Angebliche Terrorgefahr: PEGIDA-Demo abgesagt

Am Montag wird es in Dresden keine Demonstration der PEGIDA geben. Grund dafür ist eine angebliche terroristische Bedrohung gegen Mitglieder des Organisationsteams. Nachdem die Organisatoren zuerst selbst auf die Abhaltung des "Spaziergangs" verzichteten, erfolgte darauf ein von der Polizei verordnetes Versammlungsverbot.

Von Marco Maier

Die für Montagabend in Dresden geplante Demonstration der "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" (PEGIDA) wurde vom Organisationsteam abgesagt. "Laut Polizei besteht eine konkrete Bedrohungslage gegen ein Mitglied des Orgateams", weshalb die geplante Demo abgesagt werden müsse, hieß es am Mittag auf der Facebook-Seite der Bewegung. "Da bei einem Anschlag mit weiteren Geschädigten zu rechnen wäre und wir es als eine große Verantwortung ansehen, für die Sicherheit der Teilnehmer zu garantieren, sehen wir uns nach Absprache mit dem Staatsschutz und der Landespolizeidirektion zu diesem Schritt gezwungen."

Inzwischen wurde die Demonstration auch behördlich untersagt. Die Polizeidirektion Dresden hat aus Furcht vor einem Terroranschlag alle am Montag geplanten öffentlichen Versammlungen unter freiem Himmel verboten. "Wir gehen in der Bewertung der aktuellen Lage nicht mehr nur von einer abstrakten Gefahr, sondern von einer konkreten aus", wird Polizeipräsident Dieter Kroll in einer Mitteilung zitiert. "Es geht um ein Mitglied des Orgateams von Pegida und die Versammlungen für den 19. Januar 2015."

Zwar gibt es weder zum konkreten Vorgehen noch zu potentiellen Tätern Informationen oder Hinweise, dennoch reichen offensichtlich schon ein paar Sätze in Internetforen aus, um eine ganze Stadt in Angst zu versetzen. Laut Spiegel Online sollen ausländische Nachrichtendienste die deutschen Behörden gewarnt haben, dass Jihadisten über Angriffe auf die PEGIDA-Demonstrationen diskutiert hätten. Inzwischen scheinen selbst schon Diskussionen im Internet für gleich viel Angst zu sorgen, wie tatsächliche Anschläge selbst. Es wäre nicht verwunderlich, wenn diese "Pläne" vorsätzlich lanciert worden wären, um die Menschen in Deutschland weiter zu verunsichern.

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3 Kommentare

  1. Diese ausländische Nachrichtendienste, der CIA und der Mossad, müssen es als die Schöpfer und Organisatoren, dieser Al CIAda Kopfschlächterbanden, oder von ihren SPECIAL SERVICE Killern, am besten wissen, auf wen sie ihre Mitarbeiter angesetzt haben. Wenn die verhinderung von Demokratie, mittels der Repräsentativen " Demokratie" bei uns, nicht mehr perfekt funktioniert, wie mit den Pegida Bewegungen, dann giebt es noch weitere Möglichkeiten, wobei diese Wahrnungen/ Drohungen, nur eine der ersten ist.

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