Impfung.

Die Entscheidung des französischen Verfassungsrats steht fest: Kinder müssen gegen Tetanus, Diphterie und Kinderlähmung geimpft werden. Erziehungsberechtigte die das nicht tun, müssen mit Bußgeldern und gar Haftstrafen rechnen.

Von Marco Maier

Das Gesetz zur Impfpflicht ist nach der Entscheidung des französischen Verfassungsrats (Conseil Constitutionnel) mit der Verfassung des Landes vereinbar. Damit sind die Erziehungsberechtigten in Frankreich weiterhin verpflichtet, ihre Kinder gegen Tetanus, Diphterie und Kinderlähmung impfen zu lassen.

Wer gegen die Impfpflicht verstößt, dessen Kindern kann der Besuch von Kindergärten und Schulen verweigert werden. Zudem drohen den Erziehungsberechtigten Geldstrafen in Höhe von bis zu 30.000 Euro, sowie Haftstrafen von bis zu zwei Jahren. Frankreich ist damit eines von sehr wenigen Ländern, in denen Impfverweigerer mit harten Strafen zu rechnen haben.

Ein Ehepaar aus Auxerre hatte den französischen Verfassungsrat am 15. Januar mit einer "vorrangigen Frage zur Verfassungsmäßigkeit" befasst. Marc und Samia Larère argumentierten dabei, der Impfzwang verstoße gegen das in der Verfassungspräambel verbürgte "Recht auf Gesundheit". Sie haben sich geweigert, ihre Tochter im Alter von drei Jahren impfen zu lassen, weil sie schädliche Nebenwirkungen des Impfstoffs befürchten. Auch ihr zwei Jahre alter Sohn wurde nicht geimpft.

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Aus diesem Grund hatte die Behörde zum "Mutter- und Kinderschutz" (PMI) im Oktober 2014 Strafanzeige erstattet. Allerdings setzte das Strafgericht in Auxerre das Verfahren aus um es dem Verfassungsrat vorzulegen, welcher sich dann damit befassen musste. Da dieser nun die Impfpflicht bestätigte, werden sich die beiden Eltern nun wieder vor dem Strafgericht verantworten müssen.

Das Gremium argumentierte in seiner Begründung, das "Recht auf Gesundheit" beinhalte den Schutz der Bürger vor schweren und ansteckenden Krankheiten wie Diphterie, Tetanus und Kinderlähmung. Damit sei es dem Gesetzgeber überlassen, die beste Art und Weise festzulegen, diesen Schutz zu gewährleisten. Die allgemeine Impfpflicht, die im Einzelfall bei medizinischen Bedenken aufgehoben werden könne, verstoße somit nicht gegen die Verfassung.

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7 KOMMENTARE

  1. Zwangsimpfungen stellen eine unerlaubte und dreiste Kompetenzverlagerung von den Eltern hin zum Staat.Es basiert auf der Grundlage der irrigen Meinung, daß Bürger Eigentum des Staatsgebildes sind, und nicht der Staat der freiwillige Zusammenschluß der Bürger zu einem Ganzen, getragen von Individuen, die freiwillig und nach deren eigenen Ermessen bis zum gewählten Grade sich einem Gemeinwohl unterordnen. Mit der gleichen Anmaßung an nicht von den Staatsbürgern an gewählte Volksvertreter übertragener Autorität werden, oder wurden Menschen als Soldaten rekrutiert und in den Krieg gezwungen. Praktisch im Umkehrschluß war zuesrt der Staat da, dann die Menschen. Hier wurde der Mensch stückweise enteignet in seinen elementarsten Rechten! Und was jetzt sowohl in Frankreich speziell als auch in der EU passiert, ist eine Rückkehr in eine alte kommunistische Herrschaftsordnung, der einem faschistoiden Regime in wenigen Jahren alle Ehre machen wird .Nur sind hier Konzerne und Banken an der Macht, nicht mehr alte Politgesteine. Mit der Kompetenzwegnahme in Gesundheitsfragen, die nichts mit einer Verwahrlosung von Kindern seitens der Eltern zu tun hat, wird die Kindererziehung immer stärker an die Doktrin eines zentralistisch geführten Molochs angebunden.dessen Ziele die Unterwerfung aller Natioalstaaten sind.Und damit eine Eneignung und Entrechtung zur Folge hat. Das Gesetz in Frankrech ist ein Versuchsballon, der bald in ganz Europa Anwendung finden wird.Dieses Gebilde der EU hat Gesichter, es sind die Eigner von Banken und Konzernen, Logenmitglieder, deren Liebestemperatur zu den Menschen beim absoluten Nullpunkt liegt.Man darf diese Maßnahmen nicht als isolierte Entscheidungen sehen, sondern als Gesamtpaket einer kommenden totalitären Ordnung. Jahrzehnte lang überlebten die Menschen ohne Zwangsimpfungen, ihren massenhaften Tod fanden sie nur in Kriegen, von den selben Konzernen und Banken initiert und bezahlt, die uns jetzt mittels Zwangsimpfungen beglücken wollen..    ..

