Ebola: WHO befürchtet expansive Ausbreitung – Kritiker sehen gezielten Angriff

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Ebola-Quarantänestation in Sierra Leone. Bild: Flickr / Europäische Kommission DG ECHO CC-BY-ND 2.0

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) droht die Ebolaepidemie in Westafrika völlig außer Kontrolle zu geraten. So werden für Dezember wöchentlich bis zu 10.000 Menschen neu infiziert. Inzwischen machen jedoch auch Theorien die Runde, wonach die Krankheit gezielt verbreitet worden sein soll.

Von Marco Maier

Für manche Menschen gilt das Ebolafieber schon als neue Pest. So wie man im Mittelalter der Ausbreitung des "Schwarzen Todes" kaum etwas entgegensetzen konnte und dadurch etwa ein Drittel der europäischen Bevölkerung dahinsiechte, scheint auch die Ausbreitung von Ebola kaum unter Kontrolle zu bringen sein. Wie die WHO nun mitteilte, liegt die Mortalitätsrate in den drei am stärksten betroffenen Ländern, Guinea, Liberia und Sierra Leone bei etwa 70 Prozent.

Auch geht man inzwischen davon aus, dass sich die Zahl der Neuinfektionen bis Dezember auf bis zu 10.000 Menschen pro Woche steigern könnte. Denn in diesen Ländern gibt es kaum Möglichkeiten, wirksame Quarantänezonen einzurichten. Deshalb erreichte die Krankheit immer mehr Kreise und Distrikte, so dass immer mehr Menschen durch den Virus bedroht werden.

Kritiker weisen darauf hin, dass es in den USA bereits ein Patent auf das Ebola-Virus gebe und der aktuelle Ausbruch der Epidemie gezielt herbeigeführt wurde. Doch bei den verbreiteten Meldungen handelt es sich offenbar um eine gezielte Desinformation. Bislang gibt es lediglich einen Patentantrag mit der Nummer US20120251502, der jedoch schon 2009 gestellt wurde, jedoch bislang nicht angenommen worden ist.

Auch wird derzeit ein Facebook-Beitrag verbreitet, indem ein angeblicher Ghanaer (er lebt laut seinen Facebook-Angaben allerdings in den USA) behauptet, dass es sich bei Ebola um eine gezielte rassistische Verschwörung gegen die Afrikaner handeln soll. Demnach würde das Rote Kreuz die Krankheit verbreiten, damit der Westen Soldaten nach Westafrika schicken könne. Dabei ginge es um die Kontrolle über das nigerianische Erdöl oder die Diamanten aus Sierra Leone.

Inzwischen machen auch schon Videos die Runde, in denen einige Vorgänge hinterfragt werden. Wie zum Beispiel das hier:

https://www.youtube.com/watch?v=2gKDNxSbqCI

Oder auch zum Beispiel die Ankunft des Infizierten in Spanien:

https://www.youtube.com/watch?v=rljcqJPSBoU

 

3 KOMMENTARE

  1. Der komplizierte Nachweis von Ebola ist identisch mit dem HI-Virus.

    In den USA wurden die ersten 2 HIV-Infizierten in den 80ger Jahren bekannt , die tausende km von einander entfernt lebten . Diese hatten nie Kontakt zu einander und waren nie in Afrika , wo der Virus angeblich irgendwo im Regenwald schon immer verbreitet war.

    Merkt Ihr was ?   

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