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Begutachtet man die lange Liste der Friedensnobelpreisträger, kann man durchaus auch feststellen, dass es in vielen Fällen Preisträger gibt, die sich zunächst entweder als Terroristen einen Namen machten oder sich als Premiereminister oder Präsident eines Landes hervortaten, welche in erster Linie wenig mit Frieden in Verbindung zu bringen waren. Eigentlich müsste man die Vergabe des Friedensnobelpreises überdenken, denn niemand sollte diesen erhalten, der Waffen statt Worte sprechen lies. Aber auch hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

Von Andre Eric Keller

Über Frieden wurde schon so viel geschrieben, und es wird wohl noch einiges darüber auf Papier verewigt. Die Sehnsucht nach Frieden gibt es seitdem es die Menschheit gibt. So verhält es sich auch mit dem Kriege. Der Frieden, so scheint es, wird erst durch den Krieg ermöglicht. Dauerhafter Friede, wie uns immer wieder vorgegaukelt wird, gibt es nicht. Aber der Wunsch danach ist dauerhaft. Ebenso bezweifle ich eine Existenz einer Friedensunion, denn diese führt in der Union zwar selbst keinen Krieg, jedoch wird außerhalb dieser, Frieden und Demokratie mit Gewalt verbreitet. Dies wurde in den letzten Jahrzehnten möglich und auch praktiziert. Krieg und Frieden sind unzertrennlich, wenn auch gegensätzlich. Das Eine kann nicht ohne das Andere. Frieden und Krieg ist wie Feuer und Eis, wie Liebe und Hass, wie das Leben und der Tod. 

Der Krieg muss nicht immer mit Waffengewalt einhergehen. Es gibt die psychologische Kriegsführung, die man auch als Propaganda bezeichnen könnte. Diese wendet man gerne in den europäischen zwangsfinanzierten und nicht souveränen Medien an. Eine Art Stellvertreterkrieg, welcher nicht mit Waffen ausgeführt wird, sondern mit modernen, nicht todesbringenden Mitteln. Die Waffen sind hier Desinformation, Diffamierung, Ideologie und oftmals Unwissenheit und fehlende Kenntnis von Fakten. Der Krieg der Worte kann eine Vorstufe eines herannahenden Krieges sein, muss es aber nicht. Fehlende Diplomatie führen einen Krieg der Worte herbei, ebenso kann Diplomatie diesen wieder besänftigen. Ein militärischer Krieg, lässt sich nur schwer besänftigen. Denn ist der Krieg einmal im Gange, ist es doch der Beweis, dass alles andere gescheitert ist und es keine gemeinsame Basis mehr gibt. Also wird oftmals ein militärischer Krieg mit militärischen Mitteln zum Frieden gezwungen. Dafür haben wir z.B. die UN-Friedenstruppen, welche uns vermitteln, dass Militär auch etwas Gutes sein kann. 

Um auf den Friedensnobelpreis wieder zurückzukommen, dieser ist längst zu einer Farce verkommen. So wurden im Laufe der Geschichte mit diesem Preis Menschen in Verbindung gebracht, welche einmal in ihrem Leben eine gute Tat vollbracht hatten, zuvor aber tausende Menschen in den Tod schickten. Oder man verlieh den Preis auf Basis schöner Worte im Vorhinein, wo sich später herausstellte, dass dieser Preisträger als noch größerer Kriegstreiber in die Geschichte eingehen wird. So geschehen beim amtierenden US-Präsidenten Barack Hussein Obama. Wer den Friedensnobelpreis erhielt, kann ungeniert in dessen Schatten Terror und Umstürze organisieren und die halbe Welt destabilisieren. Andererseits gibt es Menschen von politischer Größe und Wichtigkeit, welche sehr diplomatisch und rücksichtsvoll von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Natürlich nicht von allen, denn hier setzt man bewusst auf einseitige Berichterstattung.

So ein Mensch ist Wladimir Putin. Putin beweist nahezu eine Engelsgeduld hinsichtlich der ungerechtfertigten Sanktionen und Vorwürfe, welche schon fast unheimlich wirkt. Die ganze westliche Welt sieht in Russland den Drahtzieher und Schuldigen der Ukrainekrise. Dabei ist Russland für etwaige Abspaltungstendenzen der russisch-stämmigen Bevölkerung in der Ukraine nicht haftbar zu machen. Diese werden zumindest offiziell nicht unterstützt und würden sie mit Waffen und Kämpfern von Russland versorgt, wären hier ganz andere militärische Verhältnisse geschaffen worden, die die Ukraine nicht gewinnen kann. Abgesehen davon, dass Wladimir Putin für alle augenscheinlich die größte Gefahr darstellt, stell ich mir folgende Frage: Hat denn dieser Präsident aller Russen nicht schon längst die Vorrausetzungen zur Nominierung des Friedensnobelpreis erfüllt?

3 KOMMENTARE

  1. Man stelle sich nur das Geschrei in westlichen Medien vor, wenn Putin tatsächlich einen Friedensnobelpreis bekommt. Die Propaganda-Trommel würde ja dann in Drehzahlbereiche gehen, die ein Automotor schrotten würde. Wobei sich mir die Frage stellt, ob diese nicht bereits im roten Breich ist…

  2. Andre Eric Keller — reines Gewissen + Bestechung von Putin =  Der Preis für den Frieden ( Friedensnobelpreis für Putin )

    Andre Eric Keller + reines Gewissen =  Putin ist ein Mörder und Lügner

    ANTIFRIEDENSNOBELPREIS für Putin !!!

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