Anti EU

Die EU und der Euro müssen aufgelöst werden!

Der Plan war nicht europäisch. Die Einführung war nicht freiwillig. Die fortschreitende Zentralisierung geschieht nicht durch europäische Politik. Die Vergemeinschaftung der Schulden und in Zukunft der Sozialkassen ist Programm des IWF. Der Zusammenschluss zu den Vereinigten Staaten von Europa ist ein US-Projekt zur Ausschlachtung und vollständigen Besetzung Europas bis an den Kaukasus und Vorderasien. Durch die Projekte EU und Euro haben wir die definitive Erkenntnis gewonnen, dass man einen so differenzierten und divergierenden Kontinent nicht in eine Regierung und unter eine Währung zwängen kann. Wie gut, dass wir das wenigstens aus den beiden Projekten ableiten können – bleibt nur noch der Kraftakt, diese Erkenntnis auch in einen politischen Rückwärts- oder niederen Gang zu legen.

Von Henry Paul

Die Versprechen von Schuman und Adenauer bei der Gründung waren einfach formuliert, einfach zu verstehen und einfach umzusetzen: die Erbfeinde Frankreich und Deutschland müssen sich zu einer neuen, zivilen Brüderschaft durchringen und zusammen an einem friedlichen Europa arbeiten. Daraus konnte dann eine Montan-Union wachsen, wirtschaftliche Prosperität entstehen. Der Wunsch der anderen Nachbarn zu einer Mitgliedschaft war zu verstehen, so dass in 1957 Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, und die Niederlande den Kern (EWG) eines gemeinsamen Europa bildeten, um wirtschaftlich die erkennbaren Vorteile eines größeren Marktes zu genießen. Schon 1973 wurden das Vereinigte Königreich, Irland und Dänemark Mitglieder. 1981 trat Griechenland bei, 1986 Spanien und Portugal und 1995 Österreich, Finnland und Schweden. Bis dahin war die Vereinigung ein "institutioneller Rahmen", ein Club zum besseren gemeinsamen Wirtschaften. Freier Handel, Zollabbau und gemeinsame Ideen für Handel und Austausch von Gütern bestimmten die Regeln des EWR (Europäischer Wirtschaftsraum).

Mit dem Fall der Mauer in 1989 und der Zusammenlegung der mitteldeutschen Länder mit den westdeutschen Ländern kommen die USA verstärkt ins Spiel. Die USA wurden immer schon konsultiert, auch wegen der Sicherheitsaspekte des europäischen Kontinents und der Einbindung in die NATO. Während bis zu diesem Zeitpunkt der Zusammenfindungsprozess im Wesentlichen aber von den Partnern in Eigenregie gemeistert wurde, spricht nun nach dem 2+4 Vertrag die Siegermacht USA ein gewichtiges Wörtchen mit. Die Erneuerung der US-Besatzungsrechte in einem größeren Deutschland und die Furcht Großbritanniens und Frankreichs, es nun wieder mit einem erstarkten Herzland Europas zu tun zu bekommen, machte die USA zum "freundschaftlichen" Aufpasser und Mitgestalter der weiter wachsenden Europäischen Gemeinschaft. Keine Rede davon, dass die USA sich ein komplettes Europa bis nach Vorderasien ausgedacht hatte; das behielten sie noch für sich, obwohl dieser Plan schon seit 1982 in den USA heranreifte.

