Ukraine: Das perfide Spiel der USA gegen Russland

Je länger der ukrainische Bürgerkrieg anhält, umso dringlicher ist es, sich dann und wann vor Augen zu führen, dass es die USA waren, die das Land ins Unglück gestoßen haben. Denn obwohl es unmissverständliche Bekundungen dazu gibt – Victoria Nuland: „Wir haben fünf Milliarden Dollar investiert“ – gelingt es der US-Propaganda und den ihr angeschlossenen Medien in Europa in gewissem Umfang, Russland die Schuld zuzuschieben. Dieses Vorgehen unverfroren zu nennen, scheint nicht übertrieben. US-Präsident Obama führt die Propaganda an und treibt sie gnadenlos weiter.

Von Florian Stumfall

In einem Telefongespräch mit Russlands Präsidenten Putin erklärte Obama, die USA könnten den Druck auf Russland erhöhen, wenn sich die Lage in der Ukraine nicht bessere und Putin nicht seine „persönliche Autorität“ zur Regelung der Krise nutze, so ein Sprecher des Weißen Hauses.

Der Sprecher führte fort: „Obama rief Putin erneut auf, den Frieden aufrechtzuerhalten anstatt Lieferungen von Waffen und Kampftechnik durch die Grenze zuzulassen und Separatisten zu unterstützen, die die Situation in der Region destabilisieren. Russland wird einen zusätzlichen Preis zahlen müssen, wenn wir keine konkreten Maßnahmen zu einer Deeskalation der Situation sehen.“ 

Auch das US-Außenministerium hat Russland zum wiederholten Mal vorgeworfen, den Volksmilizen im Osten der Ukraine schwere Militärtechnik zu liefern. Und zum wiederholten Male sahen sich die amerikanischen Offiziellen nicht im Stande, für ihren Vorwurf auch Beweise zu erbringen. Es blieb bei der Behauptung des Außenamtes, Russland liefere über seine südwestlichen Regionen Panzer und Mehrfachraketenwerfer, insbesondere BM-21 Grad, an die ukrainischen Aufständischen.

US-Außenamts-Sprecherin Harf sagte: „Wir sehen Zeugnisse für eine Fortsetzung der russischen militärischen Unterstützung von Separatisten und eine neue Aufstockung russischer Streitkräfte an der Grenze.“ Gefragt, ob es Beweise dafür gebe, dass die russische Waffen die Grenze passierten, antwortete die Sprecherin: „Ich werde mit Vergnügen die jüngsten Angaben überprüfen und präzisieren.“

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Ein Kommentar

  1. Keine noch so gut gemeinte Diplomatie wird eine militärische Aggression der USA in der Ukraine verhindern können. Wie auch immer diese ausgehen wird, die Ukraine werden sie ebensowenig wie das von ihr gestützte Regime in Kiew unter Kontrolle bringen können, denn zu groß sind in einigen Landesteilen die Bindungen zu Russland und zu unterschiedlich die Interessen dieses Mehrvölkerstaates.  Vor allem aber wird auch den in die EU strebenden Bevölkerungsteilen sehr rasch klar werden, wie  wenig ihr Wohlergehen im Fokus der Regierenden steht und wie fremdbestimmt zum Nutzen ausländischer Investoren sein wird. Die Ressourcen des Landes werden binnen kurzer Zeit an angloamerikanische Konzern verpfändet und von diesen ausgeplündert. Das wird Unzufriedenheit schaffen und eine Migration in EU-Staaten. Brüssel wird auf Geheiß der USA endlos Zahlungen an Kiew leisten müssen, für Waffen, Energieimporte und alle lebensnotwendigen Güter. Damit ist die weitere Entwicklung des Landes als failed state unumgänglich. Die Verantwortung für das Desaster liegt ganz klar bei den USA.

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