Kandidatenstatus: Albanien auf dem Weg in die Europäische Union

Über kurz oder lang soll Albanien, eines der ärmsten Länder Europas, Teil der Europäischen Union werden. Aus diesem Grund sprachen sich Österreichs Außenminister Sebastian Kurz und EU-Erweiterungskommissar Stefan Füle dafür aus, dem kleinen Land an der Adria bald schon den Status als Beitrittskandidat zu verleihen.

Von Marco Maier

Albanien BIPAlbanien, welches in den letzten Jahren einen Transformationsprozess hin zu einer marktwirtschaftlichen Organisation durchmachte, gilt als eines der Armenhäuser Europas. Eine desolate Infrastruktur, Korruption, wirtschaftliche Unsicherheit und mangelnde Rechtssicherheit gelten nach wie vor als enorme Hindernisse in Sachen wirtschaftlicher Einwicklung. Ebenso leidet das Land unter der schlechten wirtschaftlichen Lage Griechenlands und Italiens, die zu den Haupthandelspartnern zählen.

Trotz der mannigfaltigen Probleme und der fehlenden Wettbewerbsfähigkeit der albanischen Wirtschaft soll das Land bald schon den ersten Schritt hin zur EU machen. Dabei scheiterte dies erst im vergangenen Dezember am Veto Deutschlands, Großbritanniens und Dänemarks. Hauptbedenken waren und sind die potentiellen Kosten, die mit dem Beitritt Albaniens zur EU verbunden sind. Obwohl Albanien klein ist und nur etwa 2,8 Millionen Einwohner hat, besteht ein massiver finanzieller Bedarf zur Modernisierung des Landes.

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