Klimawandel: Mehr CO² lässt Bäume schneller wachsen

Das als „gefährliches Klimagas“ verschrieene Kohlendioxyd (CO²) dürfte gar keine so gravierenden Auswirkungen auf die Klimaveränderung haben, wie es von den Klimawandelhysterikern immer wieder behauptet wird. Immerhin ist es neben dem Sonnenlicht ein wichtiger Bestandteil der Photosynthese. Eine Studie zeigt nun offiziell, dass Deutschlands Bäume durch den höheren CO²-Gehalt in der Luft schneller wachsen.

Von Marco Maier

Während man weltweit Unsummen in die Vermeidung von CO²-Emissionen steckt, weil die „Klimaretter“ inzwischen zu einer gewaltigen Lobbyorganisation angewachsen sind, zeigen diverse Studien, dass die Auswirkungen einer höheren Kohlendioxyd-Konzentration in der Luft durchaus von der Natur aufgefangen werden können. Zumindest teilweise. In einer Langzeitstudie hat sich gezeigt, dass die Bäume in Deutschland um bis zu 77 Prozent schneller wachsen als noch in den 1960er Jahren. Damit binden sie natürlich auch mehr CO² in ihrem Holz.

CO2-KonzentrationDieses Phänomen wird man sicherlich auch in anderen Weltgegenden beobachten können, so dass die Zukunftsberechnungen zur Konzentration von CO² in der Luft dementsprechend angepasst werden müssen. Dass Kohlendioxyd Auswirkungen auf das Klima hat, ist grundsätzlich unbestritten. Ohne dieses Gas wäre die Erde ein weiterer eisiger Fels im Universum. Wie man anhand der Grafik links erkennt, liegt die aktuelle Konzentration von CO² bei etwa 400ppm (Teile pro Million). Fällt sie auf 200ppm, bekommen wir eine Eiszeit, wie die frühere Reduktion zeigt. Steigt sie auf etwa 1000ppm, verwandelt sich die Erde in einen tropischen Urwald.

larsen-clarkInwieweit die Zukunftsberechnungen der Grafik (rote Fläche mit Fragezeichen) hinsichtlich der CO²-Konzentration tatsächlich zutreffen werden, steht jedoch auf einem anderen Blatt. Immerhin wissen wir, dass die Natur ein enormes Aufnahmepotential besitzt. Zudem zeigen Studien (wie hier erläutert), dass es zwischen der CO²-Konzentration und dem Pegel des Meeresspiegels nur bedingt Korrelationen gibt. Allerdings gibt es durchaus welche bei den Temperaturen.

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So betrachtet muss man sagen, dass wir Menschen zwar durchaus unseren Beitrag zum Klimawandel beitragen, dabei jedoch eigentlich lediglich schon seit Jahrmillionen stattfindende Prozesse verstärken, indem wir das in fossilen Energien gebundene CO² wieder freisetzen und mittels massiver Eingriffe in die Natur – wie die Rodung ganzer Wälder – Speicherkapazitäten vernichten. Allerdings müssen wir auch erkennen, dass sich die Natur – wie beim Wachstum der Bäume – durchaus zu helfen weiß. Selbst wärmere Meere können dazu führen, dass mehr CO² durch die darin lebenden Mikroorganismen gebunden werden. So wie es schon vor Jahrmillionen geschah, als die Grundlage für unser heutiges Erdöl geschaffen wurde.

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Über kurz oder lang kommen wir ohnehin nicht herum, uns für eine nachhaltigere Bewirtschaftung unseres Planeten einzusetzen. Immerhin wächst die Weltbevölkerung weiter, so dass die vorhandenen Ressourcen bei einer gleichbleibenden Entwicklung unweigerlich zu Ende gehen und ein globaler Verteilungskampf einsetzt. Den Klimawandel (den es auch ohne uns Menschen geben würde) können wir zwar nicht aufhalten, aber dennoch versuchen ein wenig zu steuern. Deswegen in Hysterie zu verfallen und mittels Gesetze und Vorschriften rigoros einzugreifen hilft da absolut nicht weiter. Wer weiß denn wirklich, wie sich die Komplexität unseres globalen Ökosystems mit den sich verändernden Bedingungen arrangieren wird? Vielleicht erblüht ja auch die Sahara wieder, wie sie es vor zehntausenden Jahren schon tat und schafft so neuen fruchtbaren Lebensraum für die Menschen.

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4 Kommentare

  1. + Schiff der CO2-Klimaerwärmungs-Forscher jetzt im Antarktik-Sommer im 3 Meter dicken Packeis eingefroren

    + Anthropogene globale Erderwärmung gibt es nicht / Auch nicht durch Kohlendioxid (CO2)

    + Erwerbsloser Diplom-Physiker schockt CO²-Klimaerwärmungsforscher mit simplen 10 Fragen-Quiz

    + Witz auf der CO2-Konferenz

    zu finden auf …

    MP3 Song „Ganz viel CO2 ausatmen – Dann wird es wärmer!“ (2 Min) / BEST of Detlev Remix (Wake News Radio)
    http://aufgewachter.wordpress.com/2014/05/15/erfrischender-mp3-song-ganz-viel-co2-ausatmen-dann-wird-es-warmer-2-min-best-of-detlev-remix-wake-news-radio/

    1. „…jetzt im Antarktik-Sommer…“ Es ist gar nicht nötig, den ‚Aufgewachten‘ Beitrag an der Stelle weiterzulesen.
      In der Antarktis ist derzeit tiefster, tiefster Winter. In den nächsten Tagen lugt die Sonne nach einem halben Jahr Nacht zum ersten Mal wieder ganz kurz über den Horizont.

  2. Wenn die Recherche nicht einmal reicht, die chemische Bezeichnung für Kohlendioxid richtig zu schreiben, dann ist mein Vertrauen in den Bericht doch sehr begrenzt (die „2“ gehört tiefgestellt, nicht hochgestellt).

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