Am 6. Juni 1944 landeten die Alliierten in der Normandie. Unmittelbar darauf erhielt die 2. SS-Panzer-Division "Das Reich" den Marschbefehl Richtung Invasionsfront. Zur gleichen Zeit erhoben sich die Partisanen im Limousin. Es gelang ihnen ein großer Erfolg, als sie es schafften, Tulle, den Hauptort des Departments Correze von den deutschen Besatzern zurückzuerobern. Dabei verloren die deutschen Truppen angeblich 122 Soldaten.

Fotos und Bericht von Peter Heinz Trykar

Die Kämpfer der Resistance wussten jedoch nicht von der Truppenverlegung der SS-Einheit, die Tulle am 8. Juni erreichten und die Partisanen zur Flucht aus der Stadt zwangen. Aus Rache für den französischen Erfolg erhängten die deutschen Besatzer am 9. Juni 1944 99 willkürlich aus der Einwohnerschaft von Tulle ausgewählte Geiseln, eine Tat die nach Ansicht von Miltitärhistorikern zwar noch als Kriegsrepressalie angesehen werden kann, aber trotzdem übertrieben und völkerrechtswidrig eingestuft wurde. 

Doch es sollte schlimmer kommen. Auf Befehl des Regimentskommandeurs Sylvester Stadler sollte Bataillonskommandanten Sturmbannführer Adolf Diekmann mit der 3. Kompanie der SS-Panzergrenadier-Regiments 4 "Der Führer" in dem Dorf Oradour-sur-Glane 30 Geiseln nehmen, um sie gegen den von der Resistance kurz zuvor gefangen genommenen Bataillonskommandanten Helmut Kämpfe auszutauschen. Als die deutschen Truppen am 10. Juni 1944 kurz nach 14 Uhr mit rund 150 deutschen Soldaten das Dorf umstellten, boten sich der Bürgermeister Desourteaux und seine Söhne freiwillig als Geiseln an. Diekmann ging auf diese Angebot jedoch nicht ein, sondern befahl, gegen seinen ursprünglichen Befehl, das Dorf niederzubrennen und die Bevölkerung ausnahmslos zu ermorden. Der Chef der 3. Kompanie, Otto Kahn, sagte nach dem Krieg in einem Dortmunder Gerichtsverfahren aus: "Diekmann eröffnete mir, dass als Befehl die Niederbrennung und Vernichtung des Dorfes Oradour eingegangen sei, was ich auszuführen hätte."

Die Bewohner wurden von der SS aus ihren Häusern auf den Marktplatz getrieben und nach einer Stunde in Männer, Frauen und Kinder aufgeteilt. Einwohner die zu krank waren um auf den Marktplatz gebracht zu werden wurden in ihren Betten erschossen. Einzig drei Kinder einer jüdischen Familie, die in dem Dorf Zuflucht vor den Nazis gefunden hatte, sowie Jaqueline, Francine und Andre Pinede und der siebenjährige Roger Godfrin konnten sich verstecken. Roger war der einzige Schüler des Ortes der das Massaker überlebte.

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Über 400 Frauen und Kinder wurden in die kleine Kirche gepfercht. Die Soldaten deponierten eine Kiste die eine Gasgranate enthielt, in der Kirche welche nach der Zündung das überfüllte Gebäude mit beißendem Rauch füllte. Danach eröffneten die SS-Männer von der Kirchentür aus mit einem Maschinengewehr das Feuer und warfen Handgranaten in die Menge. Nur eine einzige Frau, die 47-jährige Bäuerin Marguerite Rouffanche konnte sich nachdem die Soldaten die Kirche in Brand steckten durch ein Fenster retten. Sie wurde von 5 Kugeln in den Beinen und der Schulter verletzt, musste in der Sakristei den Tod ihrer beiden Töchter und des Enkelkindes miterleben.

Die Männer wurden in Gruppen aufgeteilt, in Scheunen gebracht und die SS-Truppen eröffneten das Feuer. Nicht alle starben durch den Kugelhagel, viele verbrannten erst später, als die Soldaten die Körper auf Haufen warfen mit Stroh und Reisig bedeckten und anzündeten. Aus einer Scheune konnten 6 Männer fliehen, wovon jedoch einer an der Friedhofsmauer erschossen wurde. 642 Menschen, darunter 240 Frauen und 213 Kinder wurden an diesem Samstagnachmittag ermordet. Das jüngste Opfer war 6 Tage alt, Yves Texier, das älteste Opfer war die Witwe Marguerte Foussat mit 90 Jahren. 20 Kinder waren noch nicht einmal 1 Jahr alt.

 

Während ich diese Zeilen schreibe, verschwimmt die Schrift immer wieder vor meinen Augen, genauso wie während der Aufnahmen die ich machte, da ich meine Tränen nicht zurückhalten konnte. Das zerstörte Dorf wurde als Mahnmal für einen unmenschlichen Krieg in dem Zustand belassen, wie es einige Tage später vorgefunden wurde. Einzig die menschlichen Überreste der Bewohner wurden bestattet, es konnten nur mehr 52 Leichen identifiziert werden, der Rest war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und verkohlt. Als ich durch das Dorf ging, fühlte ich eine unglaubliche Beklemmung, man glaubt in der Kirche die Schreie der Kinder und Frauen zuhören, fühlt den entmenschlichten Hass der Nazischergen, sieht das Schild der Volksschule, des Cafes, der Bäckerei, des Friseursalons und ist unendlich traurig.

