Feldübung der Schweizer Armee in Landquart. Bild: Flickr / Kecko CC-BY 2.0
Feldübung der Schweizer Armee in Landquart. Bild: Flickr / Kecko CC-BY 2.0

Schweiz: 5.000 Soldaten proben für den Zerfall Europas

Im September ist es so weit: 5.000 Soldaten der Schweizer Armee proben das Szenario eines Zerfalls Europas. Das ist schon die zweite Übung in der Richtung seit 2012. Kritik an der "Conex 15" aus den EU-Staaten stößt bei den Initiatoren jedoch auf Unverständnis.

Von Marco Maier

Vertrauen in die Stabilität der Europäischen Union? Fehlanzeige. Zumindest was die Armeeführung der Eidgenossen angeht, scheint man über die Zukunftsfähigkeit der europäischen Staatengemeinschaft etwas besorgt zu sein. Denn nach der Stabsübung "Stabilo Due" im Jahr 2012 folgt nun vom 16. bis zum 25. September die umfassende Übung "Conex 15", bei der insgesamt 5.000 Schweizer Soldaten in der Nordwestschweiz den Ernstfall üben werden. Dieser lautet: Europa zerfällt.

Während dieser zehntägigen Übung werden die Helveter den kompletten Grenzraum dicht machen und wichtige Objekte sichern. Denn in diesem Szenario bricht die EU zusammen, eine gewaltige Wirtschaftskrise erfasst den Kontinent, woraufhin eine "Verknappung der Vorräte, Schwarzhandel" und ein Erstarken von "kriminellen Organisationen" als Folgen auftreten. Infolge von ethnischen Spannungen werde die Schweiz dann von "größeren Flüchtlingsströmen" überrollt, woraufhin die Eidgenossen dann ihre Vorräte schützen müssten.

Die Basellandschaftliche Zeitung schreibt dazu: "Im September wird deshalb geprobt, wie man den Basler Rheinhafen sichern könnte. Und die Zollbehörden erhalten Verstärkung. Eines der neun involvierten Bataillone nistet sich im Universitätsspital Basel ein. Die Militärpolizei unterstützt die Kantonspolizei Aargau und die Bahnpolizei. Die SBB sind an einem weiteren Schauplatz beteiligt: Im Raum Kleinhüningen kommt es gemeinsam mit dem Katastrophenhilfebataillon 2 zu einer Kompanieübung. Friedlicher ist die Ausgangslage für Muttenz: Dort findet eine Armee-Expo statt."

Offiziell, so die Verlautbarungen, wolle die Schweizer Armee damit nicht einen baldigen Zerfall der EU quasi herbeireden, sondern sich damit nur auf alle Eventualitäten vorbereiten. Die Armee müsse laut Armeesprecher Christoph Brunner für Einsätze in der Schweiz bereit sein. Der Umstand, dass solche Übungen eben für entsprechende Fragen und Irritationen in den EU-Staaten sorgt, stößt bei bei den Eidgenossen selbst jedoch eher auf Unverständnis. Wer diese Übung innerhalb der real existierenden Landesgrenzen kritisieren wolle, könne das selbstverständlich tun, fügt der Armeesprecher an. "Dann hat man aber möglicherweise nicht alles genau verstanden."

Allerdings ist es bezeichnend, dass die Schweizer Armee bereits zum zweiten Mal Übungen durchführt, in denen der wirtschaftliche und politische Zerfall der Europäischen Union eine tragende Rolle spielt. Auch wenn man aus außenpolitischer Raison abwiegelt, so stellen die Szenarien durchaus Möglichkeiten dar, die man angesichts der aktuellen Entwicklung innerhalb der EU durchaus in Betracht ziehen sollte. Zwar gilt noch immer der Grundsatz, dass nicht alles so heiß gegessen wird wie es gekocht ist, doch abwegig ist dies absolut nicht. Auch wenn man bedenken muss, dass sich die kleine Schweiz die wirtschaftlich durchaus sehr vom europäischen Binnenmarkt abhängig ist, bei einem Zerfall der EU ebenfalls auf massive wirtschaftliche Probleme einstellen müsste.

