Bargeld

Bargeldverbot: Frankreich folgt Italien

Vor allem um Steuerhinterziehung zu vermeiden und illegale Geschäfte zu reduzieren, gilt in Italien bereits seit einigen Jahren eine Beschränkung bei Barzahlungen. Nun zieht ab September auch Frankreich nach, wie Finanzminister Sapin ankündigte.

Von Marco Maier

Der Kampf gegen das Bargeld geht weiter, bis irgendwann das Ziel der totalen monetären Kontrolle über die Menschen erreicht ist. Umso mehr wird verständlich, warum immer mehr Politiker Barzahlungen den Ruf des Verruchten anhängen wollen. Denn nur Verbrecher und Gauner würden bar zahlen. Barzahlungen ab 1.000 Euro sind deshalb ab September auch in Frankreich nicht mehr erlaubt. In Italien ist das schon seit Jahren der Fall.

Für Michael Sapin ist klar, dass eine solche Beschränkung vor allem in Sachen Antiterrorkampf und gegen die Geldwäsche sinnvoll sei. Allerdings ist dies nur ein vorgeschobener Grund. Einerseits möchte man so natürlich versuchen, die Steuereinnahmen ordentlich zu erhöhen. Andererseits kann man so - siehe Kenneth Rogoff - hohe Negativzinsen zur Enteignung auf breiter Front durchsetzen.

Denn wenn die Zinsen negativ sind und das Geld auf der Bank damit immer weniger wird, ist der Griff zum Bargeld natürlich die bessere Alternative. Doch wenn es kein Bargeld mehr gibt, werden die Ersparnisse immer weniger, so dass die Leute ihr Geld lieber verkonsumieren. Das ist ebenfalls eine Möglichkeit, die Wirtschaft - via "Zwangsmaßnahme" - wieder anzukurbeln.

Hinzu kommt der Umstand, dass man bei einem rein digitalisierten Geldsystem jede Transaktion nachvollziehen kann. Auch wenn man zum Beispiel nur indirekt (über die Daten der elektronischen Registrierkassen) nachvollziehen könnte, was eine Person in einem Geschäft gekauft hat, so ergibt sich daraus dennoch ein umfangreiches Profil. Es wäre der nächste Schritt zum gläsernen Menschen.

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12 Kommentare

  1. Wer für das Internet ist, ist Teil des Problems.

     

     

  2. Das ist wohl nicht der wahre Grund. Ich möchte hier auf die Giralgeldschöpfung und die Mindesteinlage der Banken verweisen. Würden morgen zu viele Menschen ihr Geld in Bargeldform abheben würde die Bank pleite sein.

    • Sie gehören bestimmt zu denen, die sich Bücher ausleihen und die nicht zurück geben?

      Wenn morgen zu viele zum Mond fliegen wollten, wäre die Nasa überlastet. Wahrscheinlich gäb's keinen Joghurt mehr. Und die NPD wäre an der Regierung.

      Das ist nicht das Geld der Bank.

       

       

       

      • Wer redet denn davon das es das Geld der Banken ist? Die Banken könnten wahrscheinlich noch nicht einmal einen Bruchteil der Einlagen auszahlen, weil die Zahlen nur auf Papier stehen. Wäre es so, dass jeder seine Einlagen der Bank entzieht, dann würde sie wohl weißlich in ihren Grundfesten erschüttert werden. Es gibt schon schlaue Leute in dieser Gesellschaft die dann auch noch unter einem wohl klingenden Pseudonym schreiben was auf sie leider nicht zutrifft. Ich meine “hope” heißt Hoffnung, die sehe ich leider nicht in ihren Ausführungen.

  3. Wie soll man das jetzt verstehen? Ich bin froh dass wir Internet haben. Wie käme man sonst an die Wahrheiten, die uns der Mainstream verschweigt? 

    • Ich bin froh? Damit Sie froh sein können, müssen alle Internet haben und Digitalgeld in Kauf nehmen? Die Wahrheit ist: Sie sind ein Egoist.