Peter Heinz Trykar

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38 KOMMENTARE

    • Sehr geehrter Herr  Trykar,

      nur eine kurze Frage:

      Kennen Sie die Ausführungen von Vincent Reynouard und von Otto Weidinger zu diesem Thema? Sind die  beiden Lügner und Spinner und sind deren Beweise nur Lügen? Woher haben Sie Ihre Informationen? Bitte Quellenangaben!

  1. Man fragt sich wo der Autor diesen Unsinn her hat. Von der Auslassung wesentlicher und unbestrittener Fakten der Vorgänge in Tulle, als auch Oradour, zur Geschichte um die „Prozesse“ gegen „die Täter“ nach dem Krieg, bis hin zu seiner perfekten Gutmenschendarbietung am Ende des Textes.

    Das die Resistance Terroristen waren und keine legalen Kombattanten, sie keine „Rück“eroberung von Tulle ausführen konnten, weil sie Tulle vorher nicht verloren hatten, 99 Sühnegeiseln kein Kriegsverbrechen waren, sondern unter den geltenden Befehlen extrem wenig gewesen sind, kein Wort dazu. Wie könnte es bei einer politisch korrekten Darstellung auch anders sein?

    Nur um mal einen einzigen Punkt zu beleuchten:
    Tulle war vom 3. Bataillon / Sicherungsregiment 95 (Wehrmacht, ältere Männer, nicht Frontverwendungsfähig, nur für Sicherungsaufgaben geeignet) „gehalten“ worden, als die Terroristen (ja, das werde ich durchalten und die „Partisanen“, „Maquisards“, meist Kommunisten, als das bezeichnen, was sie waren) angriffen und ist von ihnen an die Terroristen verloren worden. Die Stadt wurde von der Aufklärungsabteilung von „Das Reich“ rückerobert. Dabei fand man allein etwa 40 ermordete dt. Soldaten vor ihrer Unterkunft, alle entsetzlich verstümmelt. Laut Zeugenaussagen der Einwohnerschaft hatten sie sich ergeben und wurden direkt vor Ort niedergemacht. Dafür wurde die Sühnemaßnahme befohlen. Völlig legal, nach damaligem Recht.

    Und so ginge das dann immer weiter. Aber „schön“ hier eine der unendlichen Lügen über den 2. Weltkrieg serviert zu bekommen, man merkt gleich wieder wie „Contra“ in der BRD aussieht, nachplappern was das System vorgibt und Wikilügia schreibt.

    • @Marcus: Bin sehr froh ueber Ihre Komplettierung der Geschichte. Danke.

      Dieses 2 Texte hier zeigen wie seit Jahrzehnten Meinung gemacht wird: es wird einfach die Haelfte der Wahrheit weggelassen. Leider habe ich auch viele Jahrzehnte gebraucht das zu erkennen. Heute schaeme ich mich das ich meine Grossvaeter lange nicht geehrt habe fuer ihren Mut und Einsatz. Dabei haben gerade sie es verdient, wie viele unserer Kriegsgegner anerkennend bestaetigen. Wir alle muessen erkennen das die Alliierten unsere und deren Dokumente weiterhin geheim halten. Bis dahin glaube ich den Zeitzeugen und da hoere ich nichts von marodierenden und mordenden deutschen Soldateskas. Da hoere ich nichts vom Dritten Reich als schreckliche Diktatur. Nein wirklich nicht. So was hoere ich von Nachgeborenen die es nur gelernt haben und von solchen die sich Entschaeidungen vom Deutschen Volkes Arbeit erwarten. Darunter waren reichlich (spaeter ueberfuehrte) Luegner, was in dem Zusammenhang als Betrug gilt. Luegen um abzufassen.

       

      • Zu sagen ist auch, das eine der ersten Massnahmen in dieser "Diktatur" die Entwaffnung der Polizei war und die Waffenerlaubnis für Bürger.

      • eine regierung die 14 jährige an die front schickt (ja so jung war mein grossvater als er seinen kopf für ein grössenwahnsinniges arschloch hinhalten musste) ist natürlich sehr bewundernswert 

        ^^ (ironietags für die denkbatterien)

  2. Diesen Schwachsinn zu lesen, tut körperlich weh. Normalerweise müßte man den Autor Peter Heinz Trykar aufgrund dieser Lügen wegen Volksverhetzung anzeigen.
    Wer sich über die wahren Vorgänge in Tulle und Oradur informieren will, findet es im Internet. Partisanen sind im Übrigen hinterhältige Verbrecher und Mörder. In Frankreich waren das allesamt Kommunisten.

  3. Der Autor sollte sich einmal das Buch von Vincent Reynouard „Die Wahrheit über Oradour“
    zu Gemüte führen, um dann einen völlig neuen Artikel zu schreiben. Die Sieger und Besatzer
    schreiben die Geschichte, schon mal davon gehört?

