Schweden wird 2030 bargeldlos sein

Die Abschaffung des Bargelds ist in Schweden im vollen Gange. Nachdem das Land als erstes in Europa Banknoten einführte, wird es das erste Land sein, welches diese wieder abschafft. Bis 2030 soll Schweden völlig bargeldlos sein. Denn die Devise lautet: "Bezahlst du bar, stimmt etwas nicht". Profiteuere dieser Entwicklung sind vor allem die Banken und die Cyberkriminellen.

Von Marco Maier

Die absurde Logik in Schweden lautet: "Musst du bar bezahlen, stimmt etwas nicht". Oder in anderen Worten: Wer noch mit Bargeld bezahlt, muss mit Kriminalität zu tun haben. So weit ist die Gehirnwäsche in dem skandinavischen Land schon gediehen. Dementsprechend darf man sich auch nicht wundern, wenn man bei einem Schweden-Besuch beinahe überall schon Schilder mit der Aufschrift "Vi hanterar ej kontanter" (frei übersetzt so viel wie: "Wir akzeptieren kein Bargeld") findet. Sogar Minibeträge bezahlt man dort mit Karte.

Allerdings scheint dies die Schweden nicht zu stören. Ganz im Gegenteil: Bargeld ist in dem skandinavischen Land inzwischen wohl bereits verpönter wie Alkohol und Zigaretten. Inzwischen ist es schon so weit, dass rund 95 Prozent der Einkäufe im Einzelhandel bargeldlos abgewickelt werden. Vor allem die Banken verabschiedeten sich in den letzten Jahren sukzessive von Scheinen und Münzen: In nur noch sehr wenigen Filialen bekommt man Bargeld und Geldautomaten sind in Schweden kaum mehr anzutreffen. Schätzungen zufolge könnte Schweden schon im Jahr 2030 völlig bargeldlos sein.

Die Argumentation der Banken hinsichtlich der Abschaffung des Bargelds beruft sich vor allem auf das Sicherheitsargument: Banküberfälle, Diebstähle und auch Raubüberfälle sollen dadurch vermieden werden. Allerdings steigt dadurch auch die Gefahr von Cyberkriminalität. In Wirklichkeit geht es jedoch für die Banken vor allem um Zusatzeinnahmen durch Transaktionsgebühren und infolge der Überwachung des Einkaufsverhaltens um "personalisierte Werbung". Diese Felder sind weitaus lukrativer, so dass sie damit zusätzliche Einnahmen erzielen können.

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10 Kommentare

  1. Tja, die Schweden sind wohl alle schwach möbliert im Oberstübchen. Sie sehen nur den Vorteil und vergessen dabei, das sie ihre Freiheit opfern und nur noch zu Konsumsklaven werden. Total transparent und voll überwacht. Wie dämlich kann ein Volk nur sein. Sie haben sich voll aufgegeben und tanzen nach der Pfeife der Banken und des Staates.
    Nur leider befürchte ich das so etwas Schule machen wird. Und da leider ein Großteil der Deutschen MSM-verblödet sind und nicht mehr, von 12Uhr bis Mittags, denken, werden sie sowas auch gutheißen. Und wenn nicht, werden unsere Politbonzen das schon noch durch drücken. Wir verlieren in rasender Art und Weise unsere Freiheit und kaum einem fällt es auf.
    Einfach nur erschreckend.

    Europa ja, EU nein. Denn erst dadurch hat die Versklavung der Völker erst richtig fährt aufgenommen.

  2. der euro könnte schon morgen den entscheidenden schlag bekommen, um ihr macht prognosen für 2030?

  3. Helmut Josef Weber

    Bargeldverbot?

    Nun- ich denke, dass es die Eliten der EU-Länder  härter treffen wird, denn wie sollen sie die Bestechungsgelder denn dann annehmen?

    Der „Kleine Mann“ weicht auf die Zigarettenwährung  oder andere Waren aus, die am Markt leicht handelbar sind.

    Gerade Silbermünzen werden wohl inoffizielles Zahlungsmittel werden, wenn z. B.  kleinere Handwerkerleistungen schwarz bezahlt werden.

    Nach dem Motto:“Wollen sie jetzt bezahlen, oder später mit MWST“, wenn ihnen dann auch noch die Minuszinsen vorher vom Konto abgezogen worden sind.

    Der Drogendealer wird vielleicht sogar in Goldmünzen rechnen und in Silber zurückwechseln.

    Der „Sport“ dem Finanzamt ein Schnippchen zu schlagen, vereint ja heute schon schlagartig bzw. ohne viele Worte, die Zahlungsart der Kunden, mit der „Rechnungsstellung“ des Handwerkers.