30 comments

  1. reiner tiroch

    die Schweizer Armee wird bis dahin fleißig üben müssen wenn dann die deutschen kommen und ihr Geld wollen, gell? der krieg ist vorprogrammiert, was?

    • Für jedes deutsches Soldaten Weichei , bitte gleich noch einen Psychologen in Marsch setzen.  Ausserdem , nicht vergessen , ein neues Gewehr , für die Bubis , welches auch nach 2 Magazinen , das Ziel nicht verfehlt . Lasst Euch gesagt sein : Die Schweizer Waffen werden Euch die Eier abschiessen . Auch nach 50 Magazinen . Das ist eben Schweizer Qualität ..!

      Also , denkt nicht einmal im Traum daran !!

      • Nun ja, so kann man das auch nicht sagen, die Deutschen Soldaten sind halt viel mehr bedingt durch Ihre Regierung in Auslandseinsätze. Das die Schweizer Soldaten keine Pysho Docs brauchen liegt nur alleine daran, weil sie sich nicht in andere Angelegenheiten einmischen müssen. Und davon abgesehen, es gibt noch genügend andere Kampfmittel, da braucht man keine G36 😉 Notfalls kann man es auch wie Russland machen, einfach überrollen…

        • Hallo CEEKO & Cimbo

          Die Sperlinge pfeiffen es von allen Dächern .

          Hör ich da etwas von überrollen ?  Ja mit was denn ? Unsere Bundeswehr verfügt nur über 1/4 des Sollbestandes. Der kümerliche Rest ist infolge fehlender Ersatzteile wegen Geld und Personal und Ersatzteile mangel , schlichtweg nur ein Papiertiger . Also wird von unseren Nazis die ganz grosse Propagandamaschine angeworfen. So ist das , wenn man Pleite ist . Wie immer eine grosse Schnauze und nichts dahinter ! Nicht einmal einen neuen Flughafen bringen sie auf die Reihe .  Die Schweizer werden sich gaaanz bestimmt vor uns fürchten .  Vergesst nicht den Bubis je ein Paket Pampers und genügend Koks mitzugeben .  Aber bis dann  Träumt weiter . Wie sagte Adolf : Räder müssen rollen für den Sieg .

      • 1Würde es zum Krieg kommen Deutschland gegen Schweiz würde Deutschland euch in wenigen Stunden komplett überrollen womit wollt ihr kommen? mit euren 100.000 Soldaten? süß
         

        • Du vergisst eines: Die Schweizer haben ihre Waffen zu Hause. Und Munition auch.  Wenn auch nicht offiziell. 🙂 Es wäre eine Guerilliaarme gegen die ihr kämpfen müsstet. Und da sind die Chancen gering. Schliesslich habt ihr auch in Afghanistan den Schwanz einziehen müssen, wie übrigens auch die Russen und Amerikaner: Ein Guerilliaheer ist das stärkste, was es gibt.

      • Weswegen dürfen Schweizer Soldaten seit einigen Jahren nicht mehr Waffe UND munition zu Hause lagern?
        Achja, hohe Selbstmordquote…die brauchen nicht mal Auslandseinsätze um sich selber die Kugel zu geben…vll wären psychologen doch mal ne gute idee…

    • Liebe Schwizer Nachbarn und all Euch lieben Menschen da draußen, schon interessant wie gut doch deren Spielchen "Teile und Herrsche" nach wie vor noch funktioniert !? Kaum fassbar wie mit angeblichen Fakten um sich geworfen wird, die keine sind. Echte Fakten ? Bitteschön: deutsche Lande sind nach wie vor besetzt, die angeblichen Volksvertreter/innen sind in Wahrheit Verräter/innen. Die Menschen interessieren diese nicht, da in deren Sinn nur Personal das Anzuschaffen und zu Konsumieren hat ! Eine echte (nach Völkerrecht gültige) Wiedervereinigung gab es nicht bzw. wurde absichtlich unterbunden (US, GB (UK), Kohl & Genscher) ! Unsere Lande und Ureinwohner leiden, Medien lügen, Meinung und Rechte werden untergraben,stetig weiter eingeschränkt ! Deutsche Lande waren das Versuchsfeld wo geballtes Stasigehabe verfeinert und dann auf die gesamte EU ausgedehnt wurde ! Die Schweiz tat gut daran sich diesem von Irren besetzten System EU nicht beizutreten. Und keine Bange, wir wehren uns gegen die US&GB(UK)-FinanzKnechten/innen. Fallt nur nicht auf deren Machenschaften & Angstmacherei rein – weltweit !!! LG, servus

