Bild: Flickr / Paul !!! CC BY-ND 2.0

Mit wirtschaftlichem Druck soll die Schweiz dazu aufgefordert werden, die umstrittene Zuwanderungsinitiative des letzten Jahres zu wiederholen. Dies sprach ein hochrangiger EU-Diplomat in einem Interview mit der Schweizer Zeitung "La Liberté" an. Ziel ist es, die Abstimmungsergebnisse zu revidieren.

Von Marco Maier

Was nicht passt wird passend gemacht. Und wenn Abstimmungsergebnisse passen, sorgt man dafür, dass sie bei einer Wiederholung dann möglichst doch wieder passen. So ungefähr denken es sich wohl die Eurokraten in Brüssel. Dementsprechend soll auch der wirtschaftliche Druck auf die Schweiz erhöht werden, damit sich die Schweizer bei einer erneuten Abstimmung dieses Mal "richtig" entscheiden. Zumindest aus Brüsseler Sicht.

Der EU-Diplomat Maciej Popowski verdeutlichte die Brüsseler Ambitionen in einem Interview mit der französischen Zeitung "La Liberté", dass die EU wenig "Flexibilität bei einer Einschränkung der Personenfreizügigkeit" zeigen werde. Die EU wolle von der Schweiz ein klares Umdenken im Streit um die neuen Zuwanderungsregeln. Es werde kein dauerhaftes Abkommen geschlossen, bevor die institutionellen Fragen geklärt sind. Und kein definitives Abkommen über die institutionellen Fragen werde beschlossen, bevor die Probleme mit der Personenfreizügigkeit nicht gelöst seien, so Popowski.

Da nun die Schweiz nach der Abstimmung im letzten Jahr insgesamt 3 Jahre Zeit hat die Initiative, in der die Schweizer für eine Neuregelung der Zuwanderungskontingente und eine Bevorzugung von Schweizern bei der Stellenvergabe votierte, in einem Gesetzespaket umzusetzen, fordert Popowski eine erneute Abstimmung spätestens bis Ende 2016 ein. Ansonsten würde die EU entsprechende Konsequenzen ziehen und diverse Projekte auf Eis legen, sowie gar die Assoziierung der Schweiz aufzukündigen.

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Für die Schweiz selbst ist die rege Zuwanderung jedoch zunehmend ein ökologisches und finanzielles Problem. Denn während Deutschland (inkl. DDR) seit 1980 einen Bevölkerungszuwachs von 3 Prozent und Österreich ein Plus von 13 Prozent verzeichneten, wuchs die Wohnbevölkerung in der Schweiz um ganze 27 Prozent an. Dementsprechend explodierten die Immobilienpreise. Hinzu kommen Infrastrukturprobleme und die zunehmende Versiegelung von Grundflächen. Auch dies waren für viele Schweizer gewichtige Gründe, für die Zuwanderungsinitiative zu stimmen. Den EU-Bonzen ist dies jedoch völlig egal.

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6 KOMMENTARE

  1. Die EU hat gefälligst das Votum der Schweizer zu akzeptieren. Die Schweiz ist im Gegensatz zu Deutschland souverän und darf tun was sie will. Wenn die Mehrheit etwas anderes will, wird sie es tun. Drecks EU. Soll die Schweiz auch islamisiert werden?

  2. Wenn es denn nicht so übel wäre, könnte man über diese von niemandem legitimierten Schergen nur lachen.

    So kann man nur hoffen, dass das EU-Terror-Regime bis 2016 kollabiert ist, seine Schergen abgeurteilt -oder noch auf der Flucht- sind und diese geschichliche Perversion nur ein kurzer Spuk war.

    Hinweg mit diesen Verbrecherbanden!

  3. Richtig Alfons.

    Das Problem , ist , dass leider unsere  " Politiker " zum grössten Teil , absolut Korrupt , Geldgierig , sowie zum grössten Teil , absolute Psychopaten sind , welche ihre Krankheit , auf dem Buckel des Volkes ausleben ! Dazu ist ihnen jedes Mittel recht . Sie sind Meineidig und kriminell . Sie lügen , betrügen und verraten das Land bei jeder sich bietenden Gelegenheit . Seit Jahren , werden Wahlergebnisse zurecht gebogen und gefälscht . Der grösste Teil der anständigen Schweizer , merkt das nicht , in Folge der permanenten Gehirnwäsche , durch die gleich geschalteten Medien !

  4. EU-Diktatur ist halt angestrebt, bzw. schon am Laufen und die Schweiz tut gut dran, eben nicht in diesen Wahnsinn einzusteigen, sondern wieder dafür zu sorgen FREI und souverän zu SEIN.

    JEDES Land in Europa sollte sich dringend beSINNen, was das Wichtigste ist für ein gutes und wahres Miteinander ist und dies sind sicherlich nicht Korruption, Machtgier, Lobbyismus und Vernichtung von Mutter Erde,

    sondern ein frei-williges zusammen Wirken mit Herz und Verstand zum Wohle von allen Europäern, die dann wiederum endlich ihr Wissen mit den Nationen weltweit teilen, die bisher nicht einmal die Grunddinge des Lebens täglich zur Verfügung haben.

     

    Es gibt viel zu tun – beginnen wir mit Herz und Hirn, zeurst bei uns regional, sich dann ausdehnend bis es JEDEM Wesen auf diesem Planeten gut geht:

    Glücklich und sicher
    mögen alle Wesen sein;
    mögen sie glückselig Sein!
    Was es auch an lebenden Wesen gibt:
    die sich bewegenden oder die stillstehenden,
    sie alle, die langen oder die großen,
    die mittleren, die kurzen, die zarten und starken,
    Die gesehen werden oder die nicht sichtbar sind,
    die in der Ferne weilen oder nicht gar fern,
    die geboren sind oder die einer Geburt zustreben:
    alle Wesen mögen glückselig sein!

    (Aus: Metta-Sutta des Buddha)

     

  5. In dieser Aufforderung ist "Wahlbetrug" schon mit eingeplant. Anderfalls würde die EU-Oberclique eine Wiederholung der Zuwanderungsinitiative in der Schweiz nicht riskieren, denn die Schweizer sagen hier schon aus wutentbrannter Empörung "Nein". Was hat die EU sich in innerstaatliche Angelegenheiten der Schweiz einzumischen???

    Und damit ist auch klar, dass an anderen, die EU betreffenden Wahlen und gut möglich auch noch an weiteren Wahlen in den europäischen und EU-Ländern Wahlbetrug betrieben wurde. Das EU-Konstrukt ist ein einziges autoritäres Betrugssystem.

  6. Als ob das nur die Politiker in Brüssel tun würden !!!  Das schaffen die Schweizer-Könige in der Regierung auch selber, dass mit dem passend machen und solange vors Volk bringen bis dann die Machtbesessenen ihr Ziel erreicht haben!! 

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