EU-Bankenrettungsgesetz: Vorbereitung auf einen Bankencrash?

Die EU macht plötzlich Druck. Sämtliche Mitgliedstaaten sollen binnen zweier Monate ein Bail-in-Gesetz für die Banken beschließen. Bereitet man sich auf einen großen Bankencrash im Herbst oder Winter vor?

Von Marco Maier

Dass ein "Bail-out" von Banken – nämlich die Rettung durch Steuergelder – angesichts klammer Kassen nicht mehr funktioniert, dürfte klar sein. Von der ethischen Frage des "Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren" ganz zu Schweigen. Insofern ist ein "Bail-in" – nämlich das zur Kasse bitten der Anteilseigner und Gläubiger – sinnvoller. Natürlich trifft dies auch die Sparer, zumal jedes Sparguthaben bei der Bank im Endeffekt nur eine Forderung an das Geldhaus darstellt – einen Kredit, den der Sparer den Bankern gewährt.

Durchgeführt wurde solch ein Bail-in bereits 2013 in Zypern, wo die Guthaben von Bürgern und Unternehmen eingefroren und teilweise zur Begleichung der Bankenschulden herangezogen wurden. Um ein ähnliches Procedere problemlos in der ganzen EU zu ermöglichen, sollen die Mitgliedstaaten nun binnen der nächsten 2 Monate eine entsprechende gesetzliche Grundlage schaffen. Hat der CEO der US-Großbank JP Morgan Chase, Jamie Diman, mit seiner Aussage in einem Brief an die Anleger vielleicht Recht? Darin schrieb er nämlich: "…es wird eine neue Krise geben und deren Auswirkungen werden vom Finanzmarkt gespürt werden". Angesichts der Verwerfungen auf den Kapitalmärkten ist ein neuer Crash ohnehin nur eine Frage der Zeit.

Auch wenn entsprechende Untergrenzen festgeschrieben werden, so dass zumindest die Kleinsparer keinen Verlust erleiden, so wird es wie in Zypern doch vor allem kleine und mittelständische Unternehmen treffen, die nämlich entsprechende Summen für Löhne und Steuerzahlungen auf den Konten haben. Und ähnlich wie auf der Mittelmeerinsel dürfte es angesichts der Mauschelei von Politik und Konzernen nicht unwahrscheinlich sein, dass diese ihr Geld vorher in Sicherheit bringen, während die anderen zur Kasse gebeten werden. Zu glauben, dass vor allem die Reichen mit einem Bail-in zur Kasse gebeten werden, ist nämlich ein Trugschluss.

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Fazit: Offenbar rechnet man in Brüssel noch im Herbst/Winter mit einer neuen Finanzkrise, welche das Bankensystem erneut ins Wanken bringen wird. Da die Einlagensicherungssysteme jedoch nur einen winzigen Teil der Guthaben abdecken und die staatliche "Einlagengarantie" ohnehin nur Makulatur ist, bleibt ohnehin nur noch ein Rat übrig: Wer kann, sollte neben gut zu lagernden Lebensmitteln Barreserven zu Hause bunkern, um mindestens einen Monat über die Runden kommen zu können. Sonst geht es einem so wie den Menschen damals in Zypern, die wochenlang kein Geld mehr abheben konnten und sich anderweitig durchschlagen mussten.

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9 Kommentare

  1. Was bei solchen Berichten immer wieder festzustellen ist, dass im Insolvenzfall (“Bank Crash”) NIE zwischen zwei Gruppen von Gläubigern unterschieden wird:
    2. Die Bankkunden (die, die ein Konto bei der Bank haben)
    1. Die Aktionäre
    Letztere zusammengenommen sind meist “die Bank”; also diejenigen, die pleite gegangen sind (vereinfacht: Aktie=Eigentumsanteil).

    Die Aktionäre sind über den Eigentumsanteil die, die gegenüber dem (Banken)Gläubiger -im Endeffekt- die Schuldner sind (allerdings beschränkt auf den Wert der Aktien). Das macht die Sache kompliziert, ist aber ganz einfach zu verstehen, wenn man sich mit dem Wesen der Aktien befasst: Aktien dienen der Geldbeschaffung eines Unternehmens und die Aktionäre sind gegenüber “der Bank” die Geldgeber; infolgedessen sind sie (im Innenverhältnis) zugleich Gläubiger.

