Alexei Nawalny, der heute zu dreieinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt wurde, sowie dessen Compagnons, rufen zu einem "russischen Euromaidan", dem sogenannten "EuroManezhka" auf. Dabei verdichten sich die Hinweise darauf, dass die USA ihre Finger mit im Spiel haben.

Von Marco Maier

Es ist kein Geheimnis, dass der russische Ultranationalist, Blogger und Kreml-Kritiker Andrei Nawalny enge Beziehungen zu den USA unterhält. Er ist unter anderem ein "World Fellow" der berühmt-berüchtigten Yale University, die als Kaderschmiede für die US-Eliten gilt. Auch sonst bestehen enge Beziehungen zwischen diversen russischen Oppositionellen und diversen US-Organisationen.

Femen-SewtschenkoImmerhin ist es absolut kein Geheimnis, dass den US-Strategen ein Vasall wie damals schon Boris Jelzin deutlich lieber an der Spitze Russlands wäre. Bei der Wahl der Verbündeten ist man in Washington jedoch ebenso wenig wählerisch, wie es schon in der Ukraine der Fall war. Selbst mittels der angeblichen Frauenbewegung "Femen", deren Vorzeigeaktivistin Inna Schewtschenko (siehe Bild links, welches via Facebook die Runde macht) mit ukrainischen Neonazis marschiert, soll politisch Stimmung gemacht werden. Hauptsache, man kann negativ über Russland und dessen Regierung berichten.

EuroManezhkaNun zeigt es sich jedoch, dass auch der sogenannte "russische Euromaidan", der "EuroManezhka", offensichtlich ebenfalls von den USA aus gesteuert wird. Bei einem Twitter-Aufruf (siehe Screenshot rechts) wurde vergessen, die Übermittlung der Ortsangabe zu unterdrücken. Wie man sieht, wurde der Tweet von Washington D.C. aus abgesendet.

Doch auch wenn die momentane Rubelkrise, die vor allem auf die Sanktionen in Kombination mit gezielten Attacken der Finanzmärkte (man erinnere sich an George Soros und die Spekulationen gegen das Britische Pfund und die Italienische Lira) zurückzuführen ist, in der Bevölkerung für Unbehagen sorgt, so sitzt Präsident Putin weiterhin fest im Sattel. Die Russen haben nicht vergessen, wie schlecht es ihnen unter Präsident Jelzin ging und wie Putins Wirtschaftspolitik für eine deutliche Verbesserung der Lebensumstände sorgte.

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Selbst wenn wirklich 10-20.000 Menschen dem Aufruf folgen und dort auf dem Platz demonstrieren, so sind es immer noch über 140 Millionen Menschen, die sich nicht an solchen von außen gelenkten Protesten beteiligen und sich nicht vor den Karren der US-Interessen spannen lassen. Das sollte man nicht vergessen.

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3 thoughts on “EuroManezhka: US-gelenkter Versuch, Russland zu destabilisieren?”

  1. Bei diesen Machenschaften seitens der USA wird mir verständlich, warum Putin diesen us-devoten Alexei Nawalny hinter Gitter bringt. Das ist ein Landesverräter, der auch in anderen Staaten für solches Tun abgeurteilt würde.

  2. der westen schürt die kriegsgefahr sonst niemand

    und die dümmliche unaufgeklärte und maniepulierte bevölkerung rennt unserer 3 dollar angie nutte hinter her

  3. Nicht das ich ( stehe für fairen Handel und soziale Marktwirtschaft in einem "freien" Land )  ein Freund von Oligarchen etc bin , aber da verstehe sogar ich, das Putin hart durch greift. 

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