Ticker
Symbolbild.
Bild: Flickr / Bad Kleinkirchheim CC-BY 2.0
Symbolbild. Bild: Flickr / Bad Kleinkirchheim CC-BY 2.0

Grüne Hysterie: Gabalier sang den alten Hymnen-Text

Weil der "Volks-Rock'n'Roller" Andreas Gabalier beim Grand Prix von Spielberg die ursprüngliche Version der österreichischen Nationalhymne sang und somit auf die "Töchter" vergaß, setzten die "Grünen Frauen Wien" einen Offenen Brief auf, in dem sie den bekannten Sänger massivst kritisieren.

Von Marco Maier

Eigentlich sind die österreichischen Grünen nicht sonderlich dafür bekannt, sich in positiver Weise für nationale Symbole wie Nationalflagge oder Nationalhymne einzusetzen. Jeglicher Hauch von Patriotismus ist den Grünen aus ideologischen Gründen fremd. Insbesondere aus der Grünen Jugend kamen ungustiöse Sprüche wie "Wer Österreich liebt muss Scheiße sein" und in Abwandlung eines Plakats für die Hundekot-Säckchen "Nimm ein Flaggerl für dein Gaggerl", wonach man die Hundehäufchen mit der österreichischen Flagge aufnehmen solle.

Als Andreas Gabalier am vergangenen Sonntag beim Formel 1 Grand Prix von Spielberg die österreichische Hymne sang, verwendete er nicht die neue Phrase "großer Töchter und Söhne", sondern jene die er (wie die meisten Österreicher) noch in der Schule lernte: "Heimat bist du großer Söhne." Dies stieß den "Grünen Frauen Wien" sauer auf. Sie unterstellten dem Sänger in diesem Schriftstück, er hätte sich vorsätzlich geweigert die historischen Leistungen der Frauen zu würdigen.

Gegenüber der österreichischen Tageszeitung "Heute" sagte Gabalier, er habe die Hymne "klassisch" wiedergegeben, "wie ich es mit acht Jahren in der Schule gelernt habe". Wenn eine Frau die Hymne nach der bis Dezember 2011 gültigen Fassung gesungen hätte, wäre dann auch ein solcher Brief veröffentlicht worden? Wenn nicht, müsste man der grünen Frauentruppe nämlich fast schon Sexismus und Geschlechterdiskriminierung vorwerfen. So wie sie es bei Herrn Gabalier tun.

OB Grüne Gabalier

Leave a Reply

Your email address will not be published.