Wer die wahre Geschichte der Europäischen Union kennt, kann sich auch ganz leicht einen Reim daraus machen, warum unser Europa von den US-Amerikanern so stark abhängig ist. Kein Wunder, denn die Vorgängerorganisation der EU wurde durch die USA finanziert und gegründet. 

Von Andre Eric Keller

Es ist kein Geheimnis, wer die Gründerväter der Vorgängerorganisation der EU, nämlich die "Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) (auch Montanunion genannt) waren. Kohle und Stahl, welche für die Rüstungsindustrie benötigt würden, mussten kontrolliert werden. So war sichergestellt dass Deutschland nur geregelten Zugang zu diesen Ressourcen hatte. Was aus dieser EGKS werden sollte, stand damals Ende der 1940er Jahre schon fest. Denn zu diesem Zeitpunkt planten CIA und das "Council on Foreign Relations" (CFR) gemeinsam mit den Finanziers – der Ford Foundation, der Rockefeller Foundation und anderen Geldgebern (Bankern) – die "Vereinigten Staaten von Europa".

Winston Churchill war es, welcher die USA geradezu zur Schaffung eines europäischen Gesamtstaates drängte, natürlich unter der Führung von Großbritannien selbst. Die Rede in der Churchill zur Gründung der "Vereinigten Staaten von Europa" aufrief, stammte von niemanden geringeren als Graf Coudenhove-Kalergi, welcher zur gleichen Zeit eine europäische Verfassung entwarf. Coudenhove-Kalergi gründete bereits 1924 die Paneuropa-Union. 1947 begründete er die Europäische Parlamentarier Union, welche er 1952 in die Europäische Bewegung (European Movement) einbrachte. Coudenhove-Kalergi arbeitete nach seiner Flucht in die USA mit dem CFR zusammen. Nach Kriegseintritt der USA nahm sich das damalige "Office of Strategic Services", die spätere CIA, den politischen Vorstellungen Coudenhove-Kalergis an. 

1948 eröffnete Winston Churchill den Kongress der Vereinigten Europabewegung in Den Haag mit folgenden Worten:

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 „Die Schaffung eines einheitlichen Europas muss als wesentlicher Schritt zur Schaffung einer einheitlichen Welt angesehen werden.“

Anmerkung: Man kann davon ausgehen, dass die Europäische Union nie das Ziel war, sondern nur Mittel zum Zweck. Die letzte Stufe wird in einer globalen Union münden, einem zentralistischen globalen Einheitsstaat. Auch der Euro ist nur die vorletzte Stufe zu einer globalen Einheitswährung. 

1949 wurde das "American Committee on United Europe" (ACUE) gegründet, welches sofort mit der Finanzierung der Brüsseler Zentrale der Europäischen Bewegung begann. Die Gelder kamen aus geheimen Quellen des US-Außenministeriums. Generalsekretär des European Movement war Josef Hieronim Retinger, welcher auch wichtige Impulse zur Initierung der Bilderberg-Konferenzen gab. Neben Retinger tummelte sich in der Europäischen Bewegung noch ein gewisser Robert Schumann, französischer Justizminister, Außenminister und Premierminister, der gemeinhin als einer der Gründerväter der Europäischen Union gilt. Schumann war außerdem Mitbegründer des "European Council", also dem Europäischen Rat, nicht zu verwechseln mit dem Europarat, und – man lese und staune – der "North Atlantic Treaty Organisation" (NATO) welche 1949 bereits gegründet wurde. 

1965 bereits wird der Vizepräsident der nunmehrigen "Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft" (EWG), Robert Marjolin im Geheimen angewiesen, eine europäische Währungsunion vorzubereiten und voranzutreiben. Wenn der Plan soweit gediehen ist, dass es unausweichlich zu einer Währungsunion kommen muss, darf dieser erst bekannt gegeben werden. Marjolin selbst studierte in den 1930er Jahren mittels Stipendium der Rockefeller-Stiftung Wirtschaftswissenschaften. Ein Schelm wer böses dabei denkt. Man installierte Marjolin 1948 als Generalsekretär der "Organisation für Europäische Wirtschaftliche Zusammenarbeit" (OEEC), ab 1955 leitete er die Verhandlungen für die französische Delegation zum EWR-Vertrag.

Ob die Pläne aufgingen, davon können wir uns heute selbst überzeugen. Die Verstrickung der europäischen mit der amerikanischen Politik, damals wie heute, ist keine Verschwörungstheorie, sondern gelebte Praxis. Die Abhängigkeit von der – und die Einflussnahme durch die – USA war immer schon gegeben und ist heute größer denn je. Wenn wir immer von Deutschland sprechen, welches nicht souverän ist, wissen wir genau – die Europäische Union ist genauso wenig souverän. Dies spiegelt sich gegenwärtig in den Verhandlungen um TTIP und CETA nieder, wo sich EU-Verhandler wieder im Geheimen mit den US-Unterhändlern treffen und gegen den Willen der europäischen Völker, zugunsten der USA den Freihandel durchboxen wollen. 

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3 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank für diese wertvollen informative Ausführungen zur Entstehung der EU.

    Letztendlich muss daraus der Schluss gezogen werden, dass die deutschen Regierungen immer – mehr oder minder – im Sinne der USA handelten. Kohl und Merkel sind offensichtlich die direkten Vertreter der US-Oberclique; sie haben nie die deutsche Bevölkerung vertreten, sondern immer gegen sie gearbeitet. Eine bittere Wahrheit!

    • Und wens denn viell. interessiert, wie man-frau-mensch aus diesem USA-EU Sumpf wieder rauskommt, der möge mal googeln : PEGADA  bzw.:  EnDgAmE (Engagierte Demokraten gegen die Amerikanisierung Europas)              sind zwei sehr interessante Videos bei Google, lassen sich hier leider nicht verlinken. Erste Kundgebung war am 24.1. in  Erfurt. Frag ich mich doch, warum hört und sieht man davon nichts? Weil nicht sein kann, was nicht sein darf?????                       

       

  2. Und übrigens, das deutsche Gold wurde schon 1931 von Brown Brothers Harriman,

    – einer Geldwäschebank der Nazi's in New York, gegründet u.a. von einem Bush – in

    die usa verschoben.

    Diese Pläne für die neue Weltordnung gehen schon um die 100 Jahre zurück.

    Deutschland war immer ein Dorn im Auge der angloamerikasachsen, denn die

    deutsche Wirtschaft war denen zu stark. Also einfach faschismus praktizieren

    statt eigene innovationen!

    Das 3. Reich und ihre nachfolgenden amerikanischen Kanzler wirk(t)en immer

    GEGEN das deutsche Volk. Arme deutsche.

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