Wladimir Putin: „Der Westen plant einen Umsturz“

Wie Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Mitarbeitern des Geheimdienstes FSB erklärte, versuche der Westen gezielt Russland zu destabilisieren und massiven Einfluss auf die russische Politik auszuüben. "Wir lassen das nicht zu", so der Staatschef. Seine Antwort auf die Bestrebungen der westlichen Regierungen lautet "Stärke zeigen".

Von Marco Maier

Wladimir Putin nahm während eines Treffens mit Geheimdienstoffizieren klar Stellung, was die Aktionen westlicher Staaten in Russland selbst betrifft. "Die Versuche westlicher Geheimdienste, für ihre Ziele Nichtregierungsorganisationen und politische Vereinigungen zu nutzen, haben nicht aufgehört. Vor allem, um die russische Regierung zu diskreditieren und die innenpolitische Lage zu destabilisieren. Dabei werden bereits Aktionen geplant, die während der Wahlkämpfe 2016 und 2018 stattfinden sollen", so Putin.

Insbesondere die "Farbrevolutionen" in Osteuropa und Zentralasien, die vor allem vom Westen finanziert und unterstützt wurden, wurden vom Präsidenten thematisiert. Immerhin zeigt es sich, dass Leute wie Nemzow, Chodorkowsky und andere "Oppositionelle" finanzielle Unterstützung aus den USA und der EU erhalten. Insofern befürchtet er ähnliche Putschaktionen auch in Russland. "Es ist sinnlos mit denen zu diskutieren, die mit einem Auftrag von außen unterwegs sind im Interesse nicht ihres, sondern eines fremden Landes. Deswegen werden wir weiter die Finanzierung der NGOs aus ausländischen Quellen beobachten, die formulierten Ziele ihrer Arbeit mit ihrer tatsächlichen Tätigkeit vergleichen und jeden Verstoß unterbinden."

Für Putin ist klar, dass der politische Aggressor im Westen sitzt: "Für die Einschüchterung Russlands wird eine ganze Bandbreite von Mitteln aufgefahren: Von dem Versuch der politischen Isolierung über ökonomischen Druck bis hin zum groß angelegten Informationskrieg und Instrumente des Geheimdienstes. Man versucht, jedem Andersdenkenden den Arm umzudrehen, aber so etwas gelingt nicht mit Russland, nicht in der Vergangenheit, nicht in der Zukunft."

Lesen Sie auch:  Russland: Covid-Impfung bleibt freiwillig

Nun müsse Russland wachsam sein, was extremistische Tendenzen unter Jugendlichen, Migranten und sozial Schwachen betrifft. Hier lauert ein Potential für Westagenten, die dies zu ihrem eigenen Vorteil und zum Schaden für Russland nutzen könnten. Doch auch außenpolitisch will Putin weiterhin Akzente der Stärke setzen, da jedes Zeichen der Schwäche vom Westen ausgenutzt werden kann: "Es ist absolut klar, dass niemand unserem Land Angst einjagen oder es unterdrücken kann. Auf alle Bedrohungen unserer Sicherheit, von außen oder von innen, haben wir immer eine adäquate Antwort. Die Situation wird sich hoffentlich wieder zum Besseren wandeln, aber nicht, in dem wir nachgeben oder uns verbiegen, sondern nur, wenn wir stärker werden."

Loading...
Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

9 Kommentare

  1. seitdem putin obama vor der weltöffentlichkeit klein gemacht hat als es um  syrien ging, ghet nichts mehr einen auch nur halbwegs vernünftigen weg. 

    obama kann sich als der erzverbrecher outen, der er vom anfang an war. einer der die welt der "weissen" (auch als kaukasier bezeichnet) zerstören will, koste es was es wolle und seine ehefrau ist dabei seine stärkste einflüsterin.

    und es ist ihm einiges gelungen: europa destabilisiert, halb afrika in brand und aufruhr, der nahe osten knapp vor einer explosion, israel de facto (wenn man in zehnjahreschritten denkt) ausgelöscht und in fernost zeitbomben gelegt. 

    putin auszuschalten wäre das wichtigste, das er in der verbleibenden zeit noch erreichen woll und dass dieser zuletzt mit atomaren drohungen aufgefallen ist kann nur einen grund haben: indiskretionen anerikanischer kreise mit genau gleicher dimension.

    gegen obama war gwbush wirklich ein waisenkind, was die gefährlichkeit für den rest der welt anlangt.

    der einzige lichtblick ist, dass amerikanische präsidenten nach spätestens 8 jahren entsorgt werden und mr. obama: der mülleimer der geschichte wartet und wird als gefährlicher sondermüll entsorgt werden müssen!

