Geldvernichtung: KfW-Gelder für ukrainische Einlagensicherung

Die KfW Entwicklungsbank zeigt sich im Auftrag der deutschen Bundesregierung gegenüber der Ukraine spendabel. Ganze 500 Millionen Euro sollen vorerst für Infrastrukturprojekte in der immer noch heftig umkämpften Ostukraine und Sicherung der Spareinlagen bei den maroden ukrainischen Banken zur Verfügung gestellt werden.

Von Marco Maier

Wie die KfW Entwicklungsbank in einer Presseaussendung mitteilt, wird sie im Auftrag der Bundesregierung erst einmal 500 Millionen Euro für ein Darlehen bereitstellen, welches dem "Wiederaufbau der Ostukraine" dienen, sowie zur Sicherung der Einlagen der ukrainischen Kleinsparer verwendet werden soll. Dabei übernimmt die Bundesregierung "die Garantie für diese Kredite", wie die Umschreibung für "der Steuerzahler blecht" im Beamtendeutsch heißt.

So schreibt die KfW: "In erster Linie fließen die Kredite in die Modernisierung in den Bereichen Verkehr, Energiewirtschaft, Wärmeversorgung, Energieeffizienz, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, soziale Infrastruktur sowie den Wiederaufbau und den Bau von Wohnungen. Auch ist geplant, in der gegenwärtigen Krise des ukrainischen Finanzsektors die Ersparnisse der Kleinsparer durch die Stärkung des ukrainischen Einlagensicherungsfonds abzusichern." Angesichts des Umstands, dass in der Ukraine die Banken gerade eingehen wie Fliegen im Winter, ist das ein sehr gewagtes Unterfangen.

"Die KfW ist stolz darauf, dass sie mit ihrer Expertise beim Wiederaufbau der Ostukraine unterstützen kann. Als langjähriger Partner der Ukraine stehen wir dazu bereit, dringend benötigte Wiederaufbaumaßnahmen zu finanzieren und damit die Aufnahme der Binnenflüchtlinge aus dem Osten des Landes maßgeblich zu erleichtern", sagte Dr. Norbert Kloppenburg, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Also Klartext: Die KfW unterstützt mit diesem Geld den Wiederaufbau der Ostukraine – in der immer noch blutiger Krieg herrscht – damit, indem sie Geld in die Reparatur von Gebäuden steckt die dann im Zuge von Kampfhandlungen wahrscheinlich ohnehin wieder zerbombt werden. Zumindest dann, wenn diese Investitionen tatsächlich in der Ostukraine durchgeführt werden.

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So wichtig humanitäre Hilfe auch ist – die Schaffung eines wirklichen Friedens ist angesichts des nach wie vor ungelösten Konfliktes zwischen Kiew und den Rebellen weitaus wichtiger. Vor allem wäre die Bereitstellung von Krediten in diesem Falle auch deutlich nachhaltiger, zumal die damit getätigten Investitionen dann auch den Menschen selbst zugute kommen können.

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3 Kommentare

  1. Natürlich fließt das Geld in die Taschen des faschistischen US-Putsch-Regimes und ist für neue Waffen und Munition gedacht.

    So hat Merkel auf Anordnung unserer transatlantischen Besatzer zum zweiten Mal 1,8 Mrd. den ukrainischen Mordbrennern zu Verfügung gestellt, damit das Abschlachten der Ost-Ukrainer weitergehen kann.

    Diesem Weib und den anderen Kollaborateuren der EU-Tyrannei und der US-Militärjunta gehört der Prozess für ihr massenmörderische Politik gemacht.

    1. Teile Ihre Meinung!

      Die KfW Entwicklungsbank ist ein weiteres nebulöses Konstrukt, mit dem die Deutschen weiter ausgenommen werden. Es ist unerhört, wie das Geld der Deutschen, das sie gar nicht haben, zweckentfremdet fürs Militär in dunkle Kanäle abgeleitet wird. Der Öffentlichkeit wird vorgegaukelt, es werde für Infrastruktur benutzt. Die entsprechende weitere Verschuldung Deutschlands müssen die Deutschen einfach hinnehmen, obwohl sie zu solchen Vorgängen niemals ihre Zustimmung geben würden.

      Und überdies wird Putin seinen Landsleuten im Osten der Ukraine schon unter die Arme greifen, wenn es nötig ist. Die faschistisch regierte Westukraine hat mit Hilfe der USA/EU/NATO und insbesondere mit Hilfe der deutschen Regierung die Ostukraine militärisch brutal zerstört und deren Bevölkerung vertrieben oder mörderisch dezimiert oder ihr alle Lebensgrundlagen entzogen. Jetzt kommt der Westen und will helfen. Falscher geht's wohl nicht mehr.

       

  2. Nachdem Unmengen Geldes ins schwarze Loch griechischer Banken versenkt wurden hat wohl jemand noch etwas Geld gefunden. Das wird dann in der Ukraine versenkt. Wie soll man sonst weiter die allseits geliebte "Austerity" begründen? Also weg mit dem Zeug.

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