Jubel nach dem CL-Sieg. Bild: VfL Wolfsburg

Lissabon, 22.05.2014, Estadio do Restelo. Das Stadion von Belenenses, im vornehmen Stadtteil Belém war der Schauplatz des 2014 Champions League Finale (fem) zwischen dem VfL Wolfsburg und Tyresö FF. 

Von Ruí Filipe Gutschmidt

Das Stadion in Portugals Hauptstadt Lissabon war zwar gut gefüllt, aber leider nicht ausverkauft. Die Spielerinnen des amtierenden Europameisters VfL Wolfsburg und des Neulings Tyresö FF um die Fußballerin des Jahres, Martha, hätten es verdient, vor 25.000 Zuschauern zu spielen. 

Tyresö FF – VfL Wolfsburg: 3:4
Estadio do Restelo – Lissabon
Schiedsrichterin: Kateryna Monzul
Tore Tyresö FF: Marta 28' + 56'; Verónica Boquete 30'; 
Tore VfL Wolfsburg: Alexandra Popp 47'; Martina Müller 53' + 80'; Verena Faißt 68'

Das Spiel begann mit beiden Teams mehr darauf bedacht keine Fehler zu machen, doch allmählich übernahm der VfL die Initiative und näherte sich immer mehr dem schwedischem Tor. Torhüterin Carola Söberg bekam immer mehr zu tun, bis Martha bei einem schnellem Konter das halbe Spielfeld und die Abwehr der Wölfe überrannte und in der 28‘ ein Traumtor erzielte. Wolfsburg hatte diesen Schock noch nicht verdaut, als Christina Press die Schwedin Martha imitierte, aber statt das Tor selbst zu machen, Boquete in der 30‘ zum 2:0 assistierte. Der Rest der 2. Halbzeit war ausgeglichen, sollte aber keine Tore mehr bringen.

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In der zweite Hälfte haben die Wölfe einen Traumstart hingelegt und glichen mit Toren von Alexandra Popp in der 47‘ und Müller in der 53‘ aus. Tyresö FF ging durch Marthas zweites Tor noch mal in Führung, doch schoss Verena Faißt in der 68‘ das 3:3, um schließlich den 4:3 Siegestreffer durch Müller in der 80‘ zu erzielen. 

Schön ist auch zu sehen das der Frauenfußball mehr Fairplay hat, wobei die Qualität des Spiels davon stark profitiert. Die Zeit in der Mann Frauenfußball schaute weil es sexy ist, sind schon lange vorbei. Auch die portugiesischen Machos lernen das langsam, wobei man sagen muss, dass viele Frauen heute Fußball schauen, um Cristiano Ronaldos oder Balotellis Beine zu sehen – oder darauf hoffen, dass sie sich das Dress vom Leib reißen (und sich eine Gelbe Karte fangen). Ich denke es ist nur fair!

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