Der ehemalige US-Präsident George W. Bush. Bild: Flickr / Beverly & Pack CC BY 2.0

Oder: „Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen, die das Dunkel in Licht verwandeln und das Licht in Dunkelheit.“ Jesaja 5,20

Von Claus Folger

Wie viele Hunderttausend Tote hätte es weniger im Irak gegeben, wenn der ehemalige US-Präsident Georg Bush einfach weiter gesoffen hätte? Mit Hilfe radikaler Evangelikaler überwand er seine Alkoholsucht. Er wurde zu einem militanten Frömmler, teilte die Welt in Gut und Böse, Schwarz und Weiß und zog 2003 als Wahnsinniger in den Gotteskrieg gegen den Irak.

Das ist nur wenig polemisch! Einen Kreuzzug, diesmal gegen Palästinenser/Muslime, gibt es auch bei den christlichen Zionisten. Es gilt die Regel, dass nicht alle Evangelikale (Pfingstler, Charismatiker, Baptisten usw.) christliche Zionisten sind, aber alle christlichen Zionisten radikale Evangelikale.

Der Heilige Krieg

Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalems formuliert auf ihrer Website, in „sehr schönen Worten“ verpackt, ihren christlichen Dschihad: „Die Wiederherstellung des jüdischen Staates in unseren Tagen war und ist durch Krieg und Konflikt charakterisiert. Doch der Gott, der sein Volk aus den Nationen zurück gebracht hat, tat dies mit Gedanken der Erlösung und des Segens im Herzen.“ Und mit Berufung auf Jesaja: „Israels Kriegsdienst“ werde bald zu Ende sein.

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„Christliche Fundamentalisten glauben, in der israelischen Siedlungspolitik den konkreten Vollzug göttlicher Heilsgeschichte erkennen zu können. Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem hat in den letzten 20 Jahren nach eigenen Angaben die Einwanderung von über 103.000 osteuropäischen Juden nach Israel gesponsert“, schreibt Martin Kloke für den christlich-jüdischen Infodienst compass (Februar 2010). (Weiter auf Seite 2)

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4 KOMMENTARE

  1. Das ist euphemistisch. G. W.. Bush ist Hochgradfreimaurer und die benützen das Christentum, um dumme Wähler in den USA zu gewinnen. Warum schauen den die USA in Ruhe zu, wie überall auf der Welt Christen verfolgt und ermordet werden? Wo immer in der letzten Zeit die USA ungebeten interveniert haben, waren danach die Christen auf der Flucht.Nein, die wollen die Christen dezimieren, Die beten Bal an!

  2. Die schwüle Predigeratmosphäre in den aufgeheizten Zelten ist tauglich zur Massenhypnose. Menschen werden auf die Bühne gekarrt und werfen entrückt die Krücken fort, um plötzlich gehen zu können. Andere werden sehend. Das ist natürlich kein Budenzauber, sondern der Herr Jesus.

    Die motheistischen Religionen sind erfaßt worden vom Glaube an die Endzeit. Und daß der Messias nun erscheinen würde. Deshalb sind sie radikal geworden. Außer den Christen in Deutschland. Die deutschen Christen sind so weichgespült und fertig gemacht worden von der aufstrebenden Linken, daß sie vor lauter Schreck sogar Gott genderfiziert haben. Dafür kommen die natürlich in die Hölle, denn in der Bibel steht: Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: So jemand dazusetzt, so wir Gott zusetzen auf ihn die Plagen, die in diesem Buch geschrieben stehen. Und so jemand davontut von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott abtun sein Teil von Holz des Lebens und von der heiligen Stadt, davon in diesem Buch geschrieben ist. (Apk 22, 17-19). So gaben Sie ihr Jenseitsglück für ein paar Silberlinge.

    George W. Bush gehörte der methodistischen Kirche an. Die allerdings, man will es kaum glauben, hat ihm nach dem Irakeinsatz den Stuhl vor die Tür gesetzt.

     

    • Das ist beim kopieren verloren gegangen und ist der eigentliche "Aufmacher":

       

      Die Evangelikalen haben George W. Bush zum Wahlsieg verholfen. Das lag nicht zuletzt an dem radikalen Prediger Billy Graham. Er beschwör Bush als einen "wiedergeborenen Christen". Und damit hatten die Evangelikalen ihren Messias.

      Billy Graham war ein Verehrer von Johannes Paul II. Als der Pole Wojtila zum Papst erhoben wurde, durfte Graham am selben Tag in seiner Kirche predigen!

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