Bild: Darth Kalwejt CC-BY-SA 3.0

Syrien strebt eine Freihandelszone mit der Russischen Föderation an. Der Vorschlag soll am 23. Dezember im Rahmen der Sitzung der Eurasischen Wirtschaftskommission (EEC) diskutiert werden.

Von Ali Özkök

Der stellvertretende russische Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Alexej Likhachjow, berichtete am Freitag, dass syrische Stellen in der ersten Oktoberhälfte ein Ansuchen auf Aufnahme gestellt hätten. Er ergänzte auch, es hätte vor Ausbruch des Krieges in Syrien bereits eine Freihandelszone gegeben.

„Wir haben Vereinbarungen getroffen in einigen Sektoren, die wichtig sind für unsere Wirtschaft“, betonte der syrische Finanzminister Ismail Ismail am Freitag während einer Sitzung der interparlamentarischen Kommission Russlands und Syriens in Sotschi.

Während des Treffens diskutierten beide Parteien auch bilaterale Projekte in den Bereichen Handel, Landwirtschaft und Energie, berichtete die Nachrichtenagentur TASS.

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Der stellvertretende russische Premierminister Dmitrij Rogosin unterstrich, dass Russland gewillt ist, Syrien zu helfen. „Unsere Regierung muss überall dort persönlichen Einsatz zeigen, wo es um die wichtigsten Projekte im Rahmen unserer Beziehungen geht“, betonte der Minister und wies darauf hin, wie lebenswichtig gerade in diesem Fall die wirtschaftliche Kooperation ist im Kampf des syrischen Volkes für seinen eigenen Staat und für die Wiederherstellung der vollständigen Kontrolle über sein nationales Territorium.

Russland eröffnet Syrien ökonomische Chancen

Rogosin meinte, die Hauptaufgabe sei heute, „die Geschäftstätigkeit aufseiten beider Parteien zu inspirieren, damit nötige Sicherheitsgarantien abgesichert werden können und eine Willkommenskultur gegenüber jenen entsteht, die gewillt sind, nach Syrien zu kommen, und jenen, die aus Syrien nach Russland kommen.“

Likhachjow erwähnte auch, dass sich die Sitzung der EEC, die für 23. Dezember geplant ist, auf „nicht-präferenzielle Vereinbarungen, wo wir keine weitreichenden Zugeständnisse machen, sondern aktiv Information austauschen und ‚grüne Korridore‘ errichten“, im Fokus stehen würden. „In dieser Hinsicht wird die EEC sicher einen Vorschlag Syrien gegenüber machen und der Präsident wird darüber entscheiden“, ergänzte der Minister. „Wir werden dann zu Beginn der Gespräche über die präferenziellen Bedingungen noch einmal alles erörtern.“

Dieser Artikel erschien zuerst bei Eurasia News.

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1 KOMMENTAR

  1. das war bestimmt einer der gründe für amerikas eingriff …(destabilisierung) in syrien … immer das schwächste glied der potenzielen seitenwechsler angreifen …

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