Die globale Finanzkrise ist noch lange nicht vorbei. Das billige Geld der Notenbanken verschafft dem System zwar eine kurze Erholungsphase, doch es braucht nicht viel, um das fragile Konstrukt zum Einsturz zu bringen. Die Frage ist nur: Was kommt danach? Hier ein paar Gedanken dazu.

Ein Gastartikel von Martin Glogger

Die Chefs der Zentralbanken werden die Zinsen weiterhin ganz unten halten, weil sonst die Schuldenstaaten an ihren Schuldzinsen zerbrechen würden. Das gilt übrigens auch für Deutschland. Auf dem Wege der Niedrigzinsen können sich die Regierungen (Europas) auf unsere Kosten entschulden, da die Inflationsrate höher als der Zins auf die Guthaben ist, werden sich unsere Sparguthaben nicht nach und nach vermehren, sondern kleiner werden. Auch die Investment- und Geschäftsbanken profitieren davon, denn sie können das Geld billig von den Zentralbanken (bei uns die EZB) leihen und es teuer an Unternehmen und Privatleute weiterverleihen. Das Geschäftsmodell der Banken auf unsere Kosten funktioniert also auch weiterhin.

Durch die Niedrigzinsen, werden wir angeregt unser Geld auszugeben. Viele werden sogar ihr Bargeld von der Bank abheben, um dem Raub durch Negativzinsen zu entgehen. Das möchten die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft natürlich nicht und werden das durch die Abschaffung des Bargelds unterbinden. Das wird sehr raffiniert passieren. Beispielsweise indem man für bargeldloses Bezahlen mit der Karte belohnt wird. Wer also seine Lebensmittel mit der Karte bezahlt, bekommt z. B. 5 Prozent Nachlass. Da die meisten Leute inzwischen knapp bei Kasse sind, werden da viele ohne jeden Zwang mitmachen und so Schritt für Schritt das Tor zur Abschaffung des Bargelds öffnen.

Mit Hilfe des elektronischen Geldes und ihren Überwachungstechnologien, hätten die Eliten absolute Kontrolle darüber, wer, wann, wie viel Geld an wen überwiesen hat. Nicht nur das. Da man so die Geschäfte eines Menschen kontrollieren kann, kann man unliebsame Gegner einfach per Mausklick aus der Wirtschaft entfernen. Wäre nicht die sowieso anstehende Währungsreform eine willkommene Gelegenheit um das elektronische Geld einzuführen?

Die Inflation – spürbar an den steigenden Preisen für Nahrungsmittel, Miete, Energie – wird kontinuierlich steigen. Da viele Schuldner so kaum mehr ihre Lebenskosten bestreiten können, geschweige denn ihre Kredite und Hypothekenraten, werden viele ihren geliehenen Besitz (Häuser, Autos, usw.) an die Banken verlieren. Natürlich läuft so eine steigende Inflation nicht ewig. Wenn es kritisch wird, werden wir das an folgenden Signalen erkennen.

Um den Staatsbankrott hinauszuzögern, werden die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft Zwangsabgaben (Vermögensabgaben, Zwangshypotheken…) erheben, Barzahlungen begrenzen und die Steuern erhöhen und sie werden eisern sparen, wo es uns und nicht sie betrifft. Das alles wird die Tüchtigen mehr und mehr demotivieren gute Arbeit zu leisten und etwas zu unternehmen. Viele werden ihr Glück im Ausland suchen oder einfach unzufrieden resignieren. Außerdem wird dass den Hass der Bevölkerung auf die politische Klasse und ihre Freunde aus der Wirtschaft ins Unermessliche steigern.

Es wird vor allem in den Großstädten nach und nach zu Unruhen und Ausschreitungen kommen und wir werden zahlreiche (weltweite) Terroranschläge miterleben. Diese sind vor allem gegen die politische Klasse der Problemverwalter gerichtet. Die schon lange vorbereiteten Anti-Terror-Gesetze (der Einsatz der Bundeswehr im Inneren, der per Lissabon-Vertrag eingeführte Schießbefehl bei Aufständen, …) werden dann für uns alle offensichtlich zum Einsatz kommen. Die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft müssen gezwungenermaßen ihre scharfen und volksfeindlichen Krallen zeigen, auch denen, die für ihre Einnahmen sorgen. (Weiter auf Seite 2)

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3 KOMMENTARE

  1. Vielen Millionen Menschen werden dann zwar keine echte Not (Hunger, Durst…) erleben, aber es wird ihnen sehr, sehr langweilig werden! Das gilt natürlich nur, wenn es gelingt das Grundeinkommen einzuführen, dass uns mit dem Notwendigsten versorgt!

    Es wird nicht gelingen. Die Hälfte der Weltbevölkerung wird wegen Tumulten, Krieg, Hunger, Krankheiten und Terror sterben. Die andere Hälfte wird wie heute auch angepasste Duckmäuser und Anschaffer für den Gewinn der Dritten, die niemand kennt, aber jetzt wie in Zukunft die Fäden, Werte, Gelder, Sachen im Eigentum haben.

    Das Einzuige, was sicher ist, ist, dass dieselben Dritten im Dunkeln wieder an der Macht sind und wieder ein Zahlsystem/ geldsystem etablieren werden, um weiter wie bisher die Armen zu knechten. Seit 1750 arbeitet dieses Sysem für ein ganz kleine Gruppe von Familien, die die Welt regieren- und so wird es bleiben.

    Der Unterschied ist: seit dem Krieg wurden Werte erschaffen, deren wahren Wert diese Familien in Besitz und Eigentum übergegangen sind, während die Erschaffer mit Geld oder Wertlosem abgespeist wurden, das im Zuge der Schuldenberge sich in NICHTS auflöst.

    Systemische Lösungen sind nicht in Sicht. Denn die einzig mögliche Lösung wäre die Vernichtung dieser Herrscher- aber das wäre ja schon Hetze nach neuer Gesetzgebung. Also: die Welt ist korrupt und bleibt korrupt.

    • Immer wieder wird auf andere verwiesen, die was ändern sollen …
      Man glaubt nicht daran, daß der andere sich ändert u. nimmt dass dann als Entschudligung her, daß man die eigenen Werte u. Gewohnheiten nicht hinterfragen muss.

      Wenn sich wirklich was ändern soll bei uns in der Gesellschaft, dann wird das keine Religion tun, die es seit Jahrtausenden versucht u. auch keine politische Partei, die die vergangenen 5 Jahrzehnte vor allem unsere Staatsschulden aufgetürmt hat und unsere Steuerlasten ins Unerträgliche geschraubt hat.

      Nein, es kann sich nur was ändern, wenn wir – jeder von uns – seine Werte u. Gewohnheiten hinterfrägt u. entsprechend korrigiert.

      und die Technik wird uns dazu zwingen, sie war schon immer daß unbestechliche Mittel um Veränderungen durchzusetzen!

      hier ein konkreter Vorschlag welche Werte u. Gewohnheiten gut wären, wenn wir langfristig gut leben möchten:
      http://www.onlinetechniker.de/?q=content/motto-ziele-werte-und-gewohnheiten-der-lebensunternehmer

  2. Man macht es wie in Brasilien. Man sendet rund um die Uhr Telenovelas oder wie in den USA 100 Serien im 45 min.Format. Das Volk wird so ruhig gehalten und freut sich noch auf den nächsten Tag…

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