  2. Ich würde mir wünschen, dass noch mehr Krankheiten von dieser Impfpflicht erfasst würden.

    Die Gesellschaft sollte sich nicht durch Individuen gefährden lassen, die ihre Kinder nicht impfen und damit direkt das Leben der anderen bedrohen.

    Ein Impfzwang ist ein Mittel zum Schutz unser aller, den wir alle unterstützen sollten.

    • @Jan

      Wenn Sie glauben, dass Tetanus,Diphhterie ansteckend sind, dann würde es Ihnen gut anstehen, wenn Sie sich mal darüber informieren würden, dass diese Krankheiten NICHT ansteckend sind und kein ungeimpftes Kind für Sie und Andere eine Gefahr sind. Auch in Sachen Kinderlähmung/Polio lohnt sich eine weitergehende Information !

      Die Frage, was in den Impfstoffen alles an Beimischungen ist, können Sie sicher auch ad hoc beantworten.

      Ihr Kommentar ist nicht nur irreführend, sondern auch ohne Substanz.

    • Wünschen dürfen sich die Befürworter den Impfzwang, nur nicht durchsetzten mit undemokratischen Mitteln und verlogenen Statistiken Mal schauen, wo mehr Kinder umkommen.Durch Kinderkrankheiten oder dem Straßenverkehr? Oder wenn man die Zahl der Jugendlichen aufrechnet, die sich suizidieren, schaut es mit den Opferzahlen diese Kinderkrankheiten etwas mager aus.Tote Kinder im Strassenverkehr gelten als unvermeidbare Kollateralschäden,obwohl sie Opfer einer immer der weiteren Beschleunigung verfallen Mobilität sind, an deren Richtigkeit trotz hoher Opferzahlen nicht gezweifelt und auch nicht gerüttelt wird.  Also gehts nicht um Gesundheit, sondern um abcashen.Aber wichtig ist, daß Kinder im Falle eines Unfalles geimpft sind.Es grenzt schon fast an die Unabdingbarkeit der Taufe in der katholischen Kirche.. ..

  3. Es gibt bis heute keinen Hinweis darauf das Impfungen jemals einen Nutzen gebracht haben. Keine Statistik zeigt einen Zusammenhang mit der Impfung wenn es um die Verbreitung von Krankheiten geht, außer vielleicht die Polio, aber dabei muss man bedenken das genau zum Einsetzen der Schluckimpfung das Krankheitsbild neu definiert wurde, und vorher jede Lähmung darunter viel.
    Die Impfungen werden nicht getestet, das heißt es gibt keine vergleichenden Studien, weil das verboten wäre denn man würde den Probanden etwas bekanntermaßen schädliches Spritzen müssen. Nein, das ist kein Witz. Das einzige was die Impfungen zur Zulassung braucht ist ein Erfolgreicher Titer Test. dann kann es los gehen, und jeder wird damit geimpft, egal wie schädlich…

    Dabei hat die Wissenschaft schon bewiesen das jeder der noch so hohe Titerwerte hat, trotzdem die Krankheit bekommen kann. Die Wissenschaftlichkeit bleibt also auf der Strecke, setzen, sechs!

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