Bild: Flickr / Johann Dréo CC-BY-SA 2.0

Die Autoren des deutschsprachigen Wikipedias treffen sich derzeit in Köln bei der WikiCon, um über Projekte und Probleme zu diskutieren. Die Online-Enzyklopädie hat Schwierigkeiten dabei, die Seiten aktuell zu halten. Mit ein Grund ist die dort offensichtlich vorherrschende Blockwart-Mentalität, wie Löschorgien und "Editwars" belegen.

Von Marco Maier

Rund 7.000 Menschen in Deutschland schreiben (zumeist ehrenamtlich) für Wikipedia, davon rund 1.000 regelmäßig und aktiv. Dennoch hat die Plattform mit inzwischen rund 1,7 Millionen Artikeln ein Problem damit, die Artikel auch aktuell zu halten. Dass die Löschorgien und "Editwars" einiger Administratorgruppen damit etwas zu tun haben könnten, scheint jedoch bei der Kölner WikiCon offenbar kein Thema zu sein. Immerhin müssen man ja den Artikelbestand vor "Vandalismus" schützen.

Eigentlich will Wikipedia den Anspruch einer qualitativ hochwertigen Online-Enzyklopädie aufrecht erhalten, weshalb auch strenge Qualitätsvorgaben für die Artikel vorhanden sind. Doch diese Vorgaben sind oftmals nur leere Worte, zumal der ideologische Einfluss bei den Administratorgruppen scheinbar nicht unerheblich ist. Jene Menschen, die Artikel schreiben, verbessern oder ergänzen wollen, werden nicht selten "von einer Meute selbsternannter 'Wikipedia-Administratoren'" bedrängt, wie ein enttäuschter Wikipedia-Nutzer schreibt. Es werde dabei all das gelöscht, was nicht in deren Weltbild passt.

Immer mehr Nutzer weichen deshalb von der deutschsprachigen Wikipedia auf die englischsprachigen Artikel aus, da diese – insbesondere bei heiklen Themen – oftmals umfangreicher sind und nicht nur eine ideologische Linie vorgeben. Als Beispiel dafür kann der Vergleich zwischen dem englischsprachigen und dem deutschsprachigen Artikel über die Radikalfeministin Mary Daly gelten. Bei "Sciencefiles", einer kritisch-wissenschaftlichen Webseite wurde diese ideologische Indoktrination im deutschsprachigen Raum massiv kritisiert, ebenso in der Internetzeitung "Die Freie Welt". Doch auch die Einflussnahme von PR-Firmen und Lobbyisten darf nicht unterschätzt werden, wie ein Artikel der NZZ zeigt.

Wikipedia ist ein großartiges Projekt – doch wenn es im deutschsprachigen Raum Bestand haben will, müssen sich die Administratoren selbst an der Nase nehmen und die einseitig-indoktrinäre Haltung ablehnen. Nur so können neue Mitarbeiter gefunden werden, die sich auch an der Weiterentwicklung der Plattform beteiligen und dazu beitragen, dass diese Online-Enzyklpädie nicht zu einer einseitig-ideologisch geprägten Plattform avanciert.

6 KOMMENTARE

  1. Dann sollten sich diese Wiki-Stasi-kontrolleure mal der Wahrheit verschreiben, dann bräuchten sie sehr viel weniger zu editieren oder zu löschen.
    Aber wenn man deren Artikel selbt um gut recherchierte Tatsachen ergänzt, die den zionistischen Machern von Wikipedia nicht passen, kann man die Seite granicht so schnell neu laden, wie das wieder gelöscht wird.
    Die sind garantiert NICHT überlastet, sonst wäre derartige Tatsachen nicht bereits nach Sekunden wieder gelöscht.
    Die sollen mit ihrer Lügenwiki also mal ganz schön den Ball flach halten.

  2. Und wieder wurde nicht erkannt was das große Problem der deutschen Wikipedia ist. Es gibt eine Gruppe durch die Adminstration gestützter Linksextremisten die massiv Wikipedia Artikel ideologisch anreichern. Diese sind arbeitslos oder dafür bezahlt und machen das 8-10 Stunden pro Tag. Das bedeutet alle! Artikel in der deutschen Wikipedia die auch nur am Rande für Linksextremisten interessant sind, wurden massiv auf deren Ideologie getrimmt. Wenn jemand mal versucht so einen Artikel neutral zu schreiben wird er sofort von den unterstützenden Administratoren, allen voran Itti, weggeputzt. So wie die meißten die ich kenne, lese ich die deutsche Wikipedia schon lange nicht mehr. Die Englishe ist neutraler und da dort nicht 95% der Zeit damit verbracht wird um Ideologien zu kämpfen enthält diese auch wesentlich besser recherchierte Information

    • Gut geschrieben, Frank Müller! Diese Erfahrungswerte decken sich gut mit den meinen. Als ich um 2004 richtig tätig wurde und auch etliche Fachartikel aus meiner Branche schrieb oder verbesserte, herrschte gerade der Krieg um die Rechtschreibung. Ich plädierte ganz klar für de-Latn-DE-1901 und nutze sie immer noch.

      Meine Artikel wurden verschlimmbessert, zensiert, kaputtverändert und es blieb nur Stückwerk übrig. Für Diplomdeppen, denen es möglich ist, mit ein paar Mausklicks die Arbeit von Wochen und Monaten kaputtzumachen, ist meine Zeit zu schade. Im Gegensatz dazu bin ich auf der englischen und der spanischen Wikipedia sporadisch schreibend tätig. Die deutsche Wikipedia ist nur noch zum Lesen gut.

      Sie fällt auch massiv durch die stramme linksfaschistisch gefärbte Blockwartmentalität auf. Will man sich über die deutsche Vergangenheit oder andere „politisch schwierige Themen“ informieren, ist die Wikipedia gänzlich ungeeignet. Hier empfehle ich das Wiki de.metapedia.org; daß dieses im Bewertungssystem WOT schlecht dargestellt wird, ist bei der kriminellen Energie der linken (und bezahlten) Trolle kein Wunder.

      Das Treffen der Wikipedia-Admins in Köln wird höchstwahrscheinlich keine positiven Änderungen bringen. Wenn es darum geht, den status quo zu ändern, sind sich doch alle einig, nicht vom Fleischtopf zu weichen. Erst, wenn der deutschen Wikipedia alle bisherigen Admins entrissen, diese auf Lebenszeit gesperrt, neue Admins installiert werden und verhindert wird, daß diese wieder anfällig gegenüber bezahlten Manipulationen werden, sehe ich eine reelle Chance darauf, die Wikipedia zu DEM Nachschlagewerk schlechthin zu machen.

      Die Wikipedia, FB und viele andere Plattformen haben eines gemeinsam: die jüdische und teilweise sogar zionistische Ideologie. Diese läßt Kritik an sich selbst nicht zu. Deutschland muß auf ewig gleichgeschaltet, unterdrückt und ausgebeutet werden. Damit ist ein Paradigmenwechsel (egal, ob in Köln oder sonstwo) nicht möglich.

  3. Dass Itti von Wikipedia mit Klarnamen Britta Parbel heiß und aus Dortmund kommt ist seit dem Film "Zensur" mittlerweile kein Geheimnis mehr.

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