Gott ist tot

https://www.youtube.com/watch?v=THXYs45F3-E

Der Antichrist

Aber gibt es hier etwas zu lachen? Glauben heute nicht sehr viele (evangelikale) Christen, dass mit der Errichtung des Staates Israel die Endzeit angebrochen ist und die Rückkehr der Juden nach Israel das unmittelbar bevorstehende Kommen Christi anzeigt?

In einer „normalen“ christlichen Buchhandlung in der Innenstadt frage ich, ein Protestant, nach Büchern zu Israel und stelle mit Schaudern fest, dass in diesen die Moslems im Nahen Osten grundsätzlich als Antichristen dargestellt werden, die in einer Art endzeitlichen Kampf niedergerungen werden müssen. Groß-Israel als unverhandelbare Gottesgabe? Wenn man traditionelle Reiseliteratur außen vor lässt, sind christliche Bücher zu Israel schlicht widerlich!

Der Wunderprediger

Reinhard Bonnke, der afrikanische Wunder- und Massenprediger, hat seinen großen Auftritt in der Frankfurter Festhalle. Die Frankfurter rollen mit ihren Rollstühlen in die Festhalle rein und wieder raus. In Frankfurt gibt es heute Abend keine Wunder! Reinhard Bonnke ist der Kopf des Missionswerks von Christus für alle Nationen, das seinen Europasitz in dem Stadtteil Bornheim hat. Sein Ziel ist es, Afrika zu erretten. Der CfaN-Website ist zu entnehmen, dass das Missionswerk seit dem Jahr 2000 mehr als 58 Millionen Afrikaner zu Jesus führte.

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Auf der CfaN-Facebookseite vom 12.01.15 heißt es: „Les die Bibel! Gott schuf die erste freie Nation, die es je auf der Erde gegeben hat: Israel; Er möchte das Gefühl der Freiheit in deine Seele legen. Gott widersteht der Tyrannei. Das Evangelium macht uns zu freien Söhnen Gottes. Gott segne dich. REINHARD BONNKE.“
Die israelische Mauer/ Sperranlage, hinter der die Palästinenser/Muslime wie Indianer in Reservate  zusammengepfercht werden, hat eine Länge von ca. 760 km.

God’s own country

Das Haus Metanoia im Stadtteil Nordend leistet als Einrichtung der Evangelischen Allianz Frankfurt Herausragendes für Drogenabhängige. In einem Infobrief lässt die engagierte Drogenhilfe kurz nach der Gaza-Bombardierung 2014 – als der Besatzer Israel sich selbst verteidigte und 17.000 Hektar Agrarland der Besetzten verwüstete – überraschend die israelische Aktivistin Christy Anastas zu Wort kommen. Sie verteidigt den Bau der Mauer/Sperranlage und erklärt, „dass Gott das Land Israel seinem Volk als Zeichen seines ewigen Bundes gegeben hat, und es wird Zeit, dies zu akzeptieren.“ Friedrich Meisinger, der dem Zentrum für Suchttherapie vorsteht und es gleichzeitig als Pfarrer begleitet, veranstaltet den Bibelkreis „Messianische Juden“. Seine kolossalen Predigen über das „jüdische Volk“ kenne ich. (Weiter auf Seite 3)

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1 KOMMENTAR

  1. Eine kleine Lektion in Logik für die katholische Kirche. In ihrer Theologie mußte Jesus am Kreuz sterben, um die Menschen zu erlösen. Das Kreuz als Symbol der menschlichen Auferstehung und Befreiung. Nun irgendjemand mußte daher Jesus ans Kreuz befördern. Judas hat ihnen den Gefallen getan.Sie sollten ihm dankbar sein, denn ohne Judas kein Kreuzestod und damit keine Auferstehung und in der Folge keine Erlösung. Übrigens war Jesus selbst Jude und sie hätten ihn daher mit ablehnen müssen. Aber soweit haben sie nicht gedacht. Am liebsten hätten sie einen Jesus aus der Gegend von Rom oder Padua gehabt…

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