Mark Franchetti in der ukrainischen Talkshow. Bild: Youtube

In einer beliebten ukrainischen TV-Talkshow wurde der britische Journalist Mark Franchetti zur Lage im Südosten der Ukraine befragt. Das, was er zu erzählen hatte, gefiel den Studiogästen den Gesichtsausdrücken nach gar nicht.

Von Marco Maier

Mark Franchetti, Korrespondent der britischen The Sunday Times und  investigativer Reporter auf diversen Kriegsschauplätzen wie dem Irak oder Tschetschenien, befindet sich derzeit im Südosten der Ukraine. Jenen Regionen, die derzeit unter massiven Angriffen des ukrainischen Militärs und der Nationalgarde ausgesetzt sind.

In der Talkshow "Schuster Live" sollte Franchetti, der vom Moderator als "enger Freund" bezeichnet wurde, dessen Worte es Wert wären zu glauben, über die Lage dort berichten. Doch anders als von einem westlichen Journalisten erwartet, erzählte er davon was er sah. Die eher regimetreue Besetzung im Studio war sichtlich überrascht über dessen Worte, zumal er von der schlechten Ausrüstung, der fehlenden russischen Unterstützung und den faschistischen Truppen aus dem Westen erzählte.

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Franchetti, der auch schon sehr kritische Berichte über Russland und die russische Politik veröffentlichte, steht über jedem Verdacht ein "Putin-Versteher" zu sein. Umso glaubwürdiger sind seine Schilderungen, die im Studio für Verlegenheit sorgten. Immerhin wurde von ihm – da er ja Brite ist – erwartet, dass er die Rebellen im Südosten verteufelt und die Angriffe der ukrainischen Regierungstruppen verteidigt. So wie es sich von einem West-Journalisten offenbar gehört.

Das Video ist mit englischen Untertiteln versehen.

https://www.youtube.com/watch?v=Yq8kc4izDrQ

Ein interessanter Bericht dazu findet sich auch bei den Kollegen vom "Infosperber".

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