    Was in Zypern passiert ist – und was in kommenden Fällen auch so ist – ist ganz einfach zu beschreiben: Die “Rettung” der Bank (egal ob vom Staat, also Steuerbürger, oder durch Zugriff auf Kundengelder) dient nur einem Zweck: Die Aktionäre vor dem Resultat des Zockens (“Verlust”) zu bewahren. Denn “die Aktionäre” ist die Bank, und die Bank sind die Aktionäre. Einer kann ohne den anderen nicht dasein.

    Liest man also: Die Bank XYZ wird gerettet, so sollte man wissen, dass die Aktionäre dieser Bank (also die Geldhaber und Großkapitalisten) es sind, dessen (verspekuliertes) Geld hier (vom kleinen Mann gerettet) werden soll. Eine Art kostenlose Sozialversicherung für Bonzen und Großzocker, die hier unter dem Deckmantel der “Rettung” eingerichtet worden ist.

    1. “kostenlose Aktienversicherung” würde es noch besser treffen als “kostenlose Sozialversicherung”. Aber egal, es dürfte bei den wenigen Zusammenhängen jedem klar sein, wie der Hase läuft; wenn man erst mal weiß, dass es so ist 😉

      Bezeichnend auch, dass im Insolvenzfall die eingelegten Gelder (Spar- oder Giroguthaben) weg sind, aber die Forderungen der Bank gegenüber einem Kreditkunden weiter valutieren. Diese Forderungen gehen nämlich an den Insolvenzverwalter über und stellen liqudierbare Insolvenzmasse dar. Im Klartext: Guthaben geht verloren, Schulden bleiben erhalten (deswegen wird es auch keine Inflation in D. geben, denn dann wären die Gläubiger, also die Banken, ggü. Schuldenhabern die Dummen).

      Eins sei noch geschrieben: Wenn das “Bankenrettungsgesetz” tatsächlich in dieser Weiße beschlossen wird, geht die Lucy erst richtig ab: Dann ist dem Großbetrug Tür und Tor geöffnet.
      Aktien verzocken
      Bei Gewinn ==> freuen 🙂
      Bei Verlust ==> auch freuen (der kleine Mann – der Bankkunde – zahlt die Zeche) 🙂

    1. Bravo! Völlig richtig, vom Artikel zum Bargeldverbot zu verknüpfen. Auch wenn ich der Meinung bin, dass ein Bargeldverbot in diesem Sinne bei uns nicht (so ohne weiteres) durchsetzbar ist, wird der Staat notfalls GEWALTSAM Änderungen einführen, die in diese Richtung drängen.

      Einige Assoziationen, die sich zwingend-logisch ergeben
      – Den Begriff “gewaltsam” darf man ohne weiteres mit “vorsätzlich gesetzeswidrig” gleichsetzen.
      – Die Eigenschaft “vorsätzlich gesetzeswidrig” ist aber gleichbedeutend mit “kriminell”.
      – Was daraus logisch folgt ist, dass unsere (eigentlich demokratische) Regierung Merkel KRIMINELL ist.
      – Eine kriminelle Regierung ist aber keine demokratische Regierung mehr, sondern gehört nach der Freiheitlich Demokratischen Rechtsordnung sofort verhaftet und ins Gefängnis eingesperrt.

      So sind meine Worte. Nicht weil ich hart, böse und unbelehrbar bin, sondern weil ich an der Deutschen Rechtsordnung festhalte. Menschen, die an der Rechtsordnung festhalten, nennen man (linksgrüner Trend) heute gerne “Terroristen”. Gut, dann bin ich eben einer. 100x lieber aufrecht sterben als sich auf Knien triebigen, notorischen Kindervergewaltigern und ihren schmutzig-geistigen Auswüchsen unterordnen. Punkt.

      Zurück zur obligaten Verbindung der beiden (noch) fiktiven Strukturen “Bankenrettungsgesetz” und “Bargeldverbot” : Beide können ohne den anderen nicht sein (ich erkläre das jetzt nicht, denn das ergibt sich automatisch, wenn man die Konsequenzen logisch hinterfragt).

