USA: Das Duell Bush gegen Clinton ist nur eine Farce

So wie es bisher aussieht, könnte das nächste Duell bei den Präsidentschaftswahlen in den USA wohl wieder einmal Bush gegen Clinton lauten. Der erneute Kampf beider Politikerdynastien um das höchste Amt des Landes ist jedoch nicht mehr als eine Farce. Beide Kandidaten dienen nämlich nur ihren Lobbygruppen.

Von Marco Maier

Wenn es keine großartigen Überraschungen mehr gibt, könnten sich mit Jeb Bush und Hillary Clinton ein moderater Republikaner und eine rechte Demokratin gegenüberstehen. Weder die Ultrakonservativen noch die Progressiv-Liberalen haben in der Scharade um die Wahl des US-Präsidenten damit eine reelle Chance. Doch wie es das politische System der USA so will, entscheiden wieder einmal die großen Geldgeber für die Wahlkämpfe darüber, welche Akzente in den nächsten Jahren nach Obama gesetzt werden sollen.

Das völlig korrumpierte politische System der USA, in dem schlussendlich ein Netzwerk aus Oligarchen darüber bestimmt, welche der Kandidaten schlussendlich ein politisches Amt übernehmen, lässt eine wirkliche Demokratie nicht zu. Es gibt zwar die Möglichkeit von politischen Referenden (wovon beispielsweise in Californien exzessiv Gebrauch gemacht wird) auf Ebene der Bundesstaaten und untergeordneter politischer Einheiten – doch in gesamtstaatlicher Hinsicht haben lediglich die herrschenden Clans das Sagen.

Nicht umsonst bekommen normalerweise die Kandidaten beider Parteien beispielsweise von den selben Unternehmen finanzielle Wahlkampfunterstützung. Sie mag zwar je nach politischer Ansage jeweils unterschiedlich hoch ausfallen – aber im Grunde genommen erkaufen sie sich damit lediglich politische Gefälligkeiten. Schlussendlich ist es nämlich so, dass selbst die unterlegenen Kandidaten nach wie vor einen politischen Wert haben.

Vor allem im Duell Bush gegen Clinton zeigt es sich, wie groß dieser Wert ist. Denn die Politikerdynastien haben einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf ihre Parteifreunde, was sich dann vor allem bei Abstimmungen im Kongress als hilfreich erweisen kann. Nicht umsonst sind die USA längst schon ebenso eine wirtschaftliche wie auch politische Oligarchie. Da muss man von Washington aus nicht mit dem Finger auf Russland oder die Ukraine zeigen.

Lesen Sie auch:  Scharfe Kritik aus Moskau an NATO-Jets, die "Scheinangriffe mit Raketen" gegen Russland fliegen

Loading...

Nicht zu vergessen, dass die politischen Geplänkel in Wirklichkeit oftmals nur eine Szenerie für die Medien sind. Nach Ende ihrer Amtszeit freundeten sich George Bush senior und Bill Clinton bei einer gemeinsamen Tsunami-Mission nach Indonesien vor zehn Jahren an, und George W. ernannte Bill ehrenhalber zum Bruder, dem "Brother from another Mother". Denn die US-Politkaste weiß wie das Spiel in Washington läuft. So lange man den Interessen der Finanzoligarchie dient, versiegt das Geld nicht. Und die "dummen Wähler" glauben ohnehin noch daran, dass sie tatsächlich die politische Richtung des Landes mitentscheiden könnten.

Spread the love

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

3 Kommentare

  1. Es ist tatsächlich voll Egal wer in den USA Präsident / in wird oder auch nicht !

    Erstens sind beide Marionetten-Kandidaten absolut Hirngeschädigt und BÖSARTIG, also auch nur Kanonenfutter für die dahintersteckenden NWO-Freaks !

    Zweitens wird einer von den beiden Polit-Zombies natürlich von den hirnverbrannten Konsum-Idioten gewählt, denn diese Idioten freuen sich auch noch über die billigen Wahlgeschenke ( Kugelschreiber, Fähnchen, ect. ) !

    Und sowas ist leider hier in der BRiD (Bundesrepublik in Deutschland) auch der Fall, denn es gibt hier auch genug Menschen die durch die Propaganda-Medien ( Öffentlich Rechtliche und Private Sender, sowie einige Schmierenblätter wie z.B. Bild, Focus, Spiegel, ect.) hirngewaschen und Konsumgesteuert sind und weiter Ihren Schlächter wählen !

    1. Die Geschichte hat es doch bewiesen, egal wo,egal welche Gesellschaftsordnung.

      Der Trotz bleibt der gleiche, nur die Schweine haben andere Namen .

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.