Die Zeit wurde reif: der neue, offene Osten wollte einerseits endlich auch europäisch werden und andererseits wollten die USA den Osten für ihre NATO-Zwecke nutzen – was lag also näher, als die europäische Gemeinschaft als Trojanisches Pferd zu benutzen und bis Ende 2004 die Balten Estland, Lettland, Litauen; die Ostländer Ungarn, Polen, Slowenien, Slowakei, Tschechien; sowie die Ministaaten Zypern und Malta in diese Gemeinschaft zu integrieren. Und: Überraschung! Nun war plötzlich nicht mehr von gemeinsamer Wirtschaft die Rede, sondern von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechten, Friedenssicherung und Stabilität auf dem gesamten Kontinent. Die USA hatte sich nicht nur eingemischt; sie hat ab da den Kurs bestimmt. Die NATO und die Europäische Gemeinschaft sollten zusammenwachsen als untrennbare Bruderschaft  im Kampf gegen Russland. In 2007 wurden dann auch Rumänien und Bulgarien Mitglieder. Weder waren die Ostländer nach den Aufnahmekriterien bereit für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit, noch hatten sie einen annähernd hohen Ökonomie-Status und Lebensstandard. Die Europäische Gemeinschaft war plötzlich eine undefinierte Art von Staatenbund, um gemeinsam mit den USA deren Weltpolitik zu betreiben. Gehen wir noch einmal etwas zurück und betrachten die Kriterien bis 1995, die rein wirtschaftlicher Natur waren. Nach 1995 wurden plötzlich neben den wirtschaftlichen die politischen Kriterien und zusätzlich die Fähigkeit ausschlaggebend, auch Verpflichtungen aus beiden Kriterien zu übernehmen. Die 35 Besitzstandsfragen zur Aufnahme einer Mitgliedschaft wurden in diesem Zusammenhang mehr als blauäugig oder sogar blind beantwortet. (Weiter auf Seite 2)

image_pdfimage_print

9 Kommentare

  1. Nicht unterschätzen sollte man die Rolle Frankreichs, deren Politiker tatsächlich glaubten, über EU und Euro wieder zur europäischen Hegemonialmacht zu werden.

    Faktisch sind fast alle wichtigen Ressorts im EU-Regime durch Franzosen besetzt.

    Tja, und dann gab es den transatlantischen Arschtritt für Strauß-Kahn und die Amis übernahmen das wichtigste Amt, das die EU-Tyrannen überhaupt zu vergeben haben: Präsident über die Geldschöpfung.

  2. Die EU - Honigfalle - alle dürfen rein, aber keiner raus

    Deutschland und seine Banken sind bei den USA der Partner erster Wahl. Die besetzte EU Führungsmacht darf im Auftrag der USA das restliche Europa in die USA-Strategien einbinden, bei deutschen Werten quietschen die US - Ratingagenturen vor Vergnügen und die Luftwerte des Dax gehen durch die Decke, TTIP, TISA und US-Stützpunkte vor Ort gibts gratis drauf.

    Vernünftigerweise sollte man im "Friedensprojekt EUROPA" auch bei unterschiedlichen Bedingungen und Mentalitäten und vor allem vor der jeweiligen Geschichte der Länder niemanden bedrohen, es sollte ja ein blühendes Ganzes werden, die Alternative - jeden aufnehmen, Beitrittsländer anfüttern via Subventionen, Krediten und gekauftem Personal und abwarten.

    Anschließend kann man die Beigetretenen durch Vertragsänderungen aber auch durch die Inkompetenz ihrer eigenen Politiker verpflichten und  finanziell via "Institutionen" und Banken gegen die Wand fahren lassen, das ist viel elleganter und macht keine dreckigen Hemdsärmeln und verströmt medial die Versprechung von deutschem Wohlstand. Arbeistlose und Transformationverlierer werden einfach ausgeblendet.

    Auftretende Systemprobleme werden nach außen projeziert und jetzt gehts an die Militarisierung der EU-Mitglieder - her mit dem Feind, er berührt unsere europäischen Werte (was auch immer diese sein mögen, vermutlich Nato Doktrin). Besonders peinlich beim Thema EU.- Armee die Grünen.

    Allerdings scheint durch die hohe (scheinbare) Machtkonzentration in Berlin bereits die politische Kernschmelze einzusetzen. Nach Bürgern gehen mittlerweile zunehmend  auch mehr gar nicht so kleine "Medien" auf Distanz zu EZB/USA/NATO/Schäuble/Merkel.