      So mancher wird erstaunt sein (ich anfangs auch), warum das Merkel-Obama-Konzept so reibungslos funktioniert: Geld ausgeben, wenn die Mittel schon ohnehin kanpp sind, ohne dass es einen Crash gibt. Die Löcher in den Straßen (hier fehlt z.B. das Geld) können längst nicht mehr als Alleingrund herhalten, dass Geld zweckentfremdet “volle Kanne” verplempert wird (… z.B. 400 Millionen Euro für 24 Stunden G7-Besprechung …).

      Die Kosten, die die aktuelle Flüchtlingsindustrie (allein das Wort sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen) verursacht, war in keinem Haushaltsplan vorgesehen; und die Haushaltspläne der Bundesregierung gelten sowieso schon als knapp kalkuliert. Wo also kommt das Geld her, was die Flüchtlingsströme Deutschland neuerdings Tag-für-Tag kosten? Warum geht hier niemand (z.B. öffentliche Hand) pleite, dem -vorher- schon finanziell das Wasser Oberkante-Unterlippe gestanden hat?

      Das ist logisch und wirtschaftlich auch dann nicht zu verstehen, wenn man sich mit Wirtschaft und Politik auskennt. wir müssen also umdenken. Was derzeit -von US-Hand angetrieben- stattfindet, ist am besten unter dem Begriff “Kausalitätsumkehr” zu beschreiben. All unsere Werte, jede Grundordnung und alle Verfahrensabläufe werden, ungeachtet der Bedeutung, ins Gegenteil verkehrt. Indem man, vereinfacht gesagt, jeden Vorgang mit “minus eins” multipliziert, also das Vorzeichen ändert. Aus schädlich wird gut, Unwissenheit wird jubelliert und Kinder schon im Kindergarten zu Sexualobjekten “ausgebildet”.

      Sehr abstrakt, ich weiß, aber die Triebfeder hinter diesem Mechanismus ist pathologisch: Das sind die Taten von Psychopathen. Psychopathen müssen nicht automatisch dumm sein, aber deren Rechnungen gehen trotzdem nicht auf; weil sie gegen die Natur der Sache sind.

      Es ist viel schlimmer, als man sich eingestehen will. Dass jede Ordnung, an die der Mensch seit Gedenken gewöhnt ist, innerhalb einer Legislaturperiode komplett ins Gegenteil verkehrt wird, ist menschlich nicht (be)greifbar. Wer darüber nachdenkt, bekommt schnell Kopfschmerzen – weil nichts mehr einen Sinn ergibt, was wir mit eigenen Augen vor uns sehen.

      Die Idiologie hinter dem Ganzen ist jedoch ganz einfach (wenn auch mit Kopfschütteln) zu begreifen: Die Initiatoren schulen sich intensiv mit dem Begriff des “Chaos” (bei diesem Wort sollte es jetzt schon “klick” machen). Die im Chaos ausgebildeten (also die US-Administration mit dem Monster Brain – den Thinktanks) schütten dann das Chaos über der Bevölkerung aus. Wissentlich, dass ein solches Übermaß an Ungewohntem und Illegalen [Chaos] jedem, tatsächlich JEDEM intellektuell das Wasser abgräbt; denn darüber nachzudenken führt ins gedankliche Nirwana: Weil es das, was wir mit eigenen Augen vor uns sehen, nicht geben kann. Weil es nicht funktionieren kann. Weil es unlogisch und wider die Natur ist. Dass es trotzdem funktioniert, ist ein Trugschluss. Der Trugschluss wird nur mit Gewalt (Linksgrüne Politik) aufrechterhalten. Dass so viele Politiker wider besseren Wissens mitmachen (“Gewalt ausüben und gegen bestehende Gesetze verstoßen”) liegt entweder an einer schleichenden geistigen Krankheit (wie so-etwas bewerkstiigt werden kann, kann ich mir allerdings nicht erklären) oder an “Koffern voll Geld”
      http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/dr-paul-craig-roberts/warnung-an-die-welt-washington-und-seine-vasallen-in-nato-und-eu-sind-wahnsinnig.html

      Letzteres dürfte wahrscheinlicher sein; was ich aber -eigentlich- auch ausschließe. Wie sollte auf Dauer verheimlicht werden, wenn auf breiter Fläche “geschmiert” wird? Nein, da bin ich ratlos.

