permanent ihre Sexualität in der Öffentlichkeit breittreten muss. Ein gefundenes Fressen für Mainstreamjournaille und Homosexuellenverbände.

Von Andre Eric Keller

Sexualität sollte für uns alle Privatsache sein. Meistens ist es auch so. Eine gesellschaftliche Minderheit, wie es Homosexuelle nun mal sind, versucht ihre Anliegen aber lautstark wo immer es geht, in die Öffentlichkeit zu tragen. Besonders seit dem österreichischen Sieg des Eurovision Songcontests und in der Zeit rund um die Austragung dieser Veranstaltung in Österreich, verging kein Tag ohne Schwulen- oder Transgenderpropaganda. "We are unstoppable" war die Botschaft von Tom Neuwirth (Conchita Wurst). Das war auch der Startschuss um all die Forderungen an die Öffentlichkeit zu bringen, die bisher Schwulen, Lesben und Transgender verwehrt wurden. 

Akzeptanz ist der Schwulen-Community nicht genug. Die Ehe von Schwulen und von Lesben, welche bisher nur heterosexuellen Paaren möglich war, aber auch das Adoptionsrecht von Kindern für gleichgeschlechtliche Paare stehen ganz oben auf der Agenda. Für lesbische Paare, welche sich mittels künstlicher Befruchtung einen Kinderwunsch erfüllen möchten, sprang der Oberste Gerichtshof (OGH) in Österreich schon in die Bresche. Dieser hob bereits im Jänner 2014 ein Urteil auf, welches lesbischen Paaren bislang die künstliche Befruchtung in Österreich verboten hatte. Außerhalb Österreichs war dies aber möglich. Grundsätzlich sind die neuen Errungenschaften der Homosexuellen für die Freiheit, Gerechtigkeit und Anerkennung der Gleichheit aller Menschen sehr begrüßenswert. Lediglich die unverhältnismäßige, fast tägliche Ausschlachtung dieser Anliegen in Zeitungen, Radio- und TV-Anstalten, regt die heterosexuelle Mehrheit auf. 

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Wenn dann jemand wie Andreas Gabalier zum Einen berühmt ist und zum Anderen sein konservatives Weltbild nicht hinterm Berg hält, dann schreit man seitens der Homolobby und der meist linken Presse laut auf. Da bringt man sofort Worte wie "homophob" und "Macho" ins Spiel, schreckt auch nicht vor Sexismusvorwürfen zurück. Sein jüngstes Interview im Merkur wird zur Zeit von allen Zeitungen ausgeschlachtet, welche glauben Rang und Namen zu haben. In unserer Gesellschaft darf man seine Meinung – wenn sie abweichend ist – schon lange nicht mehr kundtun, ohne dafür nicht an den sprichwörtlichen Pranger gestellt zu werden. Schwul sein ist eben nicht nur eine Neigung, sondern auch eine Bereicherung. Schwul sein ist hipp und in. Und Gendermainstreaming sowieso.

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5 Kommentare

  1. Stimme zu, aber Vorsicht: auch vielen warmen Brüdern und Schwestern geht der Homo-Hype gehörig auf den Zeiger, die meisten, die ich kenne, wollen genausowenig wegen ihrer Sexualität auffallen wie die meisten Menschen.

  2. Oh mein Gott, pardon die genderfalle oh mein Gottloser, Gottlose, Gottloses

    immer diese Minderheiten. Also Menschen mit biologisch normaler Sexualität, da Sie sich weder durch die Zufütterung von Oestrogenartigen Substanzen in Nahrungsmitteln wie Sojalecithin oder auch in Verpackugnsmitteln wie Bisphenyl A oder auch von bestimmten Skalarwellen in WLAN und Mobiltelefon, umpolen lassen.

    Ungewöhnlich solche Menschen, kein Wunder, daß sie keine Lobby haben. die haben vermutlich auch noch eine eigene Meinung und stehen für ihre Ziele ein.

    Vermutlich machen die nicht mal für ihre Stimme ein Kreuz und werfen es in eine Totenurne, sondern erheben diese auch noch.

    Schrecklich, diese Normalos, aber die nächsten 5 HAARP Anlagen der 5-ten Generation in skandinavien, dei werden nciht nur zu schwersten Unwettern führen und Euch den Krebs beibringen, nein Sie werden Euch auch derart umpolen, daß Ihr nicht mehr wisst, woran ihr lecken sollt, an der Tüte mit dem GVO Eis oder aber an irgend einer regenbogenfarbigen Piercing-Dose.

     

  3. Solange “ Konstrukte “ wie Conchita Wurst regelmäßig eine Plattform in den Medien kriegen, wird weiterhin diskutiert.

    Was mir allerdings wesentlich übler aufsteigt , ist die Tatsache, daß mittlerweile sogar ( mehr oder weniger-) Berühmheiten Nichts mehr sagen können – siehe auch Xavier Naidoo – ohne das sie öffentlich “ runter gemacht “ werden . Es wird nicht mal mehr verheimlicht, daß wir nur noch der öffentlichen Meinung sein dürfen

  4. Wenn sie uns und insbesondere auch unsere Kinder ENDLICH in Ruhe lassen würden.
    Dann würde sich meine arg geschundene Toleranz ja auch wieder erholen.
    Aber dieses ständige Diskriminierungsgejammer in Verbindung mit unablässigen Forderungen und Vorschriften für z.B. Unterrichtsinhalte (was für ein Widerspruch an sich!) kotzt mich in dieser Überfülle inzwischen an.

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