Die Bundeswehr in Mazar-e Sharif, Afghanistan. Bild: Flickr / isafmedia CC-BY 2.0

Wie das Bundesverteidigungsministerium berichtet, kostete der 13-jährige Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr insgesamt 8,8 Milliarden Euro. Ganze 54 der über 4.700 eingesetzten Soldaten verloren dabei ihr Leben.

Von Marco Maier

Billig war der Bundeswehr-Einsatz im Rahmen der ISAF-Mission in Afghanistan nicht. Wie die "Tagesschau" unter Berufung auf das Bundesverteidigungsministerium berichtet, kostete der Einsatz insgesamt 8,8 Milliarden Euro. Zum Ende des Einsatzes wurde Material im Wert von 28 Millionen Euro entweder verkauft, verschrottet oder an die Streitkräfte, Behörden oder Hilfsorganisationen verschenkt. Ausrüstungsgegenstände im Wert von vier Millionen Euro wurden aus "Sicherheitsgründen" zerstört.

Den afghanischen Behörden seien jedoch keine Waffen aus den dort verwendeten Bundeswehrbeständen überlassen worden. Aus Angst, Fahrzeuge könnten etwa für Selbstmordattentate genutzt werden, hat die Bundeswehr sogar etliche Fahrzeuge zerstört – darunter sogar 200 Geländewagen vom Typ "Wolf". Dabei handelt es sich um eine Militärversion der Mercedes G-Klasse.

Um die 1.161 Fahrzeuge und 2.465 Container wieder nach Deutschland zu verschiffen, gab die Bundeswehr insgesamt 66 Millionen Euro aus. Spezielle Waffensysteme wurden demnach bei insgesamt 66 Direktflügen transportiert, da der NATO-Partner Türkei keine scharfen deutschen Waffen auf dem eigenen Territorium wollte.

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4 KOMMENTARE

  1. Da haben sich die USA ja 54 Tote und 9 Milliarden gespart. Da wäre eine Medaille d´or für Frau Merkel et al. schon drin seitens der US Regierung.Aber vielleicht bedarfs da noch einiger Ansstrengungen im kommenden Ukrainekrieg. Also fest zahlen und deutsche verheizen. Irgend wann klappts mit der Auszeichnung! Ein bißchen kürzer halten kann man die Bürger ja noch .Ich frage mich, wieviel würde dem deutschen Staatsbürger oder sollte man besser sagen dem deutschsprachigen Kontinentalamerikaner im Geldtascherl  bleiben, müßte er nicht überall die Rechnungen für andere begleichen? .

    • Meines Wissen hat -neben Erika- der oberste deutsche Kriegspfaffe einen Blechstern vom obärmlichen persönlich ans Revers geheftet bekommen und dabei gegrient wie eine Primel.

      Dass er dafür durch den Dienstboten-Eingang in der Washingtoner Killer-Zentrale kriechen musste, störte ihn aus -lebenslanger Gewohnheit- nicht.

      Als Dank für diese symbolischen Talmi-Silberlinge als Judas-Lohn, hat er die Woche darauf auch gleich bei der Münchner "Sicherheits"-Konferenz irgendwas mit "Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen" geschwafelt (im Origaltext übrigens kürzer und prägnanter: "germans to the front").

      Der "gute" Mann hat einen bewegten Lebenslauf und schon vielen Herren gedient; nur eines hat er nie gelernt: den aufrechten Gang.

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    Dazu paßt diese Aussage:

    Es ist genug, daß wir Waffen liefern, unsere Söhne sollen nicht in Europa verbluten.

    Es gibt genug Deutsche, die für unsere Interessen sterben können.

    US-General Collins 1949

  3. Tja, "unsere" transatlantischen, hündischen Vasallen lassen sich die Erniedrigung und Dauer-Versklavung Deutschlands richtig was kosten; ich nehme an, dass es da ein Kick-Back-System gibt, oder wie ist AM Erika zu ihrer CIA-Ranch in Paraguay gekommen?

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