      Wenn es im Internet Wahrheiten zu finden gäbe, würde die Bundesregierung keine 30 Milliarden Euro für den Ausbau hineinpumpen.

       

      • Unbestritten, daß die BRDDRRegierung großes Interesse am Ausbau des Internets hat, die Überwachungsmöglichkeiten sind ja nicht zu unterschätzen. Doch alles hat 2 Seiten! Der Informationsfluß über das Internet ist natürlich der Überwachungspolitik ein Zaunpfahl im Auge. Wo blieben so einige Aufklärungen und Informationen, die über die alten Wege der beherrschten Presse nie zu erhalten wären? Daher muß das Internet ja auch immer stärker überwacht werden.

        Und was das Bargeld betrifft, so ist es nunmal ein weiterer großer Schritt zum totalitären Überwachungssystem. Bald werden Chips, hinter dem Ohr transplantiert, auch keine Utopie mehr sein für das blödel Volk. 

      • Ich bin der Meinung, sie sollten das Netz verlassen, dann wären die die es vernünftig nutzen von ihren qualitativ minderwertigen Kommentaren verschont. Man muss hier keinen beleidigen oder denunzieren, es geht darum sachlich zu bleiben und das Ziel haben sie eindeutig verfehlt.

  4. Wenn es kein Bargeld gibt, kann der Staat, respektive die Elite, jedem ungeliebten Bürger das Vermögen in einer Sekunde sperren Enteignung nennt man das.Die Gründe, die hier angeführt werden, sind eine Farce.Das ist der Anfang des bargeldlosen Systems Geld wird nicht mehr erarbeitet, sondern in Zukunft zugeteilt. Einheitsgehalt für den Normalbürger. der globale Superstaat definiert die Bedürfnisse des einzelnen. Was das Internet betrifft, wird es jetzt ausgebaut, am Ende folgt die totale Zensur. Obama und andere haben es schon verlautbart. Es wird keine freien internetforen mehr geben, es dient nur der stattlichen Gehirnwäsche. Mafiosi finden auch jetzt in Italien Kanäle, ihr Geld zu transferieren..  , .

  5. Bin schon neugierig auf den kompletten Stromausfall der vielleicht länger dauert als uns lieb ist. Unter anderem, keine bargeldlose zahlungen etc.nichts geht mehr - schöne neue moderne Welt? Ich habe da so meine Zweifel.

  6. interessant, wie dieses Thema aufeinmal von immer mehr Schlafmützen aufgenommen wird. Vor einem Jahr wurde ich im Netz noch für diese Aussage als Spinner bezeichnet.Obwohl das schon vor über 20 Jahren ein Thema war.. Aber da wurde man nur als Verschwörungsspinner bezeichnet.

    Um das aber auch erfolgreich umsetzen zu können braucht es die entsprechende elektronische Technologie und eine garantiert sichere Energieversorgung.

    An beiden wird schon lange gearbeitet. Das was wir in diesem Bereich bewußt vorgesetzt bekommen ist Steinzeit. Wenn die Masse wüßte,wie der gegenwärtige geheime Stand der Entwicklung ist, würden viele vom Glauben abfallen und geschockt sein. 

    Es muß immer der richtige Zeitpunkt zur Einführung kommen. Dann wird es der Masse zu deren angeblichen Vorteil verkauft. Und alle bejubeln es dann.

    Und so wie der Bargeldlose Zahlungsverkehr kommt, kommt  das Chipen und auch ein Verbot für privaten Goldbesitz. Weil jedes einzelne immer die notwendige Folge des Vorausgegangenen ist.

    Aber die lebenslustige dekadente  Masse wird das erst Glauben - wird es auch gar nicht merken - weil künftige Generationen damit aufwachsen. Die älteren Generationen werden ganz einfach als ewige Gestrige und Entwicklungsfeindlich hingestellt.

    Und so nimmt alles seinen geplanten Lauf. Aber hin und wieder kommt es doch anders als gedacht.

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