FC Bayern - FC Porto - Der Schuss zum 1:0. Bild: Youtube

Skandal! Einer nicht bestätigten Quelle zufolge hat der FC Porto bei seinem 3:1 Erfolg über die Münchner Bayern zu nicht erlaubten Mitteln gegriffen. Doch die Bayern haben sich ordentlich revanchiert…

Von Rui Filipe Gutschmidt

Pep Guardiola wusste es: Jackson Martinez wurde fit gespritzt um rechtzeitig zum Spiel gegen die Bayern auf dem Platz zu erscheinen. “Es ist vollkommen legitim…” sagte er bei einer Pressekonferenz. Doch er hatte damit nicht sagen wollen, dass es astrein legal war. Nur nicht nachweisbar, was für den Katalanen soviel bedeutet wie “legitim” eben. Jackson Martinez der Kolumbianer, Herrera der Mexikaner und Ricardo Quaresma (der mit dem unaussprechlichen Namen, dem Erfinder des Außenristschusses), der nicht umsonst von seinen Fans als der „Zigeuner“ bezeichnet wird, hatten wohl wiedermal zum Wundermittel gegriffen. In Jacksons Heimat und auch bei Herrera zu Hause gibt es ein Pülverchen in rauen Massen, das um einiges stärker ist als Kaffee. Auch ist Südamerika generell für seine Wundermittel bekannt. Die Medizinmänner des Amazonas hüten so manches Geheimnis.

Tatsache ist, dass Jackson nicht nur schneller geheilt wurde wie zu erwarten war, sondern auch noch das Spiel seines Lebens machte. Er überraschte die ganze Welt, aber vor allem Xabi Alonso und Manuel Neuer. Er war topfit und spielte als wäre er nie verletzt gewesen. So manch ein Kommentator hat sich gewundert, dass er nicht gleich zur Dopingkontrolle geladen wurde. Aber Ricardo Quaresma war genauso „übermenschlich“ unterwegs wie der Kolumbianer. Auch er erinnerte an den „Roten Blitz“ und raubte Dante den Ball in Comichelden-Manier. Das Gleiche kann man von Herrera sagen und auch von Casimiro, Brahimi, und eigentlich vom gesamten Team des FC Porto.

Aber die Bayern haben diese Schmach nicht auf sich sitzen lassen. Wie konnten sie sich so übertölpeln lassen. Sie wussten zwar, dass Portos Medizinmänner gut sind, aber so gut? Nun haben wir alle miterlebt, wie frustriert Müller-Wohlfahrt zurückgetreten ist, da er immer dachte, dass er die besten Kräuterhexen diesseits und jenseits des Atlantiks hätte. Doch der FC Porto holte ihn auf den Boden der Tatsachen zurück. Es sah danach aus, als würde Porto dieses Duell für sich entscheiden. Aber Pep ist ein listiger Fuchs und hatte noch einen Trumpf im Ärmel. Das Rückspiel wurde minutiös geplant und nichts dem Zufall überlassen.

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Was war das nur für eine erste Halbzeit. 5:0 und der erste Schuss ging an den Pfosten. Immer wieder wurden die Stellvertreter der Gelb-gesperrten Brasilianer Danilo und Alex Sandro überrannt, der Ball wurde in den Strafraum geflankt und Portos Innenverteidiger schienen Blei in den Kickschuhen zu haben, während die Münchner frei zum Kopfball kamen. Es mag ja sein, dass der Hopfenextrakt und der Gerstensaft, mit denen die Spieler des FCB fit gemacht werden, dem deutschen Rekordmeister geholfen haben. Aber war das wirklich schon genug, um ein 5:0 in 45 Minuten zu erklären? Nein! Den die Spieler des FC Porto waren im Schlafwandlermodus unterwegs. Doch wie konnte das denn nur passieren? Wo war der Rote Blitz, wo war Cha-cha-cha-Martinez?

Da kommt Peps Trumpf ins Spiel. Ein Trojanisches Pferd, ein Judas, ein eingeschleuster Agent, der Zugang zu Portos Kabine hat. Einer der Spanier vielleicht, der als Maulwurf Guardiolas Geheimwaffe ist. Aber was soll dieser Spitzel, unserer Quelle nach, getan haben, um den Portugiesen zu so einem Debakel zu verhelfen? Unser Anonymer hat uns geflüstert, dass er ein Schlafmittel in Portos Zaubertrank gemischt hat. Ein Dingsdazepam, welches eine verheerende Wirkung hatte. Zur Halbzeit wurde dieser Effekt zwar wieder annulliert, aber der Schaden war schon angerichtet. Wie es scheint hat der Verräter, vom katastrophalen Resultat seiner Tat geschockt, noch während der ersten Halbzeit gestanden. Ricardo wurde sofort eingewechselt, weil er nichts von dem Trunk genommen hatte.

So erklärt sich auch, dass Jackson in der zweiten Hälfte wieder voll da war und erst auf 1:5 verkürzte und dann noch beinahe das 2:5 machte. Hätte er getroffen, wäre das Weiterkommen wieder möglich gewesen. Doch wahrscheinlich hätte es dazu ein Schlafmittel in Bayerns Energydrink gebraucht. Dem geständigen Maulwurf wurde verziehen, da er wohl mit kompromittierenden Videos erpresst wurde, die bei einem Aufenthalt in einem Bordell in Barcelona gemacht wurden. Bleibt noch zu erwähnen, dass der FC Porto von über 500 Fans am Flughafen empfangen wurden. So wie die Spieler auf den VIP-Ausgang verzichteten und sich den Fans stellten, ist es ebenfalls bemerkenswert, dass die Fans mitten in der Nacht, um 3:45 Uhr und mitten unter der Woche ihrer Mannschaft an Portos Flughafen zujubelten. Natürlich wollen sie ihrem Team Mut machen, weil sie am Sonntag bei Benfica Lissabon antreten. Das Spiel wird die Meisterschaft entscheiden, doch vor allem dankten Portos Fans ihr Team für eine großartige Champions League Saison, bei der die einzige Niederlage die in München war (und wir jetzt wissen, wie sie zustande kam, oder doch nicht?). Der FC Bayern München war jedenfalls das bessere Team und steht zurecht im Halbfinale.

PS: Etwas Satire darf auch im Sport sein.

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