Wird George Soros Chef der ukrainischen Zentralbank?

Eingebürgerte US-hörige Minister reichen der ukrainischen Führung offenbar nicht. Wie der ukrainische Sender Kanal 112 berichtete, soll inzwischen auch der Börsenspekulant George Soros als Kandidat für den Posten des Zentralbankchefs gehandelt werden. Der Ausverkauf des Landes an die westliche Finanzoligarchie ist in vollem Gange.

Von Marco Maier

Wenn Menschen wie der "Börsenguru" George Soros oder der Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn als Kandidaten für den Chefposten der ukrainischen Nationalbank gehandelt werden, kann das nicht im Sinne der Ukrainer sein. Nachdem offenbar schon die Goldreserven der Nationalbank geplündert wurden, soll das wirtschaftlich und finanziell marode Land nun wohl komplett auf dem Altar der Finanzoligarchen geopfert werden.

Schon als drei Minister ernannt wurden, die kurz zuvor extra deswegen eingebürgert wurden, erntete die politische Führung des Landes vor allem Unverständnis. Ob nun einheimische Kleptokraten das Land ausplündern oder dafür extra US-Vasallen ins Land geholt werden, macht zumindest nach außen hin schon einen Unterschied aus. Für die ukrainische Bevölkerung selbst ändert dies jedoch kaum etwas. Sie werden so oder so nur ausgebeutet.

Dennoch ist es bemerkenswert, wie schnell die herrschende Oligarchenriege damit begonnen hat, das Land ohne Gewissensbisse zu verscherbeln. Dabei werden die Aktionen noch nicht einmal getarnt, sondern in aller Öffentlichkeit durchgezogen. Nutznießer dieser Aktionen sind jedoch hauptsächlich die herrschenden Eliten, die sich auf Kosten der ukrainischen Bevölkerung gegenüber der westlichen Finanzoligarchie prostituieren.

Eines ist nämlich klar: Vertreter aus dem Ausland auf den Spitzenposten haben noch weniger Skrupel davor, das Land der totalen Ausbeutung zu überlassen als einheimische Politiker. Auch wenn diese selbst Teil der Kleptokratie sind. Übrig bleibt ein politisch instabiler Staat, der weiterhin ein gewaltiges Armenhaus sein wird. Irgendwann werden wohl auch die letzten Anhänger von Poroschenko und Jazenjuk verstehen, dass sie nur zum Vorteil einer kleinen Elite ausgenutzt wurden. Doch dann wird es zu spät sein.

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4 Kommentare

  1. Das ist wie der Kampf gegen den Terror: Einen Feind, den man nicht fassen kann! Aber vor unseren Augen die Habseligkeiten der Bürger wegträgt, oder zertört. Niemand ist zuständig, niemand erhebt Anklage, es wird deshalb auch kein juristisches Urteil geben. Nur ein moralisches. Aber den Tätern ist das angesichts der Raubzüge egal: So fette Beute gibt es nicht jedes Jahr.

     

    Wer hatte der jetzigen Regierung ins Amt geholfen, wer hatte je interveniert? Die Presse hatte uns ausreichend informiert, aber nicht gewarnt, sondern in die falsche Richtung gerufen, wer der Aggressor sei. Nun zeigt sich das wahre Bild dieser Träumer. Veterans Today hat mir einige Antworten gegeben: Die größte internationale Verbrecher Organisation die es jemals gab, ist am Zuge, abermals!

     

    http://www.veteranstoday.com/2014/12/13/historic-speech-in-damascus-sends-shockwaves-around-the-world/

     

    Die Akteure mit ihrem globalen Netzwerk machen also auch hier fleißig und ungestört weiter?

  2. Dass Gott nicht existiert, ist allein schon an der Frage zu erkennen "Wird George Soros Chef der ukrainischen Zentralbank?" Gäbe es den anscheinend grossartigen Herrn, der alles sieht und alles weiss, dann hätte der hasserfüllte Soros schon längst das Zeitliche gesegnet.  

  3. Ganz ehrlich? Ich kann den Soros voll verstehen, daß er das machen will. War er es doch, der gemeinsam mit anderen natürlich einige Mrd. US – Dollar in diese Ukraine gepumpt hat, um sie zu destabilisieren und von RUS zu lösen. Er war doch der private Hauptsponsor der sogenannten orangenen Revolution mit Juschtschenko und Timoschenko, diesen US-hörigen Gaunern. Lest mal bei Scholl-Latour nach. Jetzt will er endlich das Geld wieder haben und Profit sehen. Aus dieser Ukraine ist doch noch viel mehr rauszuholen.

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