  4. Sehr geehrter Herr Trykar,
    ob DDR oder BRD – im Geschichtsunterricht und bei vielen öffentlichen Anlässen wird man mit dem Kriegsverbrechen in Oradour seit weit über einem halben Jahrhundert konfrontiert. Da ich nicht weiß, wie man Einsicht in Akten über den Oradour-Prozeß des Ständigen Höheren Militärgerichts in Bordeaux von Januar bis März 1953 bekommen kann, frage ich Sie, ob das wohl Ihnen möglich wäre ? Wenn ja, und Ihnen würde Einsicht gewährt, dann bräuchten Sie nicht mehr zu weinen.
    Aber Sie werden weiter weinen müssen; denn die Prozeßakten werden seit der Urteilssprechung 70 Jahre lang in einem Geheimarchiv aufbewahrt und erst Mitte dieses Jahrhunderts freigegeben.
    Also schlechte Nachrichten für Sie, weil nunmehr weiter Ihre Tränen fließen.
    Ist Ihnen eigentlich bekannt, daß die französische mit der deutschen Bundesregierung vereinbarte, die gefällten Urteile nicht zu vollstrecken, vorausgesetzt, alle Verurteilten bewahren strengstes Stillschweigen? Warum wohl?
    Wissen Sie, daß zuerst alle wegen der Vorfälle in Oradour beschuldigten Offiziere nicht verurteilt, sondern freigesprochen, danach auch die Verurteilten freigesprochen wurden ?
    Ich möchte wirklich gern die reine Wahrheit über dieses Massaker wissen. Sie doch bestimmt auch? Sie möchten doch bestimmt für eine Lüge nicht weiter weinen wollen.

  5. Im 2. Weltkrieg haben ausnahmslos alle Parteien noch viel härtere Scheiße abgezogen als das da oben. Die Kriegsverbrechen von Oradour-sur-Glane sind jedoch vergleichsweise gut belegt. Ich kann daher manche Kommentare unter dem Artikel nicht ganz nachvollziehen. Wer hier Lüge schreit sollte schon eine Gegenquelle zur Hand haben.

    • Wenn man nichts weiß, sollte man "nachvollziehen" sein lassen und sich zuerst wenigstens halbwegs Kenntnisse anlesen. Wäre auch dem Autor von dem Schwachsinn anzuraten.

      Oder glaubt Fox23, "Feile" oder mir hätte das Wissen jemand nachgetragen?

      Man findet heute die Wahrheit hinter den Siegesgreuelmärchen zuhauf im Internet.

  6. Mir kamen ebenfalls beim Lesen von diesem Unsinn die Tränen.

    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/10/02/gauck-in-oradour-die-grose-luge-der-gutmenschen/

    Man kann sich auch das Buch von Vincent Reynouard „Die Wahrheit über Oradour“ lesen. Klar, hat 448 Seiten. Muß man halt Lesen ,wenn man Bescheid wissen will.
    Der Glaube an die offizielle Darstellung ist halt viel bequemer.
    Weitere Literaturhinweise unten.

    Ein schneller Überblick.

    Oradour-sur-Glane und Oradour-sur-Vayres, beides Ortschaften im Raum von Limoges – dienten den kommunistischen Partisanen und ihrer sowjetrussischen Führung als Depot- und Ausfallschwerpunkte.
    Oradour-sur-Glane war nach amtlichen Unterlagen nicht nur Waffenplatz der Partisanen, sondern auch Befehlszentrale eines höheren Maquis-Stabes. Das hat der damalige Maquis-Chef in der Dordogne, Jugie alias »Gao«, 1969 in Paris offen bestätigt.

    Am 9. Juni 1944, dem Tag vor dem Massaker von Oradour, erobert die SS-Division „Das Reich“ die Ortschaft Tulle zurück, die in die Hände französischer Partisanen gefallen war. Dort finden sie die verstümmelten Leichen von zweiundsechzig deutschen Soldaten, die abgeschlachtet worden waren, nachdem sie sich der Resistance ergeben hatten: „Manchen waren die Genitalien abgeschnitten und in ihre Münder gestopft worden. Andere waren mit Exkrementen bedeckt worden. Ein Mann hatte Löcher in seinen Fersen, mit einem durchgezogenen Strick, und ein [zerschmettertes] Gesicht, was darauf hindeutet, daß er an das Heck eines Lastwagens gebunden und herumgeschleift worden war.“
    ● Ebenfalls am 9. Juni erfahren die Deutschen, daß französische Partisanen den SS-Sturmbannführer Helmut Kämpfe, einen beliebten Offizier, gefangen haben und planen, ihn in Oradour, einem Zentrum der Partisanentätigkeit, öffentlich lebendig zu verbrennen.
    ● Am 10. Juni dringt eine Kompanie des SS-Regiments „Der Führer“ unter dem Befehl von Sturmbannführer Adolf Dickmann in einem Versuch, Kämpfe zu retten, in Oradour ein und entdeckt „einen schwelenden deutschen Heeressanitätswagen, in dem der Fahrer und Beifahrer an das Lenkrad gekettet und zusammen mit ihren verwundeten Passagieren lebend verbrannt worden waren.“

