Symbolbild. Luftschlag der US Air Force im Irak. Bild: Flickr / US-Army CC-BY 2.0

Im Kampf gegen den selbst ins Leben gerufenen Terrorismus müssen wieder einmal Zivilisten im US-Bombenhagel sterben. Nach Angaben von Human Rights Watch sollen bei einem Angriff von US-Kampfjets auf vermeintliche al-Nusra-Stellungen sieben Zivilisten getötet worden sein, darunter fünf Kinder.

Von Marco Maier

Zimperlich waren die Amerikaner noch nie, wenn es um die Bekämpfung ihrer Feinde ging. Um das Leben von Zivilisten schert man sich im Pentagon ohnehin wenig. Sie sind allesamt "Kollateralschäden" die man in Kauf nimmt. Auch im "Krieg gegen den Terror", dessen Ziel angeblich die Zerstörung der Stellungen von IS-Milizen und der al-Nusra-Front ist, scheint man sich – wie schon in Afghanistan, Jemen und Somalia – nur auf vage Vermutungen zu verlassen. Dementsprechend gibt es auch schon erste zivile Opfer des alliierten Bombenhagels auf syrisches Territorium.

So beruft sich die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch auf drei Augenzeugen, wonach die völkerrechtswidrigen Luftschläge der USA und deren arabischer Verbündeten gegen Stellungen der islamistischen al-Nusra-Front im Norden Syriens insgesamt sieben Zivilisten das Leben kostete. Darunter befanden sich auch fünf Kinder. Demnach sollen bei den Angriffen in einem Dorf in der Nähe der Stadt Idlib auch Wohnhäuser bombardiert worden sein.

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4 KOMMENTARE

    • Dummer Kommentar!!

      Und wenn schon, dann muss es heißen:

      "Wo völkerrechtswidrige Verbrechen begangen werden, da sterben eben Zivilisten."

  1. Nachdem der Krieg mit Russland nicht geklappt hat , kamen doch vermutlich noch selbst gerufen die ISIS. Jedes Land das der USA und ihrer Banken-Mafia nicht willig war wurde in den Krieg verwickelt. Hussein und Gaddafi sind schon tot. Jetzt will man Assad. Und all das wird von der,,,GUTEN WELT,,, geduldet !!! Wie blind kann diese Demokratie oder Menschenrechte Welt denn sein ?

  2. Jetzt müsste aber der Letzte begriffen haben, was da läuft. Die ISIS ist ganz klar ein Instrument der USA. Man hat es nicht geschafft mit einer false flag Aktion die Türkei in einen Krieg zu ziehen, jetzt versucht man es mit der ISIS. Die ISIS hat im Übrigen nichts mit dem Islam zu tun, sämliche islamischen Verbände haben sich distanziert. Da mit dem Eingreifen in Syrien nichts über das Völkerecht zu machen ist, muss die ISIS herhalten. Die köpft medienwirksam in HD ein paar Europäerund schon hat man seinen Grund. Man wirft ein paar Bomben in die Wüste um anschließend die Unwirksamkeit zu erklären und dann mit Truppen in Syrien einzumarschieren.

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