Abrams Panzer bei einer Übung. Bild: Flickr / 1st Brigade Combat Team CC-BY-ND 2.0

Die USA rüsten in Europa wieder auf. Nachdem in den letzten Jahren die US-Truppen in Europa sukzessive abgebaut wurden, erfolgt nun eine neue Welle der Aufrüstung. Das Feindbild liegt wie schon zu Zeiten des Kalten Krieges im Osten. 220 Panzer sollen nun in diesem Jahr in Europa stationiert und US-Truppen in die Westukraine verlegt werden.

Von Marco Maier

Nachdem in den letzten Jahren die militärischen Kapazitäten der US-Truppen in Europa sukzessive reduziert wurden, erfolgt nun die totale Kehrwende: 220 US-Panzer sollen allein in diesem Jahr wieder auf den alten Kontinent verlegt werden, nachdem im Dezember noch von 150 gepanzerten Fahrzeugen die Rede war. Dies vermeldet das US-Truppenmagazin Stars and Stripes.

Etwa ein Drittel der neuen militärischen Ausrüstung soll Generalleutnant Hodges zufolge im deutschen Grafenwöhr, einem der größten Truppenübungsplätze Europas, bleiben. Die übrigen zwei Drittel der Ausrüstung könnten in den baltischen Staaten, in Polen oder in Bulgarien und in Rumänien gelagert werden, so der Befehlshaber des US-Heeres in Europa. Die Marschrichtung zeigt auf jeden Fall eine Richtung an: nach Osten. Die zunehmenden Feindseligkeiten gegenüber Russland erhalten nun ein militärisches Gesicht.

Bislang sind rund 30 Kampfpanzer vom Typ "Abrams" und 30 Schützenpanzer vom Typ "Bradley" in Grafenwöhr eingelagert – das sogenannte "European Activity Set" (EAS). Diese Fahrzeuge reichen für ein Bataillon. Zur Ausrüstung einer Panzerbrigade zählen insgesamt 60 Kampfpanzer sowie 60 Schützenpanzer, gut zwei Dutzend Haubitzen sowie Dutzende weitere Fahrzeuge.

Hinzu kommt die Verlegung von US-Truppen in die Westukraine. So wird im Frühjahr die in Vicenza in Italien stationierte 173. Luftlandebrigade der US-Streitkräfte ein Bataillon in die westliche Ukraine entsenden, um auf Wunsch der Regierung in Kiew die Nationalgarde des Landes und Personal des Verteidigungsministeriums zu trainieren, so der US-General. Als Kosten für das Training der ukrainischen Truppen wurden in Washington vorerst rund 19 Millionen US-Dollar veranschlagt, berichtete das Nachrichtenportal defensenews.com.

11 KOMMENTARE

  1. Kann es sein, dass die USA in der Ukraine militärisch eingreift? Für Kiew soll soll die aktuelle Lage katastrophal aussehen:
    1.
    Kiew fordert dringendes NATO-Treffen in Brüssel
    http://rt.com/news/line/2015-01-25/#79759
    2.
    Panik in Kiew: die ukrainischen Kräfte geben den Donbass auf
    http://cluborlov.blogspot.com/2015/01/panic-in-kiev.html
    3.
    Höchster Alarm in der ganzen Ukraine
    http://rt.com/news/226315-ukraine-state-emergency-alert/
    4.
    Erheblicher Widerstand gegen die neue Mobilisierung der Streikräfte
    http://russia-insider.com/en/2015/01/24/2713
    5.
    Offiziere erhalten das Recht, Soldaten bei Ungehorsam sofort zu erschiessen
    http://vestiua.com/ru/news/20150115/63059.html

  2. So wie es aktuell aussieht, verliert die Regierung in Kiew massiv Boden unter den Füßen. Da das den Interessen der US-Administration extrem zuwider läuft, könnte eintreten, was von einigen Analysten bereits erwartet wird: Die (US)Psychopathen ziehen die Reißleine und lassen in der Ukraine eine taktischen Atombombe hochgehen. Da ohne Zweifel sofort Russland beschuldigt wird, könnte die Lage in ganz Europa umkippen und kollosal instabil, wenn nicht gar gefährlich werden.

    Ich hoffe sehr, mich zu täuschen, auch wenn ich bereits 2006 von hoher Stelle die Information erhalten habe, dass das passieren wird „Wo früher grüne Wiesen waren, wird nur noch verbrannte Erde übrig sein“. Damals – in 2006 – habe ich über den Sinn gerätselt; heute nicht mehr.

  3. Hier die Google Übersetzung aus einem Artike. Ich habe nicht prüfen können, ob die Angaben stimmen, bitte selbst eruieren
    ______

    Panic in Kiew?
    Sunday, 25. Januar 2015

    „Panic in Kiew: ukrainischen Streitkräfte übergeben Donbass“

    Internationale Beobachter berichten von wachsender Panik in Kiew in Verbindung mit der erfolgreichen Gegenoffensive der Separatisten in der Nähe von Donbass.

    Im Laufe einer Woche im Kampf gegen die Partisanen haben einen schweren Schlag auf den ukrainischen Streitkräfte ausgeliefert. Die Gruppe der ukrainischen Kämpfern in Donbas erlitten große Verluste, die Soldaten demoralisiert, die Offiziere verwirrt sind und nicht in der Lage, die Situation zu kontrollieren.

    Ukrainischen Militärführung ist ernsthaft besorgt eines neuen Einkreisung der Nähe Debaltsevo sowie in anderen Bereichen.