      • Marten aus Oberberg

        Lieber Miakel,

        liebe Schweizer,

        sehr richtig – das teile-und-herrsche-Spiel klappt ja leider wie am Schnürchen.

        Abgesehen davon kann Mikael nur beigepflichtet werden; Deutschland ist nicht es selbst. Die BRD ist die Organisationsform einer Modalität der Fremdherrschaft der alliierten Siegermächte (Zitat vom "Vater des Grundgesetzes" Prof. Dr. Carlo Schmidt). Deutschland wird von Fremdherrschern und Volksverrätern regiert bzw. verwaltet.

        Eine deutsche Armee gibt es schon gar nicht. Vor der haben die Alliierten immer noch die "Hose voll" und prahlen im Vergleich mit ihr (z.B. in 'Stars and stripes' zum Irak-Krieg).

        Die Abschaffung der Wehrpflicht und die rigiden Waffengesetze vertiefen das deutsche Dilemma zusehends.

        Liebe/lieber Uma,

        Einer echten deutschen Wehrmacht könnte auch die Scheiz, die ja schon immer hervorragende Soldaten hatte, wohl nicht genug entgegen setzen.

        Aber so soll es ja gar nicht sein. Die bloße Idee ist schon ahistorisch und nur auf fortgesetzte, antideutsche Propaganda zurückzuführen, auch in der Schweiz.

        Die Schweiz ist dennoch gut beraten, sich gegen Zumutungen z.B. seitens der EU-Globalisten zu schützen (EUROGENDFOR). Nicht nur gegen Kriminelle/Banden. Die Globalisten könnten während einer allgemeine Krise versuchen, die Schweiz nebenbei zu "integrieren".

        Also obacht!

  2. Die potenzielle Gefahr ist absolut real

    Die Schweizer tun gut daran, solche Übungen abzuhalten. Wieso regt sich die EU drüber auf? Die Schweizer reden doch nicht die Konflikte herbei, diese sind von dem undemokratischen EU-Gebilde geschaffen worden! Wehe, wenn hier unsere nordafrikanischen Kulturbereicherer im Konfliktfall das Heft in die Hand nehmen. Alles junge, gut genährte und vermutlich in ihren Herkunftsländern auch gut beim Militärdienst gut ausgebildete Leute. Keine vertrackten Gestalten darunter, wehe wenn die dann  versuchen, in die Schweiz zu kommen! Dann dürfen sich auch die Schweizer warm anziehen. In Deutschland werden diese Leute in einer Willkommenskultur hereingegaukelt und lachen sich vermutlich schief über ein so dummes Land .

    • Die Bereicherer lachen sich nicht "vermutlich" schef, sondern garantiert. Bei dem Spektakel, das in einem Land gemacht wird, das von uneingeladenen, nicht gewollten Figuren überrollt wird, liegt das auf der Hand.

       

      Grüße aus Thailand

    • Jakob Wettstein

      Nun ja ich kann euch nur zupflichten aber was sollen 5000 Soldaten rund um die Schweizergrenze bewerkstellen? Es ist lächerlich für die Schweizer-Armee mit einem solchen Aufgebot von Manneskraft überhaupt eine solche Uebung zu starten. Aber eben auch bei uns geht das Geld für die wichtigen Anliegen aus.Lieber Brüssel volgen und alles abwinken. Wo ist unsere saubere Demokratie geblieben? Gibt es noch die Eidgenossen die unser Land verteidigt haben? Oder gibt es nur noch Weicheier?

