Nicht nur die Deutschen investieren in Betongold, auch Anleger aus China mischen inzwischen kräftig am deutschen Immobilienmarkt mit. Das führt dazu, dass so viele Wohnungen gebaut werden wie seit einem Jahrzehnt nicht mehr.

Von Marco Maier

Im Jahr 2014 stiegen die Genehmigungen für den Bau von neuem Wohnraum wieder auf den Wert, der schon 2003 erreicht wurde. So wurde im vergangenen Jahr bundesweit der Bau von insgesamt rund 284.900 Wohnungen genehmigt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit gab es das vierte Jahr in Folge ein Wachstum.

Allerdings liegt der derzeitige Wert weit unter jenem der 1990er Jahre, als infolge der Wiedervereinigung neuer Wohnbedarf entstand. So wurden 1994 insgesamt knapp 713.000 neue Wohnungen genehmigt. Danach folgte eine rapide Abnahme.

Inzwischen wird der deutsche Immobilienmarkt angesichts der steigenden Preise auch für Investoren aus Fernost immer attraktiver. Angesichts der Immobilienblase in China suchen viele Anleger ihr Heil im Ausland. Deutschland zählt hierbei auch infolge der stabilen Wirtschaftsentwicklung und des aktuell schwachen Euro zu den interessanteren Märkten. Aber auch Anleger aus Südkorea und Singapur zeigen ein vermehrtes Interesse.

Dabei muss man jedoch bedenken, dass der vermehrte Zustrom von kaufwilligen Investoren zu einer Preisblase führen könnte, zumal die deutschen Immobilienpreise ohnehin schon auf einem recht hohen Niveau liegen.

2 KOMMENTARE

  1. Da weiterhin Millionenmassen aus dem Ausland nach Deutschland strömen, ohne auf nennenswerten Widerstand des Deutschen Volkes zu stoßen, wird sich der Wohnungsmarkt nie "entspannen" und die Miete wird weiterhin den größten Teil des Einkommens vieler Deutscher aufbrauchen. Wenn die internationalen Grundstücksspekulanten außerdem mit der Hoffnung spielen, daß noch in diesem Jahr ein konventioneller europäischer Krieg ausbricht, in welchem halb oder ganz Europa zerstört wird, ist es doch aus deren perverser Sicht gar nicht verkehrt, sich jetzt schon mal mit Grundstücken für den Wiederaufbau einzudecken – und vielleicht im Hintergrund ein wenig mitzuzündeln.

  2. Es ist das normalste auf der Welt, wenn chinesische oder andere Investoren denen der heimische Markt zu teuer geworden ist, dorthin gehen, wo die Immobilienblase noch nicht solche Blüten getrieben hat. Leerstände und Enteignungen sind hiervorprogrammiert.

    Die zahlungskräftige (und zahlungswillige) Bevölkerung in Deutschland wird von Jahr zu Jahr weniger und die jetzt massenhaft und unkontrolliert hereinströmenden Immigranten aus der dritten Welt werden die jetzt und später verlangten Mieten nicht zahlen können und wollen. Damit sind Leerstände bis hin zu Zwangsenteignungen durch das linke Merkelregime vorprogrammiert.

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