    Die Situation wird noch durch die Tatsache gemacht, dass Armee und Nationalgarde Reserven fast vollständig aufgebraucht ist, und schließt die Lücken in der Abwehr mit kleinen Formationen canoot Stabilisierung der Front. Außerdem sind die ukrainischen Kräfte noch wenig Munition, Lebensmittel und Medikamente.

    Im Gegenzug, die Partisanenfeldkommandanten zu melden 752 getötet ukrainischen Militärpersonal, 59 zerstörte Panzer und eine große Zahl von Menschen in Gefangenschaft. Im Hinblick auf ihre Kampferfolge werden die Partisanen weigern, sich an alle weiteren Verhandlungen im Format der Minsk Vereinbarungen nehmen und drohen, den Gegenangriff fortsetzen.

    Die lokalen Behörden in der ukrainischen gesteuerte Viertel in der Nähe der Front Bericht, dass die ukrainischen Soldaten mit ihren Waffen im Stich und unter den Plünderungen das Land in immer mehr.

    In dieser kritischen Situation das Militär hat Angst, den Präsidenten Poroschenko im Südosten des Landes zu berichten, die reale Situation, verstecken sich vor ihm das volle Ausmaß der Katastrophe.

    Das Staatsoberhaupt ist nach wie vor überzeugt, dass die Situation unter Kontrolle ist, und hofft, dass im Falle einer echten Bedrohung wird er immer noch die Chance, den Westen um Hilfe bitten.

  4. Deutsche Geschichte scheint sich gerade in der Ukraine zu wiederholen: Die Geschichte der SA.

    Die Terrororganisation “Rechter Sektor” schafft in Kiew ein freiwilliges Reservebataillon. Dies teilt der Pressedienst des “Rechten Sektors” mit: “Ich befehle, in der Stadt Kiew ein Reservebataillong zu gründen und ihm die Bezeichnung “13. Reservebataillon des Ukrainischen Freiwilligen-Korpus “Rechter Sektor” (Abkürzung: 13. RBat DUK PS)” zu geben” (Andrej Stremnizky)

    Was an dieser Mitteilung interessant ist:

    Die Nummer. Schon das DREIZEHNTE Bataillon. Berücksichtigt man die Stärke von 300-350 Mann eines Bataillons, kann man sich eine Orientierung über die Zahl der Kämpfer des Rechten Sektors in der nächsten Zeit machen.

    Es ist anzunehmen, dass genau solche Bataillone auch in anderen großen Städten gegründet werden. Das Ziel ist offensichtlich: Einwirkung auf die Innenpolitik der Ukraine.

    Die Vorbereitung zum Umsturz der Regierung ist in die nächste Phase eingetreten. Offen wird die Formierung lokaler bewaffneter Abteilungen (der Status setzt als Minimum das Vorhandensein automatischer Schusswaffen voraus) für die Stärkung seiner Position in den Regionen.

    In den Medien hat schon die Informationswelle “porochhatverraten” begonnen, der Rücktritt aller Poroschenko-Getreuen aus den bewaffneten Organen (Verteidigungminister, Chef des Generalstabs, Generalstaatsanwalt).

    Und, das Wichtigste, für alle Niederlagen im Donbass wird POROSCHENKO allein zum Schuldigen erklärt (nicht in allen Medien, aber in denen, die die “Falken” kontrollieren). Interessant, dass der Kampf gegen die “Mogilisierung” [Wortspiel mit Mobilisierung – Mogila ist das Grab] 2015 aufgrund von gezielten Beiträgen in den Medien (KAZABA) in der Ukraine eine seltsame Wendung genommen hat

    Fazit: Der proamerikanische Teil der Regierung tut alles, um zwei Probleme gleichzeitig zu lösen. Man muss die Unzufriedenheit der Bevölkerung ausnutzen und den Präsidenten Poroschenko von den Hebeln der realen Macht vertreiben. Das ist am einfachsten, wenn man eine Protestbewegung führt und eine Umsturz organisiert. Politisch oder militärisch ist nicht wichtig. Wichtig ist, auf jede Variante der Entwicklung vorbereitet zu sein. Und genau dafür werden RESERVEBATAILLONE geschaffen.

  5. Auch ganz interessant: Die OSZE hat wohl die Rolle amerikanischer Drohnen übernommen. Die Position der Kämpfer in der Ostukraine wird neartime direkt an die NATO gemeldet.

  6. Wird ein Putsch in Kiew vorbereitet?

    Die ukrainische Presse beschuldigt heute die Maidanführer der Morde auf dem Maidan letztes Jahr, die anschließend zum Maidanaufstand und gewalttätigen Putsch führten, und das Kiewer Regime an die Macht in der Ukraine brachte! Das ist völlig neu. Bisher war die Ukrainische Presse treu auf Linie mit der Kiewer Putschregierung, d.h. mit den USA.

    Dieser Bericht der ukrainischen Presse, sowie die laufenden Ermittlungen der Staatsanwälte bringen die aktuelle Führung des Kiewer Regimes und die damaligen Maidanführer Jazenjuk, Turchinov, Tjagnibok, Klitschko und Poroschenko mächtig in Erklärungsnot und Bedrängnis. Den Faschisten und Mördern wir plötzlich in der Ukraine die Masken herintergerissen. Das ist wirklich erstaunlich!

    Was ist da jetzt auf einmal los? Wird in der Ukraine ein Regimewechsel medial vorbereitet?

    https://www.youtube.com/watch?v=pOwhVl7Hd7M

    Wenn das eintritt, wird auch die Prognose der Atombombe eintreten. Dann wird der Russe zurückschlagen und der von den USA beabsichtigte worst case ist da: Atomkrieg in Europa

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