      Andererseits – auch wenn die Ursache nicht möglich scheint – kann die Auswirkungen jeder, der das sehen will, mit eigenen Augen sehen. Es kann doch gar nicht möglich sein, dass Bankkunden den Banken ihr Geld anvertrauen, dafür Zinsen (Gebühren) zahlen müssen und im Endeffekt auch noch das Schwert des Risikos eines Totalverlustes (freiwillig) über dem Kopf tragen hinzunehmen bereit sind. So(ooo) dumm ist doch unsere Bevölkerung noch nicht, oder doch???

      Das Bargeldverbot nimmt den letzten Rückzugsraum. Daher MUSS es mit dem Bankenrettungsgesetz kommen (es geht gaqr nicht anders).

      Als Lösung sehe ich derzei nur, sein Geld in Gold oder außereuropäische Währungen fernab des US-Einflussbereichs zu retten. Was damit einhergeht – tiefes Wissen im internationalen Finanzsektor – dürfte jeden Normalbürger überfordern. Aber es scheint (außer Gold) der einzige Weg zu sein, der einem langfristig (bzw. eher schon mittlefristig) bleibt.

      Wer rechtzeitig schaltet, braucht später am Berg nicht zu schieben.
      Schönen Tag noch an alle ehrlich gebliebenen (bleibt so, der Weg der Politik ist ein Irrweg von Idioten oder Bestechlichen)

      1. nur kurz und knapp und auf die Schnelle:

        Die Zecken können beschließen , was sie wollen…. Es muß sich Jemand finden, der mitspielt. In meiner Umgebung gibt es bereits so Einige, die nicht nur einen gut gefüllten keller haben, sondern auch etliche Tauschobjekt und diverse Noten . Wenn das beschlossen werden sollte, wird kurz und knackig ein 2. Wirtschaftskreislauf ins Leben gerufen. Die lange Nase wird dieser verbitterte alte Mann im Rollstuhl machen. Auf dem Schwarzmarkt gibt es nämlich keine Steuern !
        Ich hoffe, Sie sind dabei !

    2. Vervollständigen will ich den Sachverhalt noch. Vielleicht interessieren sich ja einige für die Zusammenhänge des inkonsistenten Politik-Wirtschaft-Macht-Konglomerats und warum funktioniert, was -eigentlich- nicht funktionieren kann.

      Ich zitiere mich selbst:

      Die Kosten, die die aktuelle Flüchtlingsindustrie (allein das Wort sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen) verursacht, war in keinem Haushaltsplan vorgesehen …

      Laut irgendwann bekannt gewordenen Zahlen kostet ein “Flüchtling” pro Jahr 100.000 (in Worten: hunderttausend) Euro. Das sind pro Tag knapp 300,- EUR an Kosten, die der Staat -freiwillig- aufbringt. Ich habe die Quelle gerade nicht gefunden, aber die Zahlen gelten als valide. Es sind nciht die reinen “Vor-Ort-Kosten”, sondern dahinter steckt sehr viel mehr; z.B. die “Rettungsschiffe”, die im mittelmeer kreuzen, mit 10 Ärzten, Psychologen und Pflegepersonal an Board und die unmengen Sozial-, Ordnungs- und Verwaltungskräfte, um einem solchen Zuwandererstrom gerecht zu werden. Die Mittel (Hartz4 und Wohngeld) snd da noch die kleinsten Kosten.

      … und die Haushaltspläne der Bundesregierung gelten sowieso schon als knapp kalkuliert. Wo also kommt das Geld her, was die Flüchtlingsströme Deutschland neuerdings Tag-für-Tag kosten?

      Antwort: Das Geld wird aus dem Nichts geschöpft, also gedruckt

      Warum geht hier niemand (z.B. öffentliche Hand) pleite, dem -vorher- schon finanziell das Wasser “Oberkante Unterlippe” gestanden hat?

      Weil alles Aufwendungen Buchgeld sind: Die Kosten werden billanziell als Aufwand (Investition) gebucht. Die Bilanzsumme geht deswegen auf, weil auf der AKTIVA und PASSIVA dieselben Posten ebucht werden: Einmal als Dienstleistungsaufwand und zum anderen als Darlehen. Im Fall der “Bilanz von Deutschland” gibt es eine Besonderheit: Der Dienstleister (Schuldner) ist dieselbe Person des Darlehengebers (Gläubiger), nämlich die Staatskasse. Da wird sich der eine oder andere verwundert die Augen reiben und sagen: ja aber … das geht doch gar nicht. Doch, das geht, wenn nämlich der Darlehensgeber Geld aus dem Nichts schöpft, also den Drucker Tag und Nacht rattern lässt …. 🙂

      “Ja hatten wir das denn nicht schon mal?”
      Doch! Es steht in den Geschichtsbüchern.
      Und da stehen auch die Folgen: Dass es auf Dauer nicht funktioniert!

