Foto:  DIHK Deutscher Industrie- und Handelskammertag
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DIHK: Wirtschaftseinbruch durch Sanktionen gegen Russland

Das Wort des russischen Staatspräsidenten Putin, wonach Sanktionen immer einen Bumerang-Effekt hätten, bewahrheitet sich schneller als gedacht. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, hält Handels-Restriktionen, die ganze Wirtschaftszweige treffen für „wenig sinnvoll“. Sie seien "kein probates Mittel", um den politischen Konflikt in der Ukraine zu lösen, sagte er in einem Interview mit der "Passauer Neuen Presse".

Von Andreas Beck

Dass Sanktionen keine politischen Probleme lösen, hätten auch die Politiker wissen können, bevor sie zu diesem Mittel griffen. Auch dass sie wirtschaftliche Probleme schaffen, müsste ihnen bekannt gewesen sein, denn um dieses Schadens willen hat man ja Sanktionen verhängt. Nur – es trifft eben beide Seiten. Die bisherigen Sanktionsschritte hätten bereits "deutliche Bremsspuren bei den deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen hinterlassen", wie Wansleben sagt. Der Hauptgeschäftsführer stellt weiterhin fest: Russland ist einer der zehn wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Von den Ausfuhren nach Russland hängen rund 300 000 Arbeitsplätze in Deutschland ab. Russland, das 35 Prozent des deutschen Gas- und Ölbedarfs deckt, ist damit der größte Energielieferant Deutschlands.

Seit Beginn der Ukraine-Krise, so Wansleben weiter, erleide die deutsche Wirtschaft beträchtliche Verluste. Die globale Wirtschaft werde auch immer instabiler. Neue Investitionen und ausverhandelte Projekte in Russland seien verschoben worden. Er bestätigte frühere DIHK-Schätzungen, wonach das Exportvolumen nach Russland in diesem Jahr um rund vier Milliarden Euro einknicken könnte.

„Betroffen davon ist etwa jedes vierte deutsche Unternehmen, das im Ausland aktiv ist“, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der „Rheinischen Post“. Problematisch sei vor allem, dass deutsche Firmen, die gleichzeitig Geschäftsbeziehungen zu Russland und zu den USA pflegten, wegen der unterschiedlichen Sanktionen der USA und der EU nun fast alle ihre laufenden Geschäfte überprüfen müssten. US-Präsident Barack Obama sorgt sich darum wenig: Er rief die EU-Staaten mehrmals auf, gemeinsam schärfere Strafmaßnahmen gegen ganze Sektoren der russischen Wirtschaft zu verhängen. 

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2 Kommentare

  1. Und das Tolle daran ist, dass die USA weiterhin vollen Geschäftsbetrieb mit Russland haben. Nur die Europäer wollen sie ausbremsen. Und die sind so blöd, diese Massnahmen durchzuführen. Keiner stellt sich gegen Obama, der zur Verkündung seiner abstusen Thesen 2 Spiegel braucht. Ansonsten kann er nicht vorlesen, was ihm seine Vordenker des militärisch-industriellen Komplexes unterjubeln. Und das sollen 'Freunde' sein?

  2. Nonkonformist sagt

    ach ja zwar sind polticker aller einheitsbreiparteien der bananenrepublik der BRVD vasallen der angloamerikanischen zionsten und deren befefehlhaber. denn diese gestalten werden ja von diesen geführt und gelenkt und sie handel ja nur in deren auftrag nicht mehr oder weniger . ja warum ist denn das so na ganz einfach die brvd ist kein staat siehe http://www.staatenlos und wir haben bis heute auch keinen friedensvertrag http://www.volksbetrug und diese verbrecher kriechen bei diesen judaslohn doch gerne diesen in ihr gepflegtes hinterteil nicht wahr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!11

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