  3. Nun ja, die Schweiz ist mit Hitler fertig geworden, also wird sie auch noch mit der EU fertig werden. Hitler nannte unser Land damals das “Schweizer Stachelschwein”, und er wusste genau, warum er uns nicht angreifen wollte.
    In einem gewissen Sinne ist die EU aber wesentlich gefährlicher als das Dritte Reich. Auf den ersten Blick scheint die EU weniger totalitär und auch demokratischer zu sein als das Dritte Reich, aber wenn man sich einmal ganz sachlich die Fakten betrachtet, dann stellt man fest, dass die EU sogar noch totalitärer ist, als das Dritte Reich, vor allem wenn man bedenkt, dass sich die EU stetig verschlimmert.
    Zum Beispiel wurden die Konten der Bürger nicht ausgespäht, man hat auch nicht versucht das Bargeld abzuschaffen, man hat das Land nicht mit kriminellen Ausländern geflutet, die Steuersätze waren auch weit geringer, und die Gestapo hat während der gesamten Existenz des Dritten Reiches wohl weniger Telefongespräche abgehört als in der EU an einem Tag abgehört werden. Man hat damals auch nicht die Bauern bedroht, weil sie angeblich nicht zertifiziertes Saatgut anbauen würden. Gewiss hat Hitler-Deutschland Angriffskriege geführt, aber das macht die NATO ebenfalls, man schaue sich die Katastrophe in Libyen an. Hitler mag das faschistische Italien unterstützt haben, aber die EU unterstützt die faschistische Ukraine.
    Die EU ist deswegen so gefährlich, weil sie psychologisch wesentlich raffinierter aufgebaut worden ist, eine Art von sozialistischer Kryptofaschismus. Bekanntlich kann man sich nur gegen etwas zur Wehr setzen, wenn man sich der Gefahr bewusst ist. Wir Schweizer haben damals ganz klar gesehen, dass von Hitler eine grosse Gefahr für unser Land ausging, und haben uns dagegen gerüstet, aber viele Schweizer sind heute nicht dazu in der Lage zu erkennen, was für eine grosse Gefahr von der totalitären EU ausgeht.
    Wenn die EU im Auftrag der USA einen Krieg mit Russland heraufbeschwört, dann kann das ganz schlimme Konsequenzen für die Schweiz haben. Oder man denke an die vielen kriminellen Ausländer, die mit deutschem Pass täglich in die Schweiz einreisen, um uns hier auszurauben. Die Wohnungseinbrüche, vor allem nahe der deutschen Grenze, haben absolute Rekordwerte erreicht. Es wird höchste Zeit, dass die Grenze geschlossen wird, dass Soldaten die Grenzen wie im Zweiten Weltkrieg permanent bewachen. Und wie diese Militärübung deutlich macht, geht von der EU auch eine Gefahr aus, weil eine solche antidemokratische Struktur früher oder später implodieren muss, mit all den unangenehmen Folgen für die Schweiz.
     Als es die EU noch nicht gab, da hatten wir die beste Freundschaft zwischen Deutschland und der Schweiz, von 1945 bis etwa 1985, aber seit die EU die Souveränität Deutschlands untergraben hat, hat sich das Verhältnis zwischen den beiden Ländern doch ziemlich verschlechtert. Wird werden von der EU permanent bedroht, gedemütigt, erpresst und genötigt. Wenn Deutschland zu uns spricht, dann ist es eigentlich die EU hinter der deutschen Fassade.
    Auch die Kaufkraft der Deutschen wurde durch den EURO massiv geschädigt, was dem Tourismus in der Schweiz sehr geschadet hat. Nun sehen wir Eidgenossen uns sogar dazu gezwungen unseren geliebten Franken zur Schrottwährung zu machen, um ihm dem EURO anzupassen, damit unsere Nachbarn sich hier überhaupt noch Ferien leisten können.
    Meine konkrete Frage an die deutschen Nachbarn: Was genau hat sich für Euch in Eurem Privatleben verbessert durch den Beitritt zur EU, wie ist das Leben in Deutschland von 1985 bis heute “dank” der EU besser geworden?
    Persönlich fühle ich mich durch die EU wesentlich mehr bedroht, als ich mich durch die Nazis 1940 bedroht gewühlt hätte. Kaum ein Schweizer hätte einen Anschluss an Nazi-Deutschland gewollt, es gab eine Einheitsfront gegen den Feind da draussen, aber heute sind viele Schweizer durch die multinationalen Medienkonzerne so massiv gehirngewaschen, dass manche von ihnen doch tatsächlich in die EU wollen – sie fürchten eine wirtschaftliche Isolation, und sie fürchten von einer totalitären EU bestraft zu werden für den “Sonderweg Schweiz”. Sie glauben, es sei auch eine Frage der “Solidarität”, man müsse der EU “helfen”.
    Was meint Ihr dazu? Sollen wir Schweizer in die EU? Würdet Ihr die EU wieder verlassen, wenn man es Euch erlaubte? Wollt Ihr die D-Mark wieder haben?