     

     

     

     

     

  2. Man sollte wirklich nicht den Teufel an die Wand malen, aber im Moment sieht es so aus, dass in Amerika eine noch eine agressivere Partei an die Regierung kommt und dann wird es bestimmt nicht besser.

  3. Wenn Russland nicht den wirklich friedenserhaltenden, klugen Präsidenten Wladimir Putin hätte, stattdessen z.B. einen alkoholkranken, von Washington finanzierten, Jelzin oder den Wirtschaftskriminellen von den USA finanzierten Milliardär Chodorkowski als (US-hörigen) Präsidenten; dann würden nicht nur Millionen Liter Erdöl täglich in Richtung USA fließen, dann wäre Russland als Freund der NATO und des Westens jederzeit willkommen. Oder: es wäre in Europa schon längst Krieg, weil das russische Volk eine Unterwerfung unter die US-Diktatur eben nicht will, aber nach Ukraine-Vorbild dazu gezwungen werden würde. „Dummerweise“ denkt Putin an sein Land, an sein Volk und möchte friedlich, ohne US-Diktat weltweite Wirtschaftsbeziehungen zum gegenseitigen Vorteil praktizieren.

    Jede Provokation des Westens hat Putin bisher mit seinen verantwortungsbewussten Politikern defensiv, klug, weitsichtig abgewehrt. Aber: wenn der kleine kläffende Köder USA weiterhin versucht, den großen russischen Bären zu provozieren, dann wird das physikalische Prinzip: actio = reactio gemäß Naturgesetz irgendwann in praxi umgesetzt. Aber dann will es keiner gewesen sein. Z.B. wären alle deutschen Politiker, alle deutschen MSM völlig unschuldig. Aber dann kommen die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse 2.0, und dann Gnade Gott!

  4. Die Administration der USA hat in den letzten Jahren allein nur einen Krieg gegen das Inselchen Grenada gewonnen. Mehr war da nicht. Wer glaubt denn, dass diese Geißel der zivilisierten Menscheit einen Krieg gegen Russland gewinnen könnte?

  5. Selbstverständlich plant "der Westen" einen Umsturz in Russland. Das ist das eigentliche Ziel der angezettelten Ukraine-Krise unserer verbrecherischen Politiker.

    Das Dreckspack, das auf die Völker scheisst, hat es nicht nur auf Russland abgesehen, alle Demokratien Westeuropas sollen suspendiert und durch eine (Wirtschafts-)Diktatur ersetzt werden.

  6. Ausländische NGO und deren Tätigkeiten müssen auch hier

    genau beobachtet und unterbunden werden.

    Wenn dies die "gewählten" nicht schaffen ist es unsere

    Bürgerpflicht – auch Staatstreue genannt – für Ordnung

    zu sorgen.

  7. Vor Putin bekomme ich immer mehr Respekt. Ein Politiker an oberster Stelle, der für sein Volk und für sein Land kämpft, ein Land, das riesen Dimensionen hat, ein Vielvölkerstaat ist und deshalb grosse Herausforderungen an das Regieren stellt. Die Politiker im Westen können dagegen vergleichsweise mit ihren kleinkarrierten korrupten Machenschaften, die vor allem ihrem eigenen Ego dienen und gegen die Bevölkerung sind, einfach einpacken.

  8. Bei Nemzow war eindeutig die Nabelschnur nach Kiew erkennbar, woher er auch finanziell abhängig war.

    Er, als promnenter ehem. Regierungspoliker hatte solange seine Bedeutung in Kiew, bis die Maidan Revolution mit de Einsetzung von US-Vasallen gelungen war. Danach war er als Geheimnisträger aber für die Geldgeber aus Washington zur Gefahr geworden, zumal er weitere Finanzmittel für seinen aufwendigen Lebenstil benötigte. Er  war zum Risiko geworden-

     

  9. Ich bin wirklich froh , das wir so einen weitsichtigen Politiker wie Putin haben.
    Diese Verbrecher in den USA , Obama der noch schlimmer ist als der J.B, sollte der Prozess
    gemacht werden.
    Bush gehört vor das Kriegsgericht bzw. Internationaler Gerichtshof, in Den Haag,
    diesem scheinheiligen „Neger“ sollte man endlich den Friedenspreis aberkennen.
    Wie ist die“ Europäische Politik“ mit dem Vasallentum USA verkommen.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.