Russlands Außenminister Sergej Lawror. Bild: Flickr / Foreign Commonwealth Office CC-BY 2.0

Russlands Außenminister Sergej Lawrow kündigte an, bald schon einen zweiten Konvoi mit humanitären Hilfsgütern in die Ostukraine entsenden zu wollen. Dieses Mal könnten die Waren nach Donezk geliefert werden, welches wie Lugansk von den Kriegshandlungen stark betroffen ist.

Von Marco Maier

Nach der erfolgreichen Lieferung von Hilfsgütern am vergangenen Freitag, die aufgrund der unverantwortlichen Verzögerungstaktik durch die ukrainischen Behörden ohne deren Einverständnis die notleidende Bevölkerung von Lugansk mit lebenswichtigen Gütern versorgte, will Russland nun eine weitere Hilfslieferung vorbereiten. Nach Angaben der Führung der selbsternannten "Volksrepublik Donezk" haben sich deren Streitkräfte bereiterklärt, einen solchen Konvoi vor Angriffen schützen zu wollen.

Der zweite Hilfskonvoi solle noch diese Woche auf derselben Route fahren wie der erste am Freitag, so Lawrow. "Wir hoffen, dass der zweite Konvoi in den kommenden Tagen losgeschickt werden kann", sagte der russische Außenminister. Dabei rief Lawrow die Ukraine und das Internationale Rote Kreuz dazu auf, bei der humanitären Hilfsaktion mitzuarbeiten. Mit Problemen rechnet er angesichts des reibungslosen Ablaufs beim ersten Konvoi nicht. "Die Tatsache, dass die erste Ladung letztendlich ohne Zwischenfälle ankam, gibt Anlass zu der Annahme, dass es mit der zweiten Lieferung viel glatter laufen wird", so Lawrow.

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3 KOMMENTARE

  1. Russland beliefert in dieser Weise nur die prorussische Separatisten,  die notleidende Bevölkerung von Lugansk hat außer wie  noch mehr Terror seitens der Terroristen  nichts bekommen. Russland hält sich an keine Regeln oder Vereinbarungen, geht mit Gewahlt in der Ukraine vor, so wie früher in Tschetschenien und Georgien.

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