    • Ralph Leuschner

      Sie haben Recht. Unter der DM war für uns Deutsche alles ok. Ich sage nur raus aus dem
      Euro und raus aus der EU.

    • Ja die meisten Deutsche wollen Ihre DM zurück !!! vor allem sollten die Zeitarbeitsfirmen verboten werden !!! Die Merkel hat ja auch Hehlerware aus der Schweiz gekauft  " die CD " jeder andere bekommt eine Strafe vor Gericht wegen Hehlerei !  Die EU das ist echt Brutal die bezeihnen Euch jetzt ja auch schon als NAZIS wegen den Volksentscheid das Ihr keine Flüchtlinge mehr auf nimmt  Die EU ist der letzte Dreck !!!!  Ich will Mein Deutschland zurück !!!

    • die Antwort auf Deine lezten Fragen lautet, sofort und sofort, lieber gestern als morgen

    • sehr schön die Analogie und sehr wahr!!! Wehret den Anfängen. Die Ch ist zum Glück gut gerstet und die Kaderausbildung saugut. Die Nato und Deutschland werden sich in grosser Arroganz schlicht im Unglauben der CH nähern und diese überllen wollen… und plötzlich bekommen alle ihre "inbetweens" weggeschossen. Ich kann Euch nur bestätigen: Haltet Absatnd von der totalitären Eu und vom Neu-DDR-Gebilde BRD! 

    • Ihr Schweizer habt nichtmal eine eigene Sprache. Was so manche von denen glauben was sie sind, bloß weil sie ein paar hundert Meter südlich aus dem Arsch gekrochen sind. Verschanzt euch nur. Egoistisches bigottes Pack. Und wieder meine ich längst nicht alle Schweizer, zum Glück! Eher die, die ihre geistigen Ergüsse hier preisgeben.

      Jeder braucht irgendwann mal Hilfe. Die EU hat sozialistisches Potenzial. Nachbarn wird geholfen, schwachen Menschen wird geholfen und Aufnahme gewährleistet. Natürlich überwiegt der Kapitalismus. Aber nur, weil die Menschen ihn wollen. Ihr 150 Piepnasen, die über jeden Mist jammern und heulen und ja so unbedingt gegen den Strom schwimmen, macht nur. Ich glaube alle anderen schlafen nachts wesentlich besser.

  4. Susanne Lüscher

    Fakt ist, die Schweiz wird von der EU schon lange massiv bedroht. Baroso: °Wir dulden keine weissen Flecken in Europa! Fakt ist, dass die EU der verlängerte Arm der USA ist. Fakt ist auch, dass die USA – und dadurch auch die EU – zur Durchsetzung eigener Interessen auch vor der Souveränität demokratischer Staaten nicht Halt machen. Fakt ist auch, dass die Merkel jedes Mal, wenn ein Schweizer Bundesrat einen Staatsbesuch absolvierte um Wirtschaftsverträge auszuhandeln, danach das gleiche Land besucht. Es braucht nicht viel Phantasie um sich auszumalen, was sie wohl wollte. Dank Merkels Neuland wissen politisch Interessierte doch etwas mehr, als EU oder USA lieb ist. Ich empfehle jedem die Rede von Georg Friedman vom Februar dieses Jahres anzuhören. Die Schweiz soll nicht nur für den zerfall der EU proben sondern Wege suchen um sich Währungstechnisch vom Dollar zu lösen.

