Bilderberg-Treffen: Veranstalter sollen Polizeieinsatz zahlen

Während die selbsternannte "Weltelite" für vier Tage im Interalpen-Hotel in Telfs residiert, wird ein großes Polizeiaufgebot für Abschottung sorgen. Die Kosten trägt der österreichische Steuerzahler. Dagegen gehen zwei Abgeordnete der Grünen vor.

Von Marco Maier

Bis zu 2.100 Polizisten sollen das Gelände rund um das Interalpen-Hotel in Telfs quasi hermetisch abriegeln, damit sich die größtenteils hochrangigen Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Medien und Militär ungestört unterhalten können. Denn mehrere Tausend Menschen sind extra angereist um gegen die Geheimniskrämerei der selbsternannten "Weltelite" zu protestieren.

Inzwischen regt sich auch Widerstand gegen die Übernahme der Kosten durch die Steuerzahler. Die Grünen Nationalratsabgeordneten Peter Pilz und Georg Willi haben einen Entschließungsantrag eingebracht, wonach das Innenministerium die Unsummen, die für den Schutz der Tagung aufgewendet werden, dem Veranstalter in Rechnung stellen soll. Im Sicherheitspolizeigesetz sehen die beiden Antragsteller nach § 5a, § 27a und § 48a die Voraussetzungen für die Weiterverrechnung der Einsatzkosten gegeben.

Ob dieser Antrag durchgeht, ist eine andere Sache. Denn immerhin ist auch Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) dort eingeladen, so dass das Innenministerium die Übernahme der Kosten durch die Steuerzahler damit rechtfertigen könnte.

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6 Kommentare

  1. Na der werden die beiden Grünen aber Ärger mit dem Rest des Gezüchts ihrer Art kriegen: Die Grünen sind doch gerade jende, die – gegen flotte Bezahlung – das Nest beschmutzen und in der ihnen eigenen Doppelmoral auf der Seite der Elite stehe.

    Um was es da geht, will man ja nicht schreiben, weil man es selbst nicht glaubt. Aber hinter den Kullissen der Macht tauchen immer wieder Kinder auf: Vergewaltigt, zerschnitten, zersägt, sexuell und okkult geschändet. Keine Fantasie eines normalen Menschen geht so weit, dass sie die Wahrheit auch nur annähernd erreichen könnte.

    http://www.die-macht.pen.io/

    http://www.bohemian-grove.pen.io/

  2. Teilnahme von Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) soll die Überrnahme der Kosten durch die Steuerzahler rechtfertigen??? Dann müssen diese österreichischen Steuerzahler als Finanziers aber auch Einblick in das Treffen bekommen und genau erfahren, was da besprochen wird!!!

  3. Wenn wir nun Aufgrund des Besuchs unseres Klo-Heinzis (Fischer´s Spitzname bei uns, weil er die Verträge wie den Lissabonvertrag am Klo gelesen und unterschrieben hatte^^)
    bei dem Treffen zur Kasse gebeten werden, dann ist es als öffentlich anzusehen,
    steht somit im öffentlichen Interesse und automatisch muss Berichterstattung gewährleistet werden.

  4. Man kommt sich vor wie im Mittelalter, wo ein paar Könige über das „Wohl“ des Volkes bestimmt hat.
    Diese Verrückten treiben die Menschheit in den Abgrund.

  5. Eine feine Sache und nur recht und billig ! Aber bitte auch so etwas für Fussballveranstaltungen, "Antifa" – Demos usw.  usf. ! Sooo ein Haufen Kosten für mafiöse und terroristische "Eliten" ( die schlechten ins Töpfchen, die guten ins Kröpfchen … – so sollte es sein ! )

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