    Auf das Konto dieser Partisanen, deren oberster Kommandant der charakterisierte Sowjet-Oberst und berüchtigte Massenmörder Guingouin war, ging eine
    • Vielzahl aus dem Hinterhalt gemeuchelter deutscher und französischer Soldaten,
    • ermordeter französischer Zivilisten,
    • vergewaltigter und zu Tode gefolterter Rote-Kreuz-Schwestern und Nachrichtenhelferinnen,
    • sadistisch umgebrachter deutscher Offiziere,
    • nach entsetzlichen Martern getöteter deutscher Verwundeter,
    • die in einer Blutorgie abgeschlachteten Landesschützen
    • der Garnison in Tülle,
    • die Massenmorde an gefangenen deutschen Eisenbahnernund Sanitätssoldaten usw.
    Auf dem Marsch an die Invasionsfront erlitt die 2. SS-Panzerdivision »Das Reich« seitens der Partisanen beträchtliche personelle und materielle Verluste.

    Der Kommandeur des III./SS-Panzergrenadier-Regiments 4, Sturmbannführer Helmut Kämpfe, fiel einem Partisanen-Kommando aus Oradour-sur-Vayres in die Hände und erlitt nach unmenschlicher Folterung am 10. Juni 1944 in Oradour-sur-Glane den Flammentod.

    Auf der Suche nach Sturmbannführer Kämpfe stieß die 3. Kompanie des I./SS-Panzergrenadier-Regiments 4 kurz vor Oradour-sur-Glane auf die Leichen gefesselt ermordeter deutscher Verwundeter und kurz darauf auf den verstümmelten Körper eines deutschen Offiziers. Die Kompanie, von französischen Miliz-Soldaten begleitet, mußte erst Feindwiderstand brechen, ehe sie den Ort besetzen konnte.

    Wie sich herausstellte, enthielten fast alle Gebäude Waffen- und Munitionslager.

    Der Kommandeur des I. Bataillons/Sturmbannführer Diekmann, ließ die unbeteiligten Frauen und Kinder in die Kirche evakuieren und die festgenommenen Männer – Einwohner und Partisanen – aus Sicherheitsgründen in Schuppen und Garagen fest setzen.
    In der Kirche führten plötzlich explodierende Munitions- und Sprengstoffkisten, die von den Partisanen sowohl im Schiff als auch im Turm deponiert waren, zur Katastrophe. Die Deckengewölbe stürzten ein, die Glocke schmolz und fiel als glühende Masse vom Turm, die Kirche brannte aus. Nur wenige Frauen und Kinder konnten von den deutschen Soldaten aus der entstandenen Feuerhölle gerettet werden.
    Angaben aus der französischen Bevölkerung zufolge hatten kommunistische Exilspanier ohne Rücksicht auf die hier isolierten Menschen eine Sprengladung gezündet, um ihre Flucht zu verschleiern und das Depot dem Zugriff der Deutschen zu entziehen.

    Nach den in der Kirche erfolgten Detonationen kam es bei den Scheunen zu einer Schießerei, der die Mehrzahl der Maquisards zum Opfer fiel.

    Sturmbannführer Diekmann ordnete die Niederbrennung der Häuser an. Diese Maßnahme war durch einschlägige Befehle des Oberbefehlshabers West vom 3. Februar und vom 8. Juni 1944 sowie des zuständigen LXVI. Reserve-Armeekorps vom 8. Juni 1944 gedeckt.

    Sturmbannführer Diekmann meldete persönlich die Ereignisse in Oradour. Sein Regimentskommandeur, der damalige Standartenführer Silvester Stadler, reichte hierauf einen Tatbericht beim Divisionsgericht ein und veranlaßte damit eine kriegsgerichtliche Untersuchung.

    Der Schauprozeß in Bordeaux (1953) folgte ausschließlich innenpolitischen Beweggründen, nachdem General Charles de Gaulle bereits 1944 den Verschluß aller wesentlichen Oradour-Akten für die Dauer von 50 Jahren angeordnet hatte.
    Todesurteile wurden nicht vollstreckt. Alle Verurteilten wurden bald amnestiert und in die Freiheit entlassen. Die Sperrfrist für die in den Archiven befindlichen Akten allerdings wurde bis zum Jahr 2039 verlängert.
    So gefährlich scheint in Frankreich die Wahrheit zu sein!

    Quellen- und Literaturhinweise:
    Martin Jenke, Verheimlichte Tatsachen, München 1981.

    Herbert Taege, Wo ist Kain? Enthüllungen und Dokumente zum Komplex Tülle und Oradour, Lindhorst 1981.

    Herbert Taege, Wo ist Abel? Weitere Enthüllungen und Dokumente zum Komplex Tülle und Oradour, Lindhorst 1985.

    Dr. Heinrich Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte, Heft 6. Der Fall Oradour, Tübingen 1994.

    Ach ja, ehe ich’s vergesse, Nemmersdorf & Co. keine Träne wert.

  7. Heute heißen die sog. Partisanen der damaligen soig. Resistance „Terroristen“ und da werden unter UNO – Mandat Drohnen und Uran-Bomben eingesetzt. Haager Landkriegsordnung lesen und auch anwenden !

