In den letzten Tagen hat die syrische Armee bei Gefechten um einen Militärflughafen im Osten Syriens nach bisher verfügbaren Angaben insgesamt rund 300 Kämpfer des Islamischen Staats (IS) getötet, bzw. verwundet. Es zeigt sich, dass ohne Präsident Assad und die syrischen Regierungstruppen kein Sieg über die Islamisten möglich ist.

Von Marco Maier

Eine erfolgreiche Bekämpfung der islamistischen Organisation "Islamischer Staat" (IS) ist ohne die Unterstützung Assads kaum möglich. Denn die Jihadisten operieren nicht nur im von US-Vasallen regierten Irak, sondern auch im vom langjährigen Krieg gezeichneten Syrien. Umso erfreulicher ist es, dass die erbarmungslos mordenden "Gotteskrieger" nun eine herbe Niederlage einstecken mussten.

Bei den Kämpfen um einen strategisch wichtigen Militärflughafen im Osten Syriens konnte die syrische Armee den Jihadisten enorme Verluste bescheren. Interessanterweise soll Damaskus Informationen zu den Standorten von IS-Führern über den deutschen BND aus US-Quellen erhalten haben. Dies berichtet der britische "Independent" unter Berufung auf ungenannt bleiben wollende Quellen.

McCain-ISISBesonders brisant ist dies deshalb, weil die islamistischen Milizen noch vor wenigen Monaten von den USA massiv unterstützt wurden (wir berichteten), um den Kampf gegen Syriens Präsidenten Assad und dessen Truppen aufnehmen zu können. Im Bild links sieht man US-Senator John McCain, wie er mit IS-Führern fraternisiert. Einer davon, al-Baghdadi, soll in Wirklichkeit der Mossad-Agent Elliot Shimon sein. Dies sagen laut "Veterans Today" sowohl Edward Snowden als auch ein französischer Bericht.

Die IS-Milizen dehnten in den letzten Wochen ihre Gewaltherrschaft im Osten Syriens aus. Die Jihadisten ließen an verschiedenen Orten insgesamt mindestens 18 Menschen zur Strafe öffentlich töten. Mehrere Opfer seien an zentralen Plätzen gekreuzigt worden, berichtete die Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Syrien. Die radikalislamischen Milizen hätten ihnen unter anderem vorgeworfen, das syrische Regime unterstützt zu haben.

Die meisten Taten wurden aus den Provinzen Al-Raqqa und Deir el-Zor berichtet, die von den IS-Milizen inzwischen fast vollständig kontrolliert werden. Dort verhängen sie regelmäßig Strafen nach einer radikale Interpretation des islamischen Rechts, der Scharia. Die Terrorgruppe hatte den US-Reporter James Foley als Rache für US-Luftangriffe im Nordirak enthauptet und dazu am Dienstag ein Video veröffentlicht.

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