Hintergrundbild: Flickr / Celso Flores CC-BY 2.0

Zu glauben man sei frei, aber festzustellen man befindet sich Zeit seines Lebens eigentlich nur in einem goldenen Käfig, ist das Gefühl welches mich mit tausenden Menschen in Europa verbindet. Das Gefängnis ist keines im herkömmlichen Sinn. Dennoch macht es uns unfrei. Wir sind Gefangene im System der EUdSSR, installiert von den USA.

Von Andre Eric Keller

Den Untergang der kommunistischen Sowjetunion feierten die Amerikaner als ihren Sieg. Nicht ohne zu wissen, dass sie im Besitz der gerade aufstrebenden Europäischen Union sind. Im Besitz bedeutet: Sie die Amerikaner waren es die mit verschiedensten geheimen Bünden und Thinktanks die Vorläufer der heutigen EU mit aufbauten. Nach dem 2. Weltkrieg war eines klar. Es darf keine Gefahr mehr von deutschen Boden ausgehen. Doch wie sollte man das umsetzen?

Zum Einen haben sie Deutschland ohnehin besetzt, zum Anderen musste man Kohle und Stahl, die zur Herstellung der Waffenproduktion benötigt werden, kontrollieren. So kam es zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS), die als Vorläufer der jetzigen Europäischen Union gilt. Man beruft sich immer gerne auf den französischen Gründervater Robert Schumann. Tatsächlich mischte auch hier der CIA und das "Office on Foreign Relations" neben anderen geheimen Organisationen mit. Es gibt keinen Zweifel darüber, dass die Amerikaner maßgeblich an der Gründung der damaligen EGKS beteiligt waren, genauso bezweifelt niemand eine sehr starke Einflussnahme auf alle Prozesse und speziell auf die heutige scheinbar starke deutsche Führung.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat sich bedingungslos an die USA gekettet. Gut möglich, dass es neben den angeblich freundschaftlichen Beziehungen weit mehr Gründe gibt, die Merkel an die amerikanischen Besatzer bindet. Möglich wäre es, dass diese weitaus mehr über Merkels ostdeutsche Stasi-Vergangenheit wissen, als wir erahnen können. Nach dem Ausscheiden von Sarkozy aus der Politik wurde sie zur uneingeschränkten politischen Führerin der Europäischen Union. So kam es, dass eine Kanzlerin eines durch die Amerikaner besetzten Staates die Führung des von ihnen auf Schiene gebrachten EU-Konstrukts übernahm und so die totale Kontrolle über Europa ausgeübt werden kann.

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Neben der gemeinsamen Wirtschaft – aus der Sicht Europas ein positives Projekt – soll Europa auch wirtschaftlich an die USA herangeführt werden. Was aber letztendlich zu Lasten unserer qualitativ hochwertigen Produkte ginge. Vorteile wären nur auf Seiten der Amerikaner zu verbuchen, welche zollfrei ihren Schrott und genmanipulierte Nahrungsmittel in Europa anbieten könnten. Geheime Verhandlungen über das ominöse TTIP-Handelsabkommen finden noch statt. Auch wenn diesem nicht große Chancen zugerechnet werden, besteht hier die Gefahr, dass unter anderem Namen und zu einem späteren Zeitpunkt durch die Hintertür das Abkommen doch noch beschlossen wird. Hier gilt es sehr wachsam zu sein.

Die Nationalstaaten wie wir sie bis jetzt kennen, werden abgeschafft. Der Nationalismus war das Böse, der Grund für 2 Weltkriege, daher wird dem Nationalstaat keine Kompetenz mehr überlassen, welche die Autorität der EU untergraben könnte. Es wird hier nach altem Vorbild ein Superstaat geschaffen. Es ist wie der Kommunismus. Zentralistische Interventionen das ganze Leben betreffend. Von Griechenland bis Irland, von Frankreich bis vielleicht auch später in die Ukraine gilt für alle Länder die gleiche Doktrin.

Wir brauchen aber nicht darauf hoffen, dass wir unseren vergleichsweise hohen Standard auch nur annähernd halten können werden. Seit der Aufnahme der ehemaligen Ostblockstaaten in die Europäische Union findet auf den verschiedenen Schauplätzen, wie etwa auf dem Arbeitsmarkt, regelrecht ein Kampf statt. Schlecht bezahlte Osteuropäer drängen auf den mitteleuropäischen Markt und mittlerweile machen sich auch südeuropäische Arbeitslose nach Österreich, Deutschland oder in Richtung Skandinavien auf. Ein innereuropäischer Verdrängungswettbewerb findet statt und wir alle müssen uns solidarisch zeigen.

Die wirtschaftliche Zerstörung Europas scheint das Ziel der USA zu sein. Dies kann man auch bei den aktuellen Sanktionen gegen Russland beobachten. Während die USA mit der EU gemeinsam Sanktionen beschließen, finalisiert sie hinterrücks Riesengeschäfte zwischen Exxon und Rosneft. Wir Europäer müssen endlich selbst das Heft in die Hand nehmen. Wir schreiben unsere Geschichte selbst und das sollte eine Geschichte ohne weitere Konfrontationen sein. Wir werden keinen Krieg, egal welcher Art, für die Amerikaner bestreiten. Das müssen wir der US-Administration endlich klar machen. Das alles macht aber auch nur dann einen Sinn, wenn wir hier gemeinsam auftreten und uns endlich souverän erklären. Das sollte auch die Souveränität Deutschlands beinhalten. Daher darf nicht mehr eine Unterwerfungspolitik betrieben werden, es gilt die Parole: "Ami go home!"

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1 KOMMENTAR

  1. Wieso sollte von deutschem Boden nie wieder Gefahr ausgehen, wenn bsp. von französischem (Algerien etc.), russischem (Afghanistan), und insb. amerik. Boden (!) Gefahr ausgeht?Die Wahrheit ist, dass die Angloamerikaner einen lästigen Konkurrent loswerden wollten. In wirtschaftlicher und machtpolitischer Hinsicht.

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