    „Mit oder ohne Märchensteuer“ wird dann wohl noch öfter gefragt werden, wenn die Heizung wieder läuft.

    Ich kenne das, ich war als  Handwerksmeister lange genug selbständig. 

    Und der Chef ist die Vertrauensperson, mit dem man sofort abrechen will.

    An Tankstellen, Supermarktketten oder vergleichbare  Verkaufsstellen, ist doch heute schon die Kartenzahlung sehr beliebt.

    Die Überweisungen,  wie Gehalt oder Rente, kommen ja sowieso erst am 30. aufs Konto und werden dann weitergeleitet für Miete, Strom, Wasser, Telefon, Darlehen usw., usw.; da bleibt nicht viel über.

    Und wer dann  sein Geld, das dann  noch überbleibt, auf dem Konto lässt und nicht sofort größtenteils in handelbare  Güter oder Münzen umtauscht, sondern auch noch Minuszinsen bezahlt, dem ist nicht zu helfen.

    Ich denke, dass der Schuss nach hinten losgehen wird, und die Bürger, denen nun auch noch das Ersparte enteignet werden soll, sich noch mehr darum bemühen werden, einen Handwerker zu finden, der in Gold- oder Silbermünzen oder in Handelsware zu bezahlen ist.

    Und diese Bürger werden dann noch stolzer darauf sein, wenn sie dem Finanzamt ein Schnippchen schlagen konnten.

     

    Viele Grüße

    H. J. Weber

  4. Wir entwickeln uns zurùck!  

    Es làuft wie einst auf den Tauschhandel hinaus. Gibst du mir, geb ich dir oder kennst du einen, der mir das…. fùr dieses gibt. 

     

  5. So soll doch nur der Bankenrun verhindert werden. Luftgebuchtes Geld bleibt dann die Haupteinnahmequelle der FIAT-Banken und beim Crash zahlt der Kontoinhaber mit Ausnullung seines Kontoauszuges - shit happens du Pechvogel, hättest wohl besser bei Deiner Geburt auf den goldenen Löffel im Mund achten sollen - hä hä

  6. wer sein Geld auf dem Konto lassen muß, der kann sich auch schlecht gegen die dann eingeführte Kontosteuer oder wie man sie auch nennen wird, wehren.

    Allerdings wird vergessen, daß sich dann eben wie bereits beschrieben ein 2. Wirtschaftskreislauf entwickeln wird. Nur im diesem Fall wird dann eben auch keine Steuer gezahlt - Beispiel u.a. Griechenland

     

  7. Der Krug geht solange zum Brunnen….

    Ja, lacht nur über die naiven Schweden. Aber seht mal in den Spiegel, wie "unser" Vermögen filetiert wird.

    Derzeit werden wir in allen MSM auf einen 100% Schuldenschnitt Griechenlands vorbereitet. Läuft unter "Reparationen für WK II" - Wir Nazi-Schweine sollen doch überhaupt froh sein, dass die Griechen von uns Geld nehmen!

    Die Bargeldabschaffung kommt bei uns dann halt etwas später: 2031 😉 ,

    Interessiert dann viele auch überhaupt nicht, weil eh überschuldet und einen "-50 €" gibts ja nicht.

    Ja, wir werden wieder in einen Tauschhandel zurück fallen. Umständlich und ineffizient wird er sein.

    Leuten die was können oder Tauschware haben, wird es bedeutend besser gehen als den Nichtsnutzen.

    Verlieren werden aber fast alle…

     

     

     

  8. Ich gehe davon aus, dass das in D auch kommt. Vielleicht erst mal für Ausländer. 

  9. "Wer mit Bargeld zahlt, muß kriminell sein!"

    So bringt man heut schon die Masse in die Spur der Geldmacht. Und wer dagegen ist, wird an die Wand gedrückt. Bin gespannt, wie lange sich die Menschen auf diesem Planeten solchen Mist noch aufdrücken läßt, um zum Erfüller der Wünsche von wenigen Mächtigen zu werden. Wenn die dann nicht mit der Leistung zufriedengestellt werden, gibt es NICHTS mit der Karte. Dann wird gearbeitet, bis die erforderliche Leistung erbracht ist, oder das Futter fällt aus.

    Laßt euch weiter verkohlen, ich werde es nicht mehr erleben müssen. Wer nicht aufwachen will, stirbt eben im Bett.

  10. Also ich bin öfter in Schweden. Die Leute zahlen immer noch mit Bargeld. Gerade die Älteren.

    Das werden sie nicht schaffen. Auch die Schweden merken langsam das sie verarscht werden.

    Sind nicht gerade Wahlen verschoben worden um 8 Jahre.Aus Schweden werden  wir noch einiges hören! Da bin ich sicher!

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