  8. Der französische Staat hat sämtliche Unterlagen über das Geschehen in Oradour einschließlich der gerichtlichen der Verhandlung gegen die "Täter von Oradour" für 100 Jahre für geheim erklärt. Warum hat er das getan, wenn doch "die Tatsachen" die Propagandabehauptungen stützen müßten? Oder war alles ganz anders? Siehe hier: http://www.amazon.de/Wahrheit-%C3%BCber-Oradour-Rekonstruktion-Forschungsbericht/dp/3806111324

    Was sagte noch Sokrates? "Wenn Du die Wahrheit hören möchtest, dann höre denen zu, den das reden verboten wurde!"

     

  9. Bevor man solche Stories übers Web los lässt, sollte man „vielleicht auch einmal die Gegenseite“ hören!!!
    Empfehlenswert die Recherchen vom Franzosen Vincent Reynouard „Die Wahrheit über Oradour“ und auch mal die Schilderung aus deutscher Seite von Otto Weidinger (Beteiligter SS-Offizier) „Tulle und Oradour – Die Wahrheit über zwei Vergeltungsaktionen der Waffen-SS.
    Solange Frankreich die „Fakten“ unter Verschluss hält, glaub ich persönlich mal gar nix – sondern versuche mir anhand meines Vorstellungsvermögens eine persönliche Meinung zu bilden . . .

  10. Gott sei Dank, (Ich bin kein religiöser Mensch) und trotzdem gleich noch mal: GOTT SEI DANK! gibt es noch Menschen in unserem Land, die den Mut haben Lügen Lügen zu nennen. Gott sei Dank, gibt es noch Leute die sich nicht vom Mainstream blenden lassen, die sich informieren und die bereit sind für die Ehre unseres Volkes und unsere Großväter die Wahrheit offen zu legen. Danke vor allem an Marcus Jung und Feile für die Mühe die Ihr euch gemacht habt. Ich wünschte mir von ganzem Herzen, daß es endlich noch mehr Menschen gibt, die sich informien, wenn es sein muß ihr Weltbild über den Haufen werfen (das mußte ich auch des Öffteren) und den Mut haben der Wahrheit eine Bresche zu schlagen. Ergänzend möcht ich noch hinzufügen, das der franz. Bürger Vincent Reynouard bis heute an Repressalien von seiten seines Landes zu leiden hat, weil er sich nicht an den Lügen beteiligen wollte und statt dessen seine Recherchen (siehe Feile) öffentlich gemacht hat. Und die Redaktion muß ich mal fragen, welcher Teufel hat Euch geritten, solchen Müll zu verbreiten?

  11. @contra Magazin

    Glauben Sie das der Leser ihre Bestimmung und Aufgabe im System der Besatzer nicht erkennt.!?
    Das System Zions wird sich nicht mehr lange halten.
    Warum halten Sie denn immer noch daran fest.
    Wahrheit ist auf Dauer nicht unterdrückbar.

      • Ihre Website weist ein sehr ähnliches Design auf wie die von Compact-Magazin, auch ihr Logo ist etwa gleich. Keine Ahnung, wer eher war, aber es scheint, als würden sie wegen der so gesteigerten Verwechslungswahrscheinlichkeit trittbrettfahren oder, schlimmer, sich den Anschein geben wollen, ehrlich systemkritisch zu sein wie dieses Blatt. Das wirkt verdächtig, ob es nun aus dem schlimmeren Grund so ist, sei dahingestellt. (Der Artikel ist m. E. üble Hetze: ganz schnell wieder freigelassene verurteilte "Massenmörder"??? Aber ich denke halt auch selbst. Mittlerweile, schäm…)

  12. An die Redaktion!
    Bessere Recherche hätte ich Ihnen zugetraut, dann wäre solch ein schwachsinniger Artikel wohl nicht auf dieser Seite gelandet! So aber reihen Sie sich auch in die Riege jener ein, die man „Lügenpresse“ nennt…

  13. Hier wurde eigentlich alles gesagt im den Kommentaren.
    Ich gebe nur noch dazu das „Contra“ Magazin immer systemfreundlicher wird und das wirklich in Frage stellen verloren geht. Aber das wohl so.
    Die Spreu trennt sich vom Weizen.
    Auf (nimmer) Wiedersehen.

    • „Immer systemfreundlicher“, aha. Wir geben verschiedenen Autoren eine Plattform um so auch eine möglichst breite Meinungsvielfalt im Rahmen der geltenden Gesetze zu erzielen. Dennoch ist es immer wieder interessant, wie man sich an einzelnen Artikeln stößt und dann gleich zu Verallgemeinerungen greift. Interessanterweise unterscheiden sich da „rechts“ wie „links“ kein Bisschen.

      Bezüglich dieses Artikels: Was damals wirklich geschehen ist, wissen wohl nur die Beteiligten selbst. Dass die offizielle Geschichtsschreibung zum 2. Weltkrieg in einigen Bereichen zu Lasten der Deutschen ausgelegt wird, weiß man, sofern man nicht blind der Siegerjustiz Glauben schenkt (Die Sieger schreiben die Geschichte… was für die letzten Tausenden von Jahre oft genug nachgewiesen wurde). Die „Polarfilm“-Macher haben dies unter anderem auch in Filmen wie „Deutsche und alliierte Kriegsverbrechen“ aufgearbeitet, wo Verbrechen beider Seiten dokumentiert wurden. Fakt ist nun einmal, dass in Kriegen stets alle Beteiligten Kriegsverbrechen verübt haben. Weder die Mär von den „strahlenden Befreiern“ noch jene der „sauberen Wehrmacht“ sind wirklich haltbar. Ob eine Verfälschung der Geschichtsschreibung hier der Fall war, weiß ich nicht. Zwar gibt es diverse revisionistische Schriften dazu, doch deren Wahrheitsgehalt kann ich genausowenig verifizieren wie jene der offiziellen Geschichtsschreibung. Umsomehr, da es sich hierbei um einen Bericht eines Gastautoren handelt, welcher selbst vor Ort war und seine Eindrücke und seinen Kenntnisstand niederschrieb.

