Lügenpresse: Junge US-Amerikaner glauben den Medien nicht mehr

Beinahe könnte man glauben, die US-Amerikaner würden endlich aufwachen und die totale Medienkonzentration wirklich hinterfragen. Denn einer Umfrage nach glauben nur noch 12 Prozent der jungen Menschen in den USA mehr oder weniger an den Wahrheitsgehalt der US-Medienlandschaft. Der Rest von 88 Prozent hat kein Vertrauen in TV, Radio und Zeitungen.

Von Marco Maier

Es ist weithin bekannt, dass sich die Medienlandschaft der USA in den Händen einer winzig kleinen Gruppe von Pressezaren befindet. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten haben eben vor allem die reichsten 1 Prozent beinahe unbegrenzte Möglichkeiten, ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss immer weiter auszudehnen.

Diese Tatsache wird den Menschen immer bewusster. Dementsprechend deutlich fiel das Ergebnis einer Umfrage des Institiute of Politics der Harvard University unter 3.000 jungen US-Amerikanern im Alter zwischen 19 und 29 Jahren aus. Gerade einmal 2 Prozent vertrauen den Medien in komplettem Umfang, weitere 10 Prozent zumindest meistens. Ganze 49 Prozent gaben an nur Manches zu glauben und satte 39 Prozent der Amerikaner glauben den Medien gar nichts mehr.

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Angesichts dieser Zahlen ist es denkbar, dass sich im Laufe der nächsten Jahre eine deutliche Änderung der politischen Landschaft in den Vereinigten Staaten vollzieht. Immerhin sind es die jungen Menschen, die schlussendlich auch immer mehr Einfluss auf die politische Entwicklung nehmen.

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Für die ganzen amerikanischen Konzernmedien ist dieses Umfrageergebnis ein Desaster, da sie – um auch die nächsten Jahrzehnte überdauern zu können – auch die jüngeren Generationen brauchen. Doch wenn gerade diese Menschen damit beginnen, die mediale Allmacht der Konzernmedien zu hinterfragen und die Meinungsmanipulationen nicht mehr einfach so hinzunehmen, ist dies ein sehr gutes Zeichen. Vielleicht sogar eines, welches auf eine neue "Amerikanische Revolution" hindeutet.

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4 Kommentare

  1. So langsam scheinen auch die Amerikaner zu merken, von welcher manipulativen verlogenen Regierung sie um die Früchte ihrer Arbeit gebracht werden, wie sie von dieser rücksichtslos benutzt und sie von einer kleinen skrupellosen Ober-Gang – bestehend aus wenigen Macht-Familien – restlos ausgeraubt werden — genauso wie Europa.

    B. Fulford: Chaos in den USA, während die internationale Insolvenz der FED wirksam wird
    http://terragermania.com/

     

     

     

  2. Marco, "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" ist nett formuliert.

    Land der unmöglich(en)keiten (begrenztheit) passt aber besser. Ironie ende 😉

  3. Amerika braucht eine gesellschaftliche Revolution. Schon lange.

    Die aktuellen Vorfälle in Baltimore zeigen dass das jetzige

    Gesellschaftsmodell total versagt. Die grosse Frage dabei ist, wie

    die jüngere Generation die allmacht der 1% brechen – oder besser –

    gar eliminieren kann.

    Amerika braucht noch dringender eine Revolution des Rechts.

    Eine befreiung zum Recht. Die längst überholten bill of rights von

    1871 sind in der heutigen Welt nicht mehr tauglich, einer viel

    fältigen Gesellschaft mit vielfältigen Bedürfnissen gerecht zu werden!

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