Russische Speznas-Einheit. Bild: Wikimedia / Alexey Yermolow CC-BY-SA 3.0

So oft wie die Kiewer Offiziellen schon vor einer "russischen Invasion" und der "Sichtung von russischen Panzern" auf ukrainischem Territorium schwadronierten, müsste man eigentlich davon ausgehen, dass Moskau seine halbe Panzerflotte schon im Nachbarland stationiert habe. Inzwischen wird sogar den kiewtreuen deutschen Medien die Propaganda zu viel.

Von Marco Maier

n-tv Kiew FBWenn selbst den transatlantisch orientierten Medien das Geschwafel von offenbar geistig etwas angeschlagenen Vertretern der Kiewer Administration zu viel wird, weiß man was man davon halten sollte. Immer wieder wurden Meldungen aus Kiew ohne kritisch zu hinterfragen verbreitet, wonach ständig irgendwelche russischen Truppen und Kriegsgerät in die Rebellengebiete einsickern würde. Erst kürzlich behauptete Andrej Lyssenko, der ukrainische Militärsprecher, dass eine ganze Kolonne an Panzern und Transportfahrzeugen aus Russland in die Ukraine gefahren sei. Beweise dafür gab es keine.

NATO-GoogleNun, nur wenige Tage später, folgte schon die nächste Behauptung, wonach Russland eine "Invasion" in die Ukraine gestartet habe. Dieses Mal ist es der ukrainische UNO-Botschafter Juri Sergejew, der seiner Phantasie freien Lauf gewährt: "Ich glaube, dass die UNO so schnell wie möglich darüber informiert werden muss, dass Russland eine umfassende Invasion in der Ukraine plant", schrieb Sergejew bei Twitter. Die jüngsten "Fakten" dazu ließen daran "keinen Zweifel". Doch die genannten Fakten dazu konnte er nicht liefern.

Das Problem dabei ist: trotz hochauflösender Satelliten schafft es selbst die NATO nicht, die behaupteten Truppenbewegungen zu beweisen. Und selbst die Korrespondenten vor Ort fotografieren zwar ab und an einmal Transport-Laster ohne sichtbare Zugehörigkeitsmerkmale, jedoch keine russischen Panzer oder sonstiges schweres Gerät.

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Wenn man bedenkt, wie oft man in Kiew schon behauptete, Russland würde den Separatisten im Osten mit Panzern Unterstützung leisten, müsste inzwischen ja beinahe schon die halbe russische Panzerflotte im Donbass stehen. Umso lächerlicher und unglaubwürdiger erscheinen die ganzen Propagandameldungen aus Kiew.

Indessen vermeldet die NATO den Einmarsch russischer Truppen in die Ostukraine: "In den vergangenen zwei Tagen haben wir dasselbe gesehen, wie die OSZE berichtet: Wir haben Kolonnen russischer Ausrüstung gesehen, vor allem russische Panzer, russische Artillerie, russische Luftabwehrsysteme und russische Kampftruppen, die in die Ukraine gebracht werden", sagte der NATO-Oberkommandeur, der US-General Phil Breedlove.

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5 KOMMENTARE

  1. Wahnsinnig lustiger, humorvoller Artikel… Eine verantwortungslose Verharmlosung der schamlosen, heuchlerischen Politik des Neurotiker Putin…

  2. ….alles was aus der Ukraine kommt ist es gewaltiges Lügengeflecht….auf diesen Scheissdreck fellt nur Merkel und Co rein ….die ganze Welt wartet auf Beweise….es kommen keine…..was ist das für ein Land indem ein ehemaliger Leibwächter eines Mafioso Bürgermeister in Kiew wird und ein Nazi Polizeipräsident….da kann man nur den Daumen heben….

     

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