Proteste in New York. Bild: Flickr / The All-Nite Images CC-BY-SA 2.0

Polizisten die prügeln, würgen und Kinder erschießen. Das ist die traurige Realität in den Vereinigten Staaten. Dagegen formiert sich jedoch von New York bis Los Angeles Widerstand. Immer mehr Menschen wollen sich die polizeiliche Willkür nicht mehr gefallen lassen.

Von Marco Maier

Durch die medial verbreiteten Meldungen, wonach weiße Polizisten schwarze Menschen erschießen, entsteht der Eindruck, dass die Polizeigewalt hauptsächlich rassistisch motiviert wäre. Doch wer die "Cops" schon mal in Aktion sah, der weiß wie das läuft. Dass immer wieder Schwarze und Latinos ins Fadenkreuz gelangen, liegt jedoch vor allem an strukturellen Problemen. Die bis vor kurzem noch geltende Rassentrennung und die Migrationswellen aus Lateinamerika sorgen dafür, dass sich Menschen aus diesen Bevölkerungsgruppen eben überdurchschnittlich in den Ghettos wiederfinden.

Den weißen Polizisten vorzuwerfen, sie wären per se Rassisten, ist massiv übertrieben. Es ist das US-System, welches nach wie vor für getrennte Welten sorgt. Desolate öffentliche Schulen für die unteren Einkommensschichten, gut ausgestattete private Schulen für die "upper class". So zieht sich das durch beinahe alle Lebensbereiche durch. Wenn dann noch Polizisten da sind, die schlecht bezahlt und teilweise auch nur rudimentär ausgebildet auf die Straßen losgelassen werden, wird dies zu einem Problem.

Nun haben die jüngsten Opfer der Polizeigewalt dafür gesorgt, dass das Fass überläuft. In hunderten Städten quer durch die USA gehen die Menschen zu Tausenden auf die Straße um gegen die Polizeigewalt, aber auch den nach wie vor existenten Rassismus zu demonstrieren. Jährlich sterben in den USA mehr als 500 Menschen durch die Hand von Polizisten. Nicht wenige davon, weil die Cops zu leichtfertig mit ihren Waffen umgehen – zuerst schießen, dann fragen.

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Auch wenn es vor allem in den Gang-Vierteln angesichts der ausufernden Bandenkriminalität nicht einfach ist, so muss man sich zumindest auf politischer Ebene doch fragen, wie man dieses Problem angehen kann. Ansonsten droht den Vereinigten Staaten eine baldige Revolution, die von den "unteren 80 Prozent" der Gesellschaft getragen wird. Der "american dream" ist für diese Menschen nämlich längst schon ausgeträumt.

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1 KOMMENTAR

  1. der dümmliche Ami schießt täglich um sich, und trifft immer so ganz ausversehen die Neger was dort Polizisten täglich tun und artig vormachen, gell?

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