  5. Armand Meschenmoser

    Die EUdssr unter der Führung der Nazis in Berlin , ist total am Ende . Nichts funktioniert . Nur eine grosse Schnauze . Das Reich zerfällt. Neues , bringen sie nicht auf die Reihe . Als Musterbeispiel , ist der Neubau des Berliner " International  Airport " auffällig . Ein ewiges Werk von Unfähigkeit und nicht können . Vor zwei Jahren , wollten diese Schaumschläger , denselben in Betrieb nehmen . Sollte es doch noch klappen , werden wir dann von einer gewaltigen Propagandawalze überrollt werden , in der die " Ingenieurkunst" des Systems gepriesen werden wird .

  6. Söuä se doch… De macht d. CH – Armee wenigschtens öpis… D Stürgäuder si ja e scho prucht….

  7. Günter Düsterhus

    Was lernen wir aus der ganzen US Scheiße? Wenn man die Menschen nur lang genug aufhetzt, wird sogar aus dem anständigen Schweizer ein kriegsgeiles Arschloch.

  8. Sagt mal… da macht ein nicht-EU-Mitgliedsland eine Übung, die einen potentiellen Zerfall der EU zum Thema hat, und hier bricht eine Schwanzlängen-Diskussion aus, wessen Militär mit wem fertig werden würde? Anstatt sich Gedanken zu machen, was man tun könnte, ein solches Szenarion zu verhindern oder auf individueller Ebene damit umgehen und den Mitmenschen helfen zu können?

    Echt jetzt?

    Geht nach Hause, ihr seid indoktriniert!

    Teile und herrsche funktioniert offensichtlich auch 2000 Jahre nach Caesar noch tiptop. Ich beginne, an der Evolutionstheorie zu zweifeln; von Weiterentwicklung keine Spur. Nur leider wird das den Darwin-Award Anwärtern auch nix mehr nützen.

    Schade um die Menschheit.

     