      Ich weiß, dass die jüngere deutsche Geschichte für manche Zeitgenossen immer noch ein heikles Thema ist. Für mich als Nachgeborenen ist es deutlich wichtiger, die aktuellen Probleme anzugehen als sich mit Zeiten zu befassen, die längst schon Vergangenheit sind. Mir geht der „Schuldkult“ ebenso auf den Keks wie die ständige Gegenhalterei. Allerdings würde ich mir einen etwas entspannteren und (von allen Seiten aus) weniger dogmatischen Umgang mit der Geschichte (allgemein) wünschen, so dass auch die in den Kommentaren hier geäußerte Kritik einen Widerhall findet und eine freie Aufarbeitung ohne ideologische Vorbehalte möglich ist.

      Wenn Sie der Ansicht sind, aufgrund dieses Artikels das Contra Magazin in Zukunft zu meiden, so steht Ihnen das frei (auch wenn Sie das wahrscheinlich nicht mehr lesen werden). Es gibt sicherlich genügend revisionistische Webseiten, die in historischen Belangen eher Ihren Vorstellungen entsprechen.

  14. An die werten Kritiker,

    ich finde es ja bezeichnet, wenn als Gegenargument zu den tatsächlichen Ereignissen vom 10. Juni einzig das Buch eines rechtsextremistischen und als Holocaustverleugner mehrfach verurteilten Revisionisten gebracht wird. Ich bin der Auffassung, dass man seine Quellen ein bisschen vorsichtiger aussuchen sollte.

    Die „Widerlegung“ in diesem Machwerk gründet sich vor allem auf eine Aussage des Kompaniechefs Kahn vor der Staatsanwaltschaft Dortmund am 13.12.1962, die nachweisbar in vielen Einzelheiten falsch und von dem Bestreben geleitet war, alle Schuld auf den im Juni 1944 in der Normandie gefallenen Bataillonskommandeur Diekmann abzuwälzen und sich selbst von aller Schuld reinzuwaschen, ja sich sogar als „passiven Widerstand“ leistenden Unschuldsengel darzustellen.

    Andererseits wird als zweiter Urheber dieser Version der Regimentskommandeur Sylvester Stadler genannt, um sich nach dem Krieg bei der Vernehmung vor dem Dortmunder Staatsanwalt herauszureden.

    Als dritte Urheber der, man könnte es auch Oradour Lüge nennen, wird Generalmajor Walter Gleiniger genannt, der sich in einer gesicherten Notizan seinen Stab folgendermaßen äußerte:

    „In der Stadt Limoges und auf dem Lande hatte sich eine gewaltige Erregung der Bevölkerung bemächtigt, so dass es ratsam erschien, dagegen etwas zu tun:
    Durch die Mil. Zensurstelle wurde durch etwa 500 V.-Männern die Version mündlich verbreitet, dass die Frauen und Kinder zu ihrem Schutz in die Kirche gebracht worden seien, die aus irgendwelchen Gründen Feuer gefangen habe, und dadurch sei ein Munitions- und Sprengstofflager in die Luft geflogen, das von den Terroristen dort eingerichtet worden sei.“

    Es ist aber eh immer das Gleiche. Wenn eine Ausstellung oder ein Bericht aufzeigt welche Gräueltaten durch deutsche Soldaten im zweiten Weltkrieg begangen wurden, kommen mit beängstigender Sicherheit diverse Revisionisten aus ihren Löchern gekrochen und schreien dass alles Lüge sei. Je lauter um so wahrer.

    Ich kann dazu abschließend nur eines sagen: Werdet glücklich mit euren selbstgestrickten Wahrheiten, aber behaltet sie bitte für euch.

    • Tja Herr Trykar.

       

      Ich kann dazu abschließend nur eines sagen: Werdet glücklich mit euren selbstgestrickten Wahrheiten, aber behaltet sie bitte für euch.
       

      Sehr bezeichnend. Bitte behalten Sie ihre Berichte für sich. Denn die sind eindeutig falsch. Egal was Sie so schreiben. Ich hoffe Sie bekommen kein Geld dafür.

      Mir fiele einiges zu ein, aber ich glaube nicht das Sie das verstehen würden.

    • Ja selbstverständlich muß das Geraderücken der Geschichte WKII von "Rechtsextremisten" und "Holocostleugnern" kommen. Linksverquere Flachhirne, kommunistisch angehauchte Möchtegernweltverbesserer und zionistische Lakaien werdens ja ganz sicher nicht tun. Denen fällt nur ein, daß praktisch jede Leiche der letzten tausend Jahre deutsch verschuldet ist. Im Übrigen haben Sie das obligatorische NAZIS vergessen. Oder kommt das langsam aus der Mode?

