Senator John McCain kritisierte mit äußerster Schärfe das Bundesberufungsgericht, welches die NSA-Spionageaktivitäten gegenüber der eigenen Bevölkerung als ungesetzlich bezeichnete. Für ihn ist es aufgrund der Anschläge vom 11. September 2001 notwendig, dass auch die Amerikaner selbst ausspioniert werden.

Von Marco Maier

Dem rechtskonservativen US-Nachrichtenportal "Fox News" sagte der republikanische Senator John McCain, dass die Entscheidung des Bundesberufungsgerichts vom letzten Donnerstag, sämtliche Telefon-Abhöraktionen der NSA bei US-amerikanischen Bürgern als illegal zu werten, ein Fehler war. "Wir müssen die Fähigkeit haben, diese Kommunikation zu überwachen", sagte er.

"Es ist ziemlich klar, dass 9/11 hätte verhindert werden können, wenn wir einen Teil der Kommunikation gekannt hätten, die auf jene gezeigt hätten, die für den schrecklichen Anschlag von 9/11 verantwortlich waren." McCain, der als Hardliner und "Falke" der US-Politik gilt, räumte jedoch ein, dass die Geheimdienste "von Zeit zu Zeit" übertrieben hätten, was die Überwachung der US-Bürger anbelangt. Allerdings meinte er auch, dass "die Leute scheinbar 9/11 vergessen" hätten.

Da er das ständige Bedrohungsszenario für die USA aufrecht erhalten muss – früher waren es die Deutschen, die Japaner, die Kommunisten… -, folgte auch gleich der neue Feind der Amerikaner: Der Islam. "Die Leute verstehen nicht, dass da Tausende von jungen Menschen auf der Welt sind, die von dieser radikalen Marke des Islam motiviert sind, welcher unser Feind ist", so der Senator diesbezüglich.

Schon im Jahr 2013 bezeichnete er die Senatoren Rand Paul, Ted Cruz und Justin Amash, sowie weitere Kongressabgeordnete die sich freimütig gegen die NSA-Massenspionage ausgesprochen haben als "wacko birds", also als "verrückte/durchgedrehte Vögel".

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In diesem Jahr steht die Erneuerung der "Section 215" des "Patriot Acts" durch den Kongress an. McCain ist ein starker Befürworter dieser Erneuerung des zeitlich begrenzten Gesetzes und versucht alles Mögliche, um dies auch durchzusetzen. Doch das Gerichtsurteil könnte eine vernichtende Niederlage für Befürworter des totalen Überwachungs- und Polizeistaats in den USA haben.

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6 thoughts on “McCain: Wegen 9/11 soll die Regierung die Amerikaner ausspionieren dürfen”

  1. Diese unmenschliche Bestie „McCain“ spricht von 9/11, dabei kennt „es“ weder Menschlichkeit noch Mitgefühl.
    „Es“ meint, „9/11 hätte verhindert werden können, wenn wir einen Teil der Kommunikation gekannt hätten“.
    Was für eine Ironie!
    Dabei trifft „es“ sich oft mit den Leuten (al-Qaida & Co), die angeblich für 9/11 verantwortlich gewesen seien, in Syrien und an anderen Orten. Es gibt da das berühmte Foto von diesem Teufel und Al-Baghdadi (ISIS-Anführer) in Syrien!

    Wie kann jemand ein Verbrechen verurteilen und gleichzeitig eine Freundschaft mit eben den Leuten schließen, die angeblich für 9/11 verantwortlich waren?

    McCain ist ein großer menschenverachtender Lügner, Heuchler und ein Sympathisant von Al-Qaida, ISIS und Co!!

    Ich hasse diesen Teufel in Menschengestalt und wünsche ihm eine schmerzliche Krankheit, die ihn langsam und qualvoll Leiden lässt bis er wie ein Hund stirbt.

  2. Dieser Typ ist krank. Er ist gezeichnet von seinen eigenen Kriegs-Erfahrungen ( Abschuss und mehrere Verletzungen gravierender Art) und hat wie Schäuble das transformiert in einen abgrundtiefen hass auf alles, was er nicht in Kontrolle hat. Diese Krankheitsbilder sind so aussergewöhnlich, dass man die Menschheit vor solchen leuten schützen muss- sie sind nicht nur unberechenbarm, sondern im Falle eigener Macht auch megalomane Schlächter… alles vernichten, als Revange für das erlitene Leid.

    Schlimm und verwerflich an der Logik des McCain: der CIA und USRAEL haben den 9/11 geplant, gemacht und durchgesetzt: sie haben nicht irgendwelche Islam-Muftis gewählt, sondern gezielt solche aus der BRD, um hinterher uns eine Mitschuld an 9/11 geben zu können, damit wir kuschen müssen und nochmals erpressbar sind. Jetzt wird diese Knarre wieder herausgeholt, um uns weiter gefügig zu machen im weltweiten Kampf gegen diejenigen, die McCain selbst aufgestllt hat, den Orient zu verwüsten. Dass solche Leute wie McCain Politik machen ürfen ist der Beweis für den sittlichen, moralischen und verfasungsmässigen Zerfall der USA. Dieses Land of the free ist nur noch eine kriminelle Mafia-Organisation unter der Führung bestimmter Geldhäuser, deen Ziel tatsächlich ist, die Welt zu vernichten, aber vorher alle Werte an sich zu bringen. Eine Rotte Verbrecher im Auftrag ihrer kranken Hirne mit der Ausrede religiöse Gottes-Beauftragte zu sein.

  3. Als Therapeutin würde ich es nicht anders sehen, Herr Paul – Kompliment für Ihre Analyse. McCain sollte meiner Mewinung nach wieder mehr das machen, was er am noch am besten kann: Pommes Frites.

    Es gibt in jedem Beruf merkwürdige Menschen, genauso wie hervorragende. Aber es ist wirklich ein Unding, daß gerade diesen einflußreichen Welt-Verantwortungspositionen solche miserablen Charaktere sitzen.

    McCain fiel übrigens gleich drei Male – so ganz "1-2-3" – vom Himmel. In einem Fall löste er den Schleudersitz seiner A-6 sogar ohne für die Bodenstation erkennbaren Anlaß aus. Ob er eine Rüge bekam, weiß ich nicht. Ich bin auch keine Pilotin, aber … ich denke mir bei sowas, das … er diesmal wohl lieber über "befriedetem" Gebiet aussteigen wollte.

    Ergänzend ein kompakter Ausriss aus dem Antiquariat des SPIEGEL, als dieser zudem noch nicht so ganz "US Admin" war: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46414733.html

  4. Es wird immer wieder so getan, als ob es vor 9/11 keine illegale Überwachung der ganzen Welt inkl. USA gab- das ist nachweislich falsch. Auch die mutmaßlichen Drahtzieher von 9/11 wurden vor 9/11 schon telefon-überwacht, etwa Osama bin Laden oder Khalid Sheik Mohammed oder etwa die Wohnung von Atta in der Marienstraße oder El-Kaidas Zentrale im Jemen.

  5. Schade, dass die Brüder Grimm tot sind

    Wer glaubt dann noch an das Märchen vom 11.September!? "Zwei Flugzeuge steuern in den Zwillingsturm,  und drei Gebäude stürzen ein".- Oh Wunder! – So ähnlich wie damals der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor, der den Grund zum Kriegsbeitritt gab. Da hat man vorher auch nichts gewusst!? Wenn's einem nutzt, dann will man eben nichts wissen.

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