    Krieg führen auf europäischem Boden, aber auch weltweit, für amerikanische Interessen geht dann 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg für viele gekaufte Masseverwalter der Nationalstaaten doch zu weit.

    Guten Morgen Obama

    1.) Crashen der Dollar,  die EU, der Euro oder einzelne NATOPARTNER? - GUT MÖGLICH

    2.) Wie bekommen die USA die Interessen Chinas, Russlands, Indiens, Afrikas, Südamerikas und des Ostens geregelt? - GAR NICHT!

    Die USA sind am Ende. Finanziell, politisch, strategisch & ökonomisch - die Welt plus 5 Prozent funktioniert nur mit windigen Finanzgeschäften, aber nicht im Leben derer, die diesen Mist über Steuern und Abgaben finanzieren sollen.

    Die Entlohnung der Handlanger der Systemmanipulation

    Wohin gehen die Milliarden eigentlich?

    https://www.youtube.com/watch?v=l9sfqDd5PV8

     

    Soviel für heut - greets

     

  3. Diese 'EU' hat den großen Nachteil eines Machtvakuums welches die U.S.A. meinen mit der Hilfe ihrer strategischen Planung, in Wildwestmanier, siehe Aussprüche einer Viktoria Nuland, ausnutzen zu können, wobei es sich wieder einmal zeigt, daß es kein Leid gibt, wie es die Menschen gerade in der Ukraine erleben, von dem nicht andere einen Nutzen hätten!

     

     

  4. Die EU ist eine Prostituierte der USA. Nichts anderes. Nur muß sie für ihre Dienste auch noch zahlen! Die EU Kommission ist ein Trojanisches Pferd, in dem sich US hörige  Vasallen verstecken, die ihre eigenen Bürger dem Wahnsinn ausliefern. Man nennt das Verrat unter normalen Menschen! Und früher wurden diese Leute hart bestraft. Aber da sie gleichzeitig Legislative und Exekutive sind, wird das wohl nicht passieren. Gewaltentrennung gibts nicht mehr..

  5. Im Grunde ist die EU nur der politische Arm der NATO geworden, an dem Willen der Bürger vorbei, unter Mißachtung aller verbindlichen Verträge und mit dem Versuch der Aushebelung aller nationalen und souveränen Merkmale der Mitglieder.

    Er wird wirklich höchste Zeit, sich auf die eigene Identität und die eigenen Stärken zu besinnen. Eine EU-Armee ist da allerdings wirklich nicht der richtige Weg.

  6. In den frühen 80er war Europa wirtschaftlich zurückgefallen. Japan war im Kommen und die Vereinigten Staaten waren stark. Und da fing der Vorstandsvorsitzende von Volvo an, über einen Weg für einen Marshall-Plans für Europa zu sprechen. Er stellte eine Liste von Leuten zusammen, die große, multinationale Unternehmen führten. Leute, die sich zusammenfinden würden, um Ideen für die wirtschaftliche Misere zu finden. Eine Schlüsselfigur war der Begier Etienne Davigion. Er hatte einen diplomatischen Hintergrund und kam aus der Wirtschaft. Er erkannte, was notwendig war. Als Industriekommissar fand er heraus, daß der Kontakt zwischen der Industrie und der Wirtschaft unzureichend war. Es gab auf formaler Ebene eine Verbindung zwischen der Industrie und den Industrieverbänden, aber nicht auf der Ebene jener Leute, die tatsächlich für einzelne Unternehmen verantwortlich waren. Er gründete mit einer Gruppe Industrieeller den ERT-Roundtable, um so einen direkten Draht zu den Konzernchefs zu haben. Die Chefs von Fiat in Italien waren dabei, die von Phillips in den Niederlanden, der Chef von Volvo in Schweden, Leute von Siemens, Leute von den großen deutschen Chemiekonzernen, französische, spanische, britische Konzernlenker. Das waren ein paar wenige Leute, die aber die größten Unternehmen in Europa führten. Die sprachen dann mit denen, die für die europäische Regierungsmaschine verantwortlich waren.