    • Soso, Herr Trykar, wenn ich das lese

      "ich finde es ja bezeichnet, wenn als Gegenargument zu den tatsächlichen Ereignissen vom 10. Juni einzig das Buch eines rechtsextremistischen und als Holocaustverleugner mehrfach verurteilten Revisionisten gebracht wird. Ich bin der Auffassung, dass man seine Quellen ein bisschen vorsichtiger aussuchen sollte."

      frage ich mich unvermittelt, welche Quellen die Ihren denn so waren? Gab es überhaupt Quellen außer Ihrer Phantasie?

      Und das ist sehr gut. Nein, es ist supergut:

      "Ich kann dazu abschließend nur eines sagen: Werdet glücklich mit euren selbstgestrickten Wahrheiten, aber behaltet sie bitte für euch."

      Die einzige Stricknadel wurde von Ihren falsch verknüpften Synapsen geführt. Und wieso sollen manche ihre Wahrheiten für sich behalten, während Sie ihre verhetzend unters Volk bringen? Der Eine gleicher als der Andere?

      Wie gesagt, normalerweise müsste man Sie für Ihre Lügen wegen Volksverhetzung anzeigen.

       

      • Bitte Herr Hansi,

        zeigen Sie mich an, diesen Strauß würde ich wirklich gerne mit ihnen ausfechten. Sie finden meine Kontaktdaten auf meiner Homepage.

        Sein Sie kein Maulheld der sich hinter einem Pseudonym versteckt, sondern bekennen Sie ihre braune Farbe in der Öffentlichkeit.

        • Werter Herr Trykar,

          wie vermutet, sind Sie des verstehenden Lesens nicht mächtig. Dadurch erklärt sich auch Ihr Schwachsinn, den Sie hier verbreiten.

          Ich schrieb, "normalerweise müsste". Das ist Konjunktiv, auf deutsch für Sie, die Möglichkeitsform, Sie Literat. Ich habe also nicht die Absicht, mich mit sowas wie Ihnen zeitraubend zu befassen.

          Zur Frage nach Ihren Quellen können Sie sich offenkundig nicht äußern!?

  15. Wie die offizielle Version über Oradur lautet ist bekannt. Es ja klar, daß die Résistance(Terroristen) sich nicht selbst beschuldigen sondern es ihrem Gegener anlasten wollen.
    Diese Terroristen – z.B. wie die Gruppe um Missak Manoukian – denn genau darum handelt es sich nach der Haager Landkriegsordnung – fühlten sich in keiner Weise für die französische Nation verantwortlich, da meistens Ausländer(Polen,Spanier Armenier u.s.w.); sie hatten keine Skrupel, die gallische Zivilbevölkerung den Repressalien auszusetzen, zu denen die Wehrmacht unter diesen Umständen gezwungen war. Nichts ist widerlicher als hinter dem Rücken der Zivilbevölkerung auf den Gegner zu schießen oder sich unter den Röcken der Frauen zu verstecken und diese für die feigen Taten dieser Terroristen bezahlen zu lassen.

    Nach dem Kriege hatten genau diese Leute die Macht, oder zumindest eine Macht mit der man rechnen musste, in Frankreich und Charles De Gaulle musste sich mit denen arrangieren um Präsident werden zu können und es nach Möglichkeit auch zu bleiben. Deshalb, der Schauprozeß in Bordeaux (1953) folgte ausschließlich innenpolitischen Beweggründen um die Kommunisten, denn das waren diese in der sogenannten Résistance in ihrer Mehrzahl, zufrieden zu stellen.

    Die Resistance? Und die eine einzige Frau, die 47-jährige Bäuerin Marguerite Rouffanche konnte sich, nachdem die Soldaten die Kirche in Brand steckten, durch ein Sprung aus einem Kirchenfenster retten. So,So.

    Vincent Reynouard, der ja nicht überall beliebt ist, teilt folgendes mit:“ daß ein ehemaliger RAF-Pilot mit dem Namen Len Cotton Ende 1942 in der Nähe von Confolens abgeschossen worden war. Schriftlich erzählte er mir, dass die Besatzung seines Flugzeuges durch den Widerstand versorgt wurde, damit sie nicht in Deutsche Hände fielen. Für drei Tage waren sie in Oradour-sure-Glane in der Sakristei der Kirche versteckt, mit dem vollen Wissen des örtlichen Priesters. Die Verpflegung der RAF-Männer wurde von der Tochter der bereits genannten Frau Rouffanche besorgt, die ein Mitglied der Résistance war, unter dem Decknamen Danielle. Am Telephon erklärte Len Cotton mir, dass Oradour ein wichtiger Stützpunkt der Résistance war.“