      Letztendlich die Gretchenfrage, auf die alles hinausläuft:

      wie kann Geld aus dem nichts gedruckt werden und WARUM bricht dadurch die Wirtschaft nicht zusammen, wie es schon mehrfach – historisch hinterlegt – bei demselben Verfahren geschah?

      Antwort: Weil wir “ein Haus” sind: der US-Dollar Währungsraum. Der EURO ist – unter gewaltsamen US-Druck – faktisch nur noch eine andere Bezeichnung für DASSELBE WÄHRUNGSINSTRUMENT.

      Im Gegensatz zu den vergangenen Wirtschaftszusammenbrüchen gelten ausschließlich die Regeln des “Innenverhältnis”. Das Wort “Haus” habe ich gewält, weil es verständlich im kleinen ausdrückt, was draßen im Großen gerade passiert: In meinem Haus kann ich beliebige Konditionen verwenden, um alle Hausbewohner mit allem zu versorgen; sofern alle einverstanden sind. Eine Inflation (der eigentlichen Folge von Geldschöpfung aus dem Nichts) gibt es nicht, weil innerhalb des Hauses allein der aufgedruckte Wert meines Geldes zählt: egal, wieviele Scheine es davon gibt.

      Die Problematik, dafür aber die knallharte Realität, tritt erst dann zutage, wenn einer auf den Gedanken kommt, außerhalb unsereres Hauses mit diesem Geld bezahlen zu wollen. so wird jeder, dem dieses Geld angeboten wird sagen, dass er kein Interesse an Geld hat, hinter dessen Existenz eine grenzwertige Idiologie (Schöpfung aus dem Nichts) steckt; sprich: Was über Nacht wertlos werden kann und – wegen diesem Risiko – im Endeffekt schon wertlos ist. Der einzige Wert des Geldes eines “Hauses” (eines Landes) ist das Vertrauen in die Schöpfer dieser Währung. Und dieses “Vertrauen” wird derzeit mit Waffengewalt (der USA) aufrechterhalten.

      Somit sollte jeder verstanden haben, dass unser Geld
      a) nur innerhalb unseres Hauses (Europa und Amerika) Wert hat und
      b) innerhalb dieses Hause nicht in Inflation gehen kann, solange der aufgedruckte Wert von jedem Hausbewohner (Staat und Bürger) akzeptiert wird.

      Die Problematik im Außenverhältnis – und die wird kommen – kann jeder für sich bereits heute schon testen: Gehe und versuche, mit Geld aus dem Monopolie-Spiel einzukaufen.

      Deswegen ist das GANZ GROSSE PROBLEM, was unsere Führung made in USA hat, wenn die Hauswährung US-$ (mitsamt Euro) in Frage gestellt wird; sprich: Staaten außerhalb der EU/USA aufhören, den US-Dollar anzuerkennen, und damit diesen Währungen den Staus “Monopoliegeld” verpassen.

      Wohl klar jetzt, warum die USA Libyen (Stichwort: Golddinar statt Petrodollar) platt gemacht haben und dabei sogar die Atombombe werfen wollten.

      Und auch klar, warum Russland (und China) fertig gemacht werden soll. Es geht nicht nur um den Begriff der “Leitwährung”, sondern um die wirtschaftliche Weiter-Existenz eines ganzen Erdteils: USA und Europa. Doch Russland lässt sich nicht knicken wie Libyen: Russland ist zu groß.

      Der Rest, was jetzt kommen mag, steht oben. Und zwar in Form eines Erdrutsches, der mehr zerstört, als jeder “Schwarze Freitag” im Laufe der Geschichte bisher.

      1. Lybien / Irak/ Rußland/ China ….. Syrien wehrt sich, darum auch IS. Und kaum das Deutschland mit Russland und China wegen dieser China-Bank verhandeln , stürzt Germanwings ab ?

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