    Das erste Treffen des ERT fand 1983 in Paris statt. Da organisierten sich zum ersten Mal multinationale Konzerne auf europäischer Ebene, um Einfluß auf die europäische Politik zu nehmen. Sie trafen dann auf den visionären Kommissionspräsidenten Jaques Delors und sie merkten, der denkt haargenauso wie sie. Man tat sich zusammen und das war der Durchbruch.

    Jaques Delors gab 1985 im Europaparlament die Idee einer europäischen Wirtschaftsunion als seine bekannt und die wurde dann umgesetzt.

    Hinter der Idee versteckt sich der alte Nazi-Plan einer europäischen Großraumwirtschaft mit Einheitswährung auf Basis der Reichsmark.

    Die Abhängigkeit von den USA ist von der Nutten-Regierung Merkel geschaffen worden. Man erinnere sich an den Irakkrieg und daß Merkel mit Peter Müller nach Washington gereist war, um Bush zum völkerrechtswidrigen Einmarsch im Irak die Aufwartung zu machen.

    Schröder hatte sich von den USA losgesagt und war dabei mit Chirak und Putin die Achse Paris-Berlin-Moskau zu gründen.

    Mit den USA hat die EU erstmal wenig zu tun. Merkel hat den USA das Tor geöffnet.

     

     

     

  7. Der Euro war der Preis den Frankreich von Deutschland für die Vereinigung mit der DDR grefordert hatte. Man erinnere sich bitte. Frankreich konnte und wollte es mit seinem Führungsanspruch nicht hinnehmen dass die Bundesbank die Zinspolitik in Europa bestimmte: Um diese Rolle hatte sich die Bundesbank nicht etwa gerissen, sondern sie war ihr zugefallen, nachdem die USA einseitig das Bretton-Wood Sytem aufgekündigt hatten. Dadurch wurden die Wechselkurse freigegeben und die DM hatte mehrfach gegenüber den anderen Währungen in Europa aufgewertet. 1979 Hatten Deutschland und Frankreich den ECU als Währungseinheit eingeführt und daran feste Wechselkurse gebunden. Währungen des ECU Währungs- und wechselkursystems durften bei Einführung nur 1% Prozent nach oben und unten Schwanken. Länder wie Niederlander Dänemark, Schweden,und die Schweiz hatten sich zum sogen. D-Mark-Block zusammengeschloßen und die Zinsentscheidungen der Bundesbank 1:1 übernommen. Das kommten Länder wie Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien nicht ertragen. Als Herr Sorros 1992 (dem Jahr des Vertrags von Mastricht) das brittische Pfund angriff, und GB, Italien aus den Wechselkursmechanismus ausstieg, wußte man dass Länder wie Frankreich, Italien, Spanien usw. niemals mit Ländern wie die Niderlande und Deutschland in einer Währungunion mithalten können. Zum beginn des ECU Wechselmachanismusses schwankten die Wechselkurse um 1 % Prozent nach oben  und unten. Also mximal 2% gesamt. 1998 waren es bereits 3% nach oben und unten, also maximal 6%! Und heute sind alle über das Ergebnis des Euros Überrascht. Diese Leute sind auch jedes Jahr darüber Überrascht, dass Weihnachten auf den 24. Dezember fällt!!!

  8. Ihre Seiten lese seit Tagen sehr gerne. Ihre Infos sind faktisch nachvollziehbar und daher bei Weiten überzeugender als die der etablierten Presse des Systems. Die Kommentare dazu aber scheinen aus einem Guss, korrekt und einformig verfasst worden. Sie haben dieser simplen Taktik (die Kommentare zu kontrolieren) wirklich nicht nötig, sondern eher ohne Zwang werden Sie vielle kultivierte und intelligente Leser gewinnen. So, und andere Art von Lesern brauchen Sie auch nicht oder?

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>