Bild: khilafah.eu
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Hassprediger und Jihadisten haben in Europa nichts zu suchen. Radikalisierter Anhänger des Islam gefährden das Zusammenleben der Menschen auf unserem Kontinent. Einem Kontinent, der als Heimat von Menschen unterschiedlichster Religionen und Konfessionen das Gebot der religiösen Toleranz vorgibt.

Von Andre Eric Keller

Wir sind keine Hetzschrift, das sei schon einmal vorweg gesagt. Dennoch sind wir bekannt dafür, dass wir uns brisanten Themen annehmen. Insbesondere solche die unsere Freiheit gefährden – und zwar die Freiheit aller lebenden Menschen in unseren Nationen. Das Symptom ist der Jihadismus, eine extrem ausgeprägte Form des Islamismus. Die Wurzeln dieser "Krankheit" liegen in einem sehr strengen Gottesglauben und der Sehnsucht nach einem Kalifat – einem Gebiet, in dem alle Muslime dieser Welt zusammen ihrem einzigen und wahren Gott huldigen und den strengen Regeln der Scharia folgen. Alles was nicht in das Bild der Jihadisten passt, ist verboten, wird verbannt, oder – wie sie neuerdings per Video auch beweisen – wird getötet. Aber gegen fast jede Krankheit gibt es ein Mittel. Wie drastisch dies sein wird, muss der Situation angepasst werden.

Der Islam ist nicht das Problem. Das Problem sind die Hassprediger mitten unter uns. Meist in der arabischen Welt ausgebildet, verbreiten die Geistlichen ihre Steinzeitansicht unter den jungen europäischen Muslimen. Um eine Radikalisierung der Jugend weitestgehend auszuschließen, müssen die Gelehrten nach europäischen Standards ausgebildet werden. Ein schwieriges Unterfangen, denn es gibt keinen europäischen Islam im eigentlichen Sinne. Es nützt nichts, wenn sich europäische Politiker á la "der Islam gehört zu Deutschland" zum Islam bekennen – das mag einige Wählerstimmen bringen – jedoch wird das Übel dadurch nicht an der Wurzel gepackt. An Universitäten sollte endlich ein Studium möglich sein, welches frei zugänglich für jedermann ist. Ein europäischer Imam soll im Einklang mit dem Islam auch europäische Werte und Kultur vermitteln.

Den Jihadismus gilt es gleich dem Faschismus – der etwa in der Ukraine wieder aufgekeimt ist – endgültig und für immer auszulöschen. Die Erfolge des IS (Islamischer Staat), welcher in kürzester Zeit in Syrien und im Irak große Gebiete eroberte um ein Kalifat zu errichten, ziehen junge Muslime die bereits mit der Ideologie verseucht sind praktisch an, wie faules Obst die Fliegen. Es gibt sogar in Europa Organisationen, wie z.b. die "Hizb ut Tahrir" die auch von einem Kalifat auf europäischen Boden träumen. Österreich bietet sich an, weil es besonders berühmt und beliebt für seinen liberalen Umgang mit Religionen

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Seit 100 Jahren gehört der Islam Österreich, denn so lange ist diese Religion anerkannt. In Deutschland begann man erst 2013 jede einzelne Glaubensgemeinde extra anzuerkennen. Dass eine Anerkennung aber deswegen nicht gleichzeitig mehr Moscheen bedeutet, kann man in Österreich beobachten, Gebetsräumlichkeiten hingegen findet man in den Ballungszentren an allen Ecken und Enden. Während eben in Österreich nicht jede Glaubensgemeinde eine Moschee bauen darf, schießen In Deutschland die dazugehörenden Minarette wie Pilze aus dem Boden.

Unter der Berücksichtigung der christlich-abendländischen Tradition und den Werten der Aufklärung die den heutigen europäischen Wertekanon bestimmen, gilt hier für die Anhänger einer jeden Glaubensrichtung das Gebot der religiösen Toleranz. Allerdings muss bei einem Missbrauch der Religionsfreiheit ernst und rasch durchgegriffen werden. Wer die Gutmütigkeit seines Gastlandes oder seiner neuen Heimat missbraucht, der muss mit ernsten Konsequenzen rechnen. Wer einen Asylstatus ergaunert, um dann von europäischen Boden aus in den Jihad zu ziehen, dem sollte man den Asylstatus aberkennen – aber gleichzeitig sollte man den Gotteskrieger ohne Aussicht auf Wiederkehr ziehen lassen. Denn überspitzt gesagt; die Kosten für die Untersuchungshaft wollen wir als Steuerzahler auch nicht übernehmen.

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2 KOMMENTARE

  1. Wie sie sich verhalten sollen ? Ganz einfach ! Sie an die hier geltenden Gesetze, die aus der 2000 Jahre währenden Säkularisierung (die noch nicht abgeschlossen ist) und dem Kulturkampf Bismarks, anpassen müssen und der Westen sich nicht der Scharia! Das gibt das GG nicht her und auch das BGB nicht ! Wer das GG und die bestehende Ordnung angreift ist Staatsfeind ! http://www.youtube.com/watch?v=fleDNWrzdoo

  2. Ich finde die Überschrift nicht gelungen!

    ​"… Krieger Allahs" wäre besser!Warum? Weil im Islam Allah nicht mit dem christlichen Gott identisch ist. Und diesen Unterschied sollte man auch klar kommunizieren.

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