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Polizei Österreich. Symbolfoto. Bild: Flickr / blu-news.org CC-BY-SA 2.0
Polizei Österreich. Symbolfoto. Bild: Flickr / blu-news.org CC-BY-SA 2.0

Österreich: 2000 Polizisten für Bilderbergkonferenz und G-7-Gipfel

Schon jetzt laufen die Planungen der Exekutive für die beiden Großereignisse im Juni an, die jeweils einige Protestaktionen hervorrufen werden: Der G-7-Gipfel in Bayern am 7. und 8. Juni, der nur dreieinhalb Kilometer von der österreichischen Grenze entfernt in Schloss Elmau bei Garmisch-Partenkirchen stattfindet, und die Bilderbergkonferenz im 25 Kilometer entfernten Telfs in Tirol vom 10. bis 14. Juni.

Von Marco Maier

Marius Gausterer, Leiter des Referats für Sondereinsätze im Innenministerium sagte, dass während dieser beiden Tagungen bis zu 2.000 Polizisten im Einsatzraum konzentriert werden. Aufgeboten werden dabei Uniformierte, die Sondereinheiten Cobra und Wega, Alpinpolizei, Hundestaffeln, Sprengstoffspezialisten und Verkehrspolizei. Für die Exekutive in ganz Österreich gibt es in diesem Zeitraum eine Urlaubssperre.

Die österreichische Exekutive arbeitet anlässlich dieser beiden Termine eng mit den deutschen Behörden zusammen. Erst vor wenigen Monaten wurde bekannt, dass der G-7-Gipfel extra wegen der Bilderbergkonferenz verschoben wurde, weil beide Treffen ursprünglich zur selben Zeit stattfinden sollten. Dabei wird deutlich, welche Gewichtung die Bilderberger haben. Denn das personell deutlich umfangreichere G-7-Gipfeltreffen wurde mit deutlich höheren Kosten verlegt, als es im Falle der Bilderbergkonferenz mit deutlich weniger Teilnehmern der Fall gewesen wäre.

Zum Gipfeltreffen der G-7 Staaten im Schlosshotel Elmau werden die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und den USA, sowie bis zu 8.000 Delegationsmitglieder erwartet. Hinzu kommen noch etwa 5.000 Medienvertreter aus aller Welt. Beim letzten G-7-Gipfel in Deutschland, der 2007 in Heiligendamm in Mecklenburg-Vorpommern stattfand, waren rund 30.000 Demonstranten angereist. Dementsprechend geht man in diesem Jahr von ebenfalls mehreren Zehntausend Demonstranten aus.

Bei der höchst umstrittenen Bilderbergkonferenz werden etwa 150 Personen aus Politik, Wirtschaft, Militär, Wissenschaft und Medien erwartet. Die Konferenz, die wie immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagt und aus der keine Informationen über Gesprächsinhalte veröffentlicht werden dürfen, steht auch dieses Mal wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Auch im Umfeld dieser Konferenz werden umfangreiche Demonstrationen erwartet.

15 comments

  1. Na, das trifft sich doch prima. Dann können die Höflinge vom 7. + 8. gleich  bei den Chefs am 10. – 14 rapportieren. Im nächsten Jahr legt man dann die Treffen zusammen. Der Einfachheit halber.

  2. Die Global-Faschisten ziehen sich in die Alpenfestung zurück.

  3. Es ist eine ausgesprochene Frechheit, dieses Bilderberg Konferenz in einen neutralen wie Österreich zu veranstalten. Wo doch allgemein bekannt ist, dass bei diesen geheimen Treffen um Kriege, Sanktionen und Umsetzung der neuen Weltordnung geht! Den Eisatz von 2000 Polizisten muss der Österreichische Steuerzahler bezahlen! Wie krass ist das denn bitte?

  4. Was ist eigentlich so geil daran andere für sich tanzen zu lassen?

    Ich brauch das nicht und Du?

  5. Kaffekraenzchen

    ….höchst umstrittenen Bilderbergkonferenz werden etwa 150 Personen aus Politik, Wirtschaft, Militär, Wissenschaft und Medien erwartet. Die Konferenz, die wie immer unter Ausschluss der Öffentlichkeit tagt und aus der keine Informationen über Gesprächsinhalte veröffentlicht werden dürfen……..

    Danke CONTRA, fuer diese Ausfuehrungen. Jeder, der ueber diese Konferenz auch nur Vermutungen anstellt, gilt als Verschwoerungstheoretiker. Wieviel von den 5000 Medienvertretern nehmen an der Bilderbergerkonferenz teil, wo doch die Journaille keine Gespraechsinhalte veroeffentlichen darf. Wer von den anderen der  5000 zum G7 Gipfel angereisten Journaillisten greift dies auf. Ist doch klar, dass es sich nur im ein Kaffeekraenzchen handelt. CONTRA brauchte das nicht zu kommentieren, die Bilderberger  zeigen damit ihr wahres Gesicht, danke fuer den Bericht.

  6. G7 verschieben wegen einer Privatveranstaltung. Und die Folge? Das Stimmvieh wird weiterhin an „Demokratie“ und „Rechtsstaat“ glauben.
    Apropos Rechtsstaat: die Bilderbergkonferenz ist eine Privatveranstaltung.
    Seit wann kann man sich die Exekutive für Festln mieten? Auch noch mit Urlaubssperre.
    Und wieso werden für eine private Veranstaltung Steuergelder offen gesetzwidrig verwendet, die Exekutive wird mißbräuchlich verwendet und niemanden von den selbsternannten politisch korrekten Tugendwächtern im feinen selbsternannten „Rechtsstaat“ BRÖ interessiert es.
    Alles klar?

    • Heiko,

      Gute Frage, wieso mit Steuergeldern finanziert? Werfen Sie die doch mal beim nächsten Stammtisch auf! Und im Anschluß daran vielleicht noch ein kleiner Hinweis auf das Österr. Volksbegehren. Obs nicht doch besser wäre, wenn  Österreich sich aus dem ganzen Schlamassel  eher raushält?

      Zum Thema Sicherheit für die Hohen Herrschaften wunderts mich, dass noch nicht die Idee aufgekommen ist, sicherheitshalber alle im Umkreis von 500 km lebenden Islamisten in Gewahrsam zu nehmen o. zumindest mit elek- tronischen Fußfesseln zu bestücken.

  7. Wahnsinn eingetlich wie viele Leute Bescheid wissen über die vorgehensweise und die Macht der Bilderberger, aber trotzdem wird nichts unternommen oder kann auch nicht wirklich was unternommen werden :-/ Ich hoffe das diesmal nicht wieder neue Krankheiten enstehen die die Menschen verringern sollen!

  8. Besonders gespannt bin ich, ob diesmal auch jemand von den "ehrenweren Machthabern" der Ukraine eingeladen wird. Wundern würds mich nicht. Na irgendjemand wird schon ein Foto erwischen. Und mittlerweile haben die BBs  es ja auch gar nicht mehr nötig, sich so sonderlich zu verstecken; sprich fühlen ich ihrer Sache schon absolut sicher.

  9. Na habens denn soviele Kieberer ?

  10. Gelten diese 2000 für Deutschland, für Österreich oder beide Länder zusammen? Innenministerium, von Tirol oder Österreich?

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