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Die Ukraine sei ein „dysfunktionales“ Land, meint der Londoner Ex-Bürgermeister Ken Livingstone, das 1991 „kurzerhand zusammengelegt“ worden sei. Bei dem jetzigen politischen Kurs Kiews sei eine Konsolidierung des Landes kaum noch möglich.

Von Andreas Beck

„Die einfache Tatsache ist, dass die Ukraine ein dysfunktionales Land ist“, sagte der britische Politiker dem Sender RT. Er hält den ukrainischen Präsidenten Poroschenko nicht für geeignet, die Ukraine zu vereinen. Das wäre nach Livingstones Meinung nur möglich, wenn Poroschenko der Bevölkerung im Osten der Ukraine und in Russland die Gewissheit gäbe, dass die Ukraine nicht der NATO beitreten und keine Atomwaffen gegen Russland auf ihrem Gebiet stationieren lassen werde. Auch müsse die Bevölkerung der Ostukraine die Gewissheit haben, dass sie weder unterdrückt noch als Menschen zweiter Sorte behandelt werde.

In der Ost-Ukraine müsse eine Regierung nach dem Vorbild von Schottland oder Wales gebildet werden, so Livingstone weiter. Doch bislang deute alles darauf hin, dass „die ukrainische Regierung zu Zugeständnissen, die diesen lokalen Bürgerkrieg beenden könnten, nicht bereit ist“. Es sei nicht richtig, daß Russland die Ukraine destabilisiert habe, so Livingstone weiter. „Die ukrainische Nation ist gespalten. Sie wurde beim Zerfall der Sowjetunion kurzerhand in einen Staat zusammengelegt.“ Der russische Präsident Wladimir Putin sei lediglich um eine sichere und stabile Umgebung um Russland herum bemüht.

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