  9. Hallo zusammen – ich bin gerade (etwas verspätet) auf diese „hochbrisante“ Diskussion gestoßen. Obwohl ich ansonsten kein großer Kommentarschreiber bin, muß ich hier doch einmal zugunsten der Schweiz „intervenieren“: saratoga777 hat den Sachverhalt derart brillant auf den Punkt gebracht (mit Schweizer Präzision eben), daß ich diesem Beitrag zu 100 % zustimmen muß. Es wird zunehmend auf das „kleine gallische Dorf“ eingedroschen; bezeichnenderweise von Systemen, die von einer Demokratie mit Volksentscheiden nach Schweizer Vorbild noch meilenweit entfernt sind (und sich im Zuge der fortschreitenden „EUisierung“ rasant weiter davon wegbewegen – s. geheimes „Ausklüngeln“ des TTIP-Vertrages hinter verschlossenen Türen, schleichende Aushöhlung der Nationalstaaten, bis heute unterbliebene Umsetzung von Art. 146 Grundgesetz,…). Wohlgemerkt, ich hätte nichts gegen ein Europa als Kooperation autonomer Systeme, stattdessen zeichnet sich jedoch immer stärker ab, daß es auf eine „Zentraldiktatur“ hinausläuft. Der „Gegendruck“ wächst (s. UKIP, Front National etc.; vielleicht hat GB den Schneid zu einem EU-Austritt, dann hätte mal jemand den Anfang gemacht). Auch ich komme mit dem „System“ immer stärker „über Kreuz“ aufgrund seines Hineindirigierens in immer mehr Lebensbereiche (Glühbirnenverbot, Feinstaub-Irrsinn, Windrad-Wahn samt explodierenden Strompreisen und kaum noch zu überblickende Auflagen und Pflichten im Firmen- oder Vermietungszusammenhang, als „Abschuß“ noch die Diskussion über ein Bargeldverbot, um die „Leibeigenen“ endgültig in die volle Abhängigkeit zu treiben…). Der Mittelstand erodiert inzwischen sichtbar weg (logisch bei einem Spitzensteuersatz von rund 50 %, der aufgrund jahrelanger unkorrigierter „kalter Progression“ mittlerweile bereits die meisten normalen Durchschnittseinkommen erfaßt); für Stuttgart 21, Hauptstadtflughafen, Elbphilharmonie oder Euro-Rettungsschirm ist anscheinend unbegrenzt „Verbrennungsmasse“ vorhanden, während mir die Autobahnbrücken „unter dem Bürzel zusammenfallen“ – der Gotthard-Basistunnel soll dagegen nach meinen Informationen soger etwas kostengünstiger ausfallen als veranschlagt! Zu allem Überfluß hilft noch der Bundesnachrichtendienst ausländischen Regierungen aktiv, eigene Firmen auszuspähen (und die Regierung ist immer noch im Amt – das ist der eigentliche Skandal – aber das „kratzt“ hier wohl schon gar niemanden mehr: die Vasallen werden mit panem et circenses ruhiggestellt, so können die „Feudalherren“ weiter „per ordre de mufti“ regieren) – wenn es nicht so traurig wäre, würde ich mich scheckig lachen! Allzu lange werde ich mir das nicht mehr antun, dann beginnt für mich am Standort Deutschland der „geordnete Shutdown“.
    Noch zu den Balgereien um die militärischen Kräfteverhältnisse: Die „alte russische Doktrin“ „wieviel Panzerdivisionen chast Du ?“ greift heutzutage etwas zu kurz; es ist ja historisch erwiesen (-> Bir Hakeim im Nordafrikakrieg oder – noch krasser – Vietnam, wo einige kT Bombenteppiche den Fall von Saigon nicht verhindern konnten), daß ein gewiefter Verteidiger sich auch gegen eine mehrfache Übermacht ganz gut halten kann – und die Schweiz hat gewiß deutlichen Heimvorteil, vor allem topologisch, d.h. wer sein ganz persönliches Afghanistan kreieren möchte, kann ja mal einen Versuch unternehmen… (etwas Sorgen würde mir lediglich die „Ausstülpung“ im Raum Schaffhausen machen, aber wenn es brenzlig wird, schicken Sie mir rechtzeitig eine Brieftaube, dann heuere ich als Fremdenlegionär an und helfe mit, die Unabhängigkeit der „Alpenfestung“ zu verteidigen – die Gatling und die nötige tägliche Schiffsladung Munition dafür beschaffe ich auf eigene Kosten).
    Zum Abschluß noch die Bemerkung, daß auch Susanne Lüscher die Thematik exzellent getroffen hat – „währungstechnischen“ Respekt vor der „Freilassung“ des Frankens; das war eine mutige und sicher nicht ganz unproblematische Entscheidung. „Diesseits der Demarkationslinie“ wird der Gegenwert von Lebens- und Rentenversicherungen wohl weiter ins Bodenlose fallen, zumal ja die EZB gerade mit einer zusätzlichen Bio. EUR „Papiergeld“ die Reserven der Bevölkerung weginflationiert. (Keine Sorge, bevor ich mir „das Kreuz vollends krummschufte“, um dann in der Altersarmut zu landen, schließe ich mich lieber der bemannten Marsmission an)
    Ergo Mahnung an alle Eidgenossen: Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit (und immer im Hinterkopf behalten: Wer hält länger – der Hammer oder der Amboß ?)

  10. Ihr habt doch einen an der Waffel.

    Krieg Schweiz-Deutschland? Geht's noch?

    Würde nur passieren, wenn die Schweiz Deutschland angriffe. Mann, ist das absurd. Und dann wäre es NATO vs Schweiz, würde keine 48h dauern.

    Was ist mit dem schweizerischen Schulsystem nur los??
    Vielleicht lest Ihr mal ein paar Geschichtsbücher, die diesen Namen verdienen, oder gibt's die in der Schweiz nicht?

    Kopschüttelnde Grüsse vom Oberrhein.

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