    Vincent Reynouard weiter:“…. begann ich die Zeugenaussagen zu studieren. Meine Aufmerksamkeit wurde sofort auf Frau Rouffanche gelenkt, die als einzige Überlebende der Ereignisse in der Kirche dargestellt wird. Sie hinterließ mehrere Zeugenaussagen zwischen 1944 und 1947 und erschien auch als Zeugin vor dem Kriegsverbrechergericht in Bordeaux in 1953. Die Zeugenaussagen vergleichend, kam ich bald zu dem Schluss, dass Frau Rouffanche eine falsche Zeugin war, die absurde Aussagen machte. So sprach sie zum Beispiel von einer geheimnisvollen „Kiste“, die ohne Flammen verbrannte und die ohne Explosion durch die Luft geflogen sei. Als sie zum ersten Mal im Juni 1944 von Mitgliedern der Résistance-Gruppe von Pierre Poitevin befragt wurde, sprach sie von einer „Rauch erzeugenden Kiste“, die die Waffen-SS in die Kirche gebracht hatten. Weiterhin gab sie an: „Niemand wagte in die Nähe der Kiste zu gehen, aber sie war nicht explodiert“. Aber andererseits sagte sie am 20. November 1944 aus, dass „das Gerät in Brand gesetzt wurde und eine heftige Explosion erschütterte das Innere der Kirche“. (Aus: „Archiv des Ausschusses zur Überprüfung von Feindesverbrechen in Frankreich“). 1947 erklärte sie vor dem Militärgericht in Bordeaux: „Von der besagten Kiste, die in die Kirche gebracht worden war, ging ein dicker, erstickender Rauch aus, ohne sichtbare Flammen“.

    „Auf jeden Fall, erklärte Frau Rouffanche, entkam sie den Flammen durch einen Sprung durch das Kirchenfenster. Das bedeutete, dass sie 4 Meter gefallen sein muß, auf einen 4.5 Meter langen steilen Abhang, an dessen Ende sich eine 1 Meter breite Mauer befindet. Von diesem schmalen Stück der Wand waren es noch 2.5 Meter hinab, wo die Waffen-SS auf sie wartete. All dies war Frau Rouffanche gelungen ohne sich zu verletzen, obgleich sie damals schon 47 Jahre alt war. Als sie aufgestanden war, gelang es ihr zu entkommen, obwohl ein unter dem Fenster aufgestellter SS-Mann Feuer auf sie eröffnete, und traf sie mit 5 Kugeln in ihre Beine.“
    Diesen widersprüchlichen und meiner Meinung nach fantastischen Aussagen kann ich persönlich keinen Glauben schenken.
    Die Gasgranate, daher kommt sie also.

    Aber warum die Frau Rouffanche so redete ist jetzt schon klar. Sie war in der scheußlichen Sache wohl selbst involviert. Ein Schuldiger musste her.

    Reynouard:
    „Die oben angeführten Angaben dürften erklären, warum Frau Rouffanche ohne zu zögern ein falscher Zeuge für die Résistance wurde. Mit ihrer unglaubwürdigen Geschichte der „Kiste“ und dem fast wundersamen Sprung aus dem Kirchenfenster, hatte sie es geschafft alle Schuld auf die Waffen-SS abzuwälzen und die Résistance von aller Verantwortung zu befreien. Auf diese Art setzte Frau Rouffanche den Kampf ihrer Tochter fort.“
    Reynouard weiter:
    “ Die Leichen der Frauen und Kinder in Stücke gerissen, sodass man nur von Körperteilen sprechen konnte: hier ein Torso, ein Becken mit den Beinen daran, dort ein Arm, eine Hand, ein Kopf. Viele der Körperteile waren mit Stoffstücken bedeckt, die noch nicht verbrannt waren. Soweit der Kopf gefunden wurde, war man in der Lage die besonderen Merkmale der Gesichter der Opfer zu erkennen. Sie sahen aus aus wie die typischen Opfer einer Explosion.wie die typischen Opfer einer Explosion.“

    Machinengewehre und Handgranaten können es also nicht sein. Kurz, es war eine gewaltige Explosion.

    Übrigens, ein deutscher Soldat mit dem Namen Eberhard Matthes besuchte „in Uniform“ 1963 Oradour. Er erklärte unter Eid, dass er die Bekanntschaft von zwei Frauen gemacht hatte, die sich als Überlebende der Kirche vorstellten. Sie sagten ihm, dass die Waffen-SS „mehrere Frauen und Kinder aus der Hölle gerettet hätten“.

    Wenn das alles nicht seine Richtigkeit gehabt hätte, wären die Angeklagten hingrichtet worden und nicht später entlassen worden.
    Aber gewundert hätte es mich nicht, wenn die Angeklagten dennoch hingerichtet worden wären, siehe Katyn. Die Franzosen haben da noch ganz andere Scheußlichkeiten begangen.

    Kann man alles im Netz finden. Aber wenn es gegen die Deutschen geht, ist scheinbar jedes Mittel recht.

  16. Ich gehe davon aus, dass alle Veröffentlichungen dieser „CONTRA“ Internetseite ähnlich schauderhaft recherchiert wurden. Insofern hat sich mein anfängliches Interesse gelegt und ich verabschiede mich.
    $$$
    Interessante Lektüre: „Amerikas Kriegspolitik, Roosevelt und seine Hintermänner“. Sehr aufschlussreich. Geschrieben von Curtis B. Dall, Roosevelts damaligen Schwiegersohn. Grosse Politik, Namen wie Marshall, Morgenthau, Dexter White, Baruch, Frankfurter, usw.

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