Österreich: Wirtschaft wächst kaum mehr

Noch im Juni erwartete man für das laufende Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,5 Prozent. Nun, wenige Monate später, liegt die Prognose bei nur noch maximal 0,9 Prozent Plus. Doch selbst diese Zahl wird sich angesichts der weltwirtschaftlichen Entwicklungen kaum halten können. Österreichs Wirtschaft fehlen die Wachstumsimpulse.

Von Marco Maier

Oftmals gleichen die Volkswirte den Wahrsagerinnen mit Kristallkugeln. Anhand diverser erhaltener Informationen versuchen sie die wirtschaftliche Zukunft zu prognostizieren. Dies jedoch angesichts der Komplexität und des Unvermögens, zukünftige einschneidende Ereignisse vorherzusehen, mit einer sehr großen Ungenauigkeit. Umso weniger überraschend ist die Revision der Oesterreichischen Nationalbank hinsichtlich der BIP-Prognosen für 2014.

Als Grund für die starke Revision nach unten führt OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny neben der schwachen Konjunktur in Deutschland auch die Sanktionen gegen Russland an. Hinzu kommen niedrigere Investitionen. Unsichere rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen würden seiner Ansicht nach Investitionen behindern. Nicht zu vergessen: die exorbitant hohe Steuer- und Abgabenquote von über 45 Prozent, welche der Wirtschaft